Interxion eröffnet zweites Rechenzentrum in Wien

Blog

Das neue Interxion-Rechenzentrum VIE2 wird wie geplant  im 4. Quartal eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungs-Pressekonferenz zeigten Martin Madlo, MBA -  Manager Operations Interxion Österreich, Magª Eva Czernohorsky - Leiterin Technologie Services der Wirtschaftsagentur Wien, Komm.-Rat. Robert Bodenstein - Obmann der Fachgruppe UBIT Wien der WK Österreich, Georg Papai - Bezirksvorsteher des 21. Wiener Gemeindebezirks Floridsdorf und Christian Panigl - Manager VIX (Vienna Internet Exchange) Universität Wien, auf, welchen Wert das neue Rechenzentrum für den Wirtschaftsstandort Wien hat und warum Rechenzentren und Internetknoten wichtig für die Zukunft einer Stadt sind.

Wien positioniert sich seit Jahren im Bereich Informationstechnologie als Wirtschaftsstandort von europäischer Bedeutung.  Themen wie Cloud Computing, Big Data, Smart Metering und Smart Cities beeinflussen das nationale und internationale Wirtschaftsleben.

Dabei ist besonders hervorzuheben, dass die Informationstechnologie in einem dienstleistungsorientierten Land wie Österreich einer der wichtigsten Treiber für das Wirtschaftswachstum ist.  Eine Grundvoraussetzung für den Erfolg all dieser neuen Technologietrends sind Rechenzentren.

„Doppeljackpot für die Stadt“
So hob im Rahmen der Pressekonferenz Magª Eva Czernohorsky - Leiterin Technologie Services der Wirtschaftsagentur Wien hervor, dass die Ausweitung des Wiener Interxion-Rechenzentrum ein „Doppeljackpot für die Stadt“ ist. „Das, was Sie [Interxion, Anm. der Red.] hier leisten, macht Wien als Wirtschaftsstandort attraktiv.“

Bezirksvorsteher Georg Papai wiederum betonte im historischen Kontext die Rolle „als Stellwerk“ – waren es früher Züge seien es heute „Daten, die via Stellwerk dirigiert“ werden. VIE2 wird in mehreren Bauphasen errichtet und soll bei seiner Fertigstellung bis zu 5.500 Quadratmeter vollwertig ausgestattete Nettorechenzentrumsfläche mit etwa 11 MW Stromkapazität umfassen.

Interxion wird die erste Ausbaustufe von VIE2 im vierten Quartal 2014 und die zweite Stufe im ersten Halbjahr 2015 eröffnen. Zudem hat Interxion bereits angekündigt, VIE2 wegen anhaltender Kundennachfrage darüber hinaus in zwei weiteren Bauphasen („VIE2.3“ und „VIE2.4“) erweitern zu wollen. Die neuen Anlagen werden bei ihrer Fertigstellung bis zu 1.600 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche und etwa 3 MW Stromkapazität umfassen. VIE2.3 wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2015 eröffnet; VIE2.4 soll im zweiten Halbjahr 2015 eröffnet werden.

„Wien deckt nicht nur die heimische Nachfrage aus Österreich ab, sondern ist auch ein wichtiger Knotenpunkt für die Anbindung von Ost- und Südeuropa. Interxion leistet mit dem Bau des zweiten Rechenzentrums einen wichtigen Beitrag zum Ausbau des Knotenpunkts Wien“, betont Martin Madlo, MBA - Manager Operations Interxion Österreich.

Das Rechenzentrum VIE2 schließt geographisch an Interxions bestehendes Rechenzentrum in Wien an. Beide Rechenzentren bieten Zugang zu über 100 Carriern und direkte Anbindung an den Wiener Internetaustauschknoten „VIX – Vienna Internet eXchange“ sowie an bestehende Communities. Die Investitionen für die Bebauung des Grundstücks, die Errichtung der ersten 1.200 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche und der zwei Erweiterungsphasen von VIE2 liegen voraussichtlich bei 42 Mio. Euro. Damit werden knapp 5,4 MW Stromkapazität erreicht.

„In unserer wissensbasierten Welt kommt den IT-Systemen eine immer größere Rolle zu. Dreh- und Angelpunkt sind dabei die Rechenzentren, die somit für Siemens einen hochinteressanten Markt darstellen. Als Komplettanbieter - von energieeffizienten Stromversorgungen und Gebäudeautomatisierungssystemen bis hin zu Brandschutzanlagen - fühlen wir uns als Partner von Rechenzentrenbetreibern bestens gerüstet“, ergänzte Arnulf Wolfram, Leiter des Sektors Infrastructure & Cities bei Siemens CEE.