Die Bedeutung von Colocation-Rechenzentren in einer sich wandelnden IT-Realität

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Von Ian McVey, Director, Enterprise and Systems Integrators Segments

Die IT-Infrastruktur bewegt sich mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Cloud-basierte Zukunft.

Gartner rechnet damit, dass Unternehmen im Jahr 2018 mehr als 3,2 Billionen US-Dollar für IT ausgeben werden. Im Jahr 2013 waren es noch 2,7 Billionen US-Dollar. Ein bedeutender Anteil an diesen zusätzlichen Ausgaben entfällt auf die Cloud.

Der Trend hin zum Cloud Computing ist nicht zu leugnen. Dennoch sind noch einige Fragen offen: Wie zügig implementieren Unternehmen Cloud-Lösungen? Welche Art der Bereitstellung werden sie nutzen? Welche Rolle spielt die vorhandene IT dabei? Und wie werden sie ihre intern betriebenen Rechenzentren mit Cloud-Plattformen an externen Standorten verbinden?

Unternehmen entscheiden sich in zunehmenden Maßeim zunehmenden Maße dafür, ihre Infrastruktur zu konsolidieren und auf Cloud-Plattformen zu migrieren, um so die Betriebskosten ihrer IT zu senken und gleichzeitig ihre Skalierbarkeit und Flexibilität zu erhöhen. Diese Vorteile gelten für alle Unternehmen – aber die Wege dorthin sind vielfältig. Allerdings lässt sich feststellen, dass Hybride IT-Lösungen zum Standard werden.

Der Ansatz „Hybrid IT“ bezieht sich auf ein neuartiges Computing-Modell, welches Public und/oder Private Clouds mit der bereits bestehenden IT-Infrastruktur eines Unternehmens verbindet.

Sicherheit und Performance werden als häufigste Gründe genannt, warum die Cloud nicht jetzt schon umfassend eingesetzt wird. Zudem gilt es, komplexe interne Workloads und Anwendungen mit externen Standorten zu verbinden. Damit ist die Umsetzung der Hybrid IT vor allem eine Netzwerk-Herausforderung.

Um den Übergang hin zu einer Hybrid IT zu erleichtern, bieten einige Colocation-Anbieter weitergehende Services in Form spezieller Netzwerk-Lösungen an. Solche Rechenzentren betreiben eine Switching-Infrastruktur und unterstützen die nötigen Netzwerk-Kapazitäten. Sie ermöglichen ihren Kunden dadurch den privaten Zugang zu privaten Verbindungspunkten aller wichtigen Cloud Service Provider via Virtual LAN.

Solche Lösungen reduzieren die Komplexität und Kosten, die durch die Verbindung von IT vor Ort mit extern betriebener IT entstehen.

Um mehr über die beschriebenen Trends zu erfahren und darüber, wie Unternehmen bei der Umstellung auf Cloud Computing vorgehen, haben wir IDG Connect beauftragt, eine Umfrage durchzuführen. 625 IT-Entscheider aus ganz Europa haben sich daran beteiligt und Einblicke in ihre derzeitige IT-Infrastruktur und ihre künftigen Pläne gegeben. Die Studie beantwortet wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Implementierung von Cloud Computing. Dazu gehören folgende:

  • In welchem Umfang setzen Unternehmen Cloud Computing bereits heute ein?
  • Welche Variante der Cloud-Implementierung (Public, Private oder Hybrid Cloud) wird sich durchsetzen?
  • Welche Rolle werden unternehmenseigene Rechenzentren in der Cloud-Ära spielen?
  • Wie werden IT-Infrastrukturen vor Ort mit Cloud-basierten Infrastrukturen verbunden?
  • Wie wird Cloud Computing im Jahr 2020 aussehen?

Erfahren Sie mehr und registrieren Sie sich für unser Webinar (in englischer Sprache) am 18. Februar 2015. Das Webinar umfasst eine Präsentation, in der die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt werden sowie eine Diskussion mit führenden Industrievertretern zum Thema The Rise of Hybrid IT.

Download "Der Aufstieg der Hybrid IT" (PDF 1MB)