Der Arbeitsplatz der Zukunft kommt aus der Cloud

Blog

Kategorien

Wer kennt es nicht – unterwegs schnell noch eine E-Mail lesen und beantworten, bei Terminen mittels Notebook, Tablet oder Smartphone auf Unternehmensressourcen zugreifen oder von zuhause aus Dokumente auswerten und Berichte erstellen. Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren (bzw. Jahrzehnten) zunehmend die Art und Weise geändert, wie Mitarbeiter in Unternehmen arbeiten beziehungsweise wie Unternehmen ihre eigenen Arbeitsprozesse organisieren.

Heute ist es nicht nur „nice to have“ sondern für viele Unternehmen erfolgskritisch, ob und wenn ja, wie schnell und flexibel, auf Unternehmens-Daten und –Dokumente zugegriffen werden kann.

Dies zeigen immer mehr Studien, jüngst erst eine des Beratungsunternehmens IDC. In einem Artikel des Online-Unternehmermagazin mittelstandinbayern.de wird näher auf die Studie eingegangen. So zeige sich den Analysten zufolge, dass Unternehmen sich aktuell in einer Phase weitreichender technologischer Veränderung befänden, die in diesem Ausmaß nur „alle 20 bis 25 Jahre“ stattfinde.

Dafür verantwortlich: Die zunehmende Nutzung von Cloud Services, die Verbreitung von mobilen Geräten und Apps sowie stark wachsende Datenmengen. Dadurch seien Unternehmen gefordert, etablierte Geschäftsmodelle und -prozesse hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit zu hinterfragen.

Wie mobil Arbeitsplätze heute schon sind zeigt ein Interview der Frankfurter Rundschau mit dem Deutschlandchef des Chipherstellers Intel. Etwa mit intelligenten Handschuhen, die in der intelligenten Fertigung die Handgriffe der Arbeiter kontrollieren und dadurch dazu beitragen, Fehler im Arbeitsprozess zu vermeiden. Oder auch mit in die Kleidung integrierter Kommunikationstechnik, die Polizei und Feuerwehr im Einsatz unterstützt.

Der Arbeitsplatz der Zukunft wandert also zunehmend in die Wolke, das zeigt auch ein Whitepaper, welches von IDC Connect im Rahmen einer Studie im Auftrag von Interxion erstellt wurde. Demnach werden sich die 50 Prozent der Unternehmen, die 2014 ausschließlich Rechenzentren verwendeten, bis 2016 auf einen Anteil von 16 Prozent verringern, während der Anteil der Hybrid IT-Lösungen (also der Kombination von Cloud- und eigener Infrastruktur) von 45 auf 80 Prozent ansteigen.