Alles kommuniziert vernetzt – aber was wird aus den Daten?

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Haben Sie schon einmal vom Internet der Dinge gehört oder gelesen? In den letzten Wochen und Monaten hat das Thema rasend schnell die Agenda von CIO und CTO erobert, die allübergreifende Vernetzung ist inzwischen in den Mittelpunkt des IT-affinen Interesses gerückt. Doch was ist das Internet der Dinge, beziehungsweise Internet of Things (IoT), wie der Trend international benannt ist.

Menschen unterstützen

In der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia steht zu lesen „Der Begriff […] beschreibt, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das ‚Internet der Dinge‘ den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen. Die immer kleineren eingebetteten Computer sollen Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. So werden zum Beispiel miniaturisierte Computer, sogenannte Wearables, mit unterschiedlichen Sensoren direkt in Kleidungsstücken eingearbeitet.“

IoT bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte (things) mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur. Dies erweitert beziehungsweise verknüpft zwei Ebenen, da das IoT nicht mehr nur aus menschlichen Teilnehmern, sondern auch aus Dingen besteht.

Basis Rechenzentren

Ziel des Internet der Dinge ist es, die Informationslücke zwischen der realen und virtuellen Welt zu minimieren. Die Basis dafür bilden Daten. Ob diese dabei aus Sensoren stammen, aus menschlichen Eingaben, aus Big Data-Analysen oder anderem – eines ist Ihnen allen gemein: Sie werden in Rechenzentren verarbeitet.



Diese stehen heute nicht mehr zwangsläufig bei den Unternehmen selbst. Stichworte Cloud Computing und Hybride IT. Zunehmend mehr Unternehmen nutzen heute Services „außerhalb“ ihrer eigenen IT. Eine von IDG Connect im Auftrag von Interxion zeigte kürzlich, dass hybride Infrastrukturen sowohl heute als auch in der mittel- bis langfristigen Zukunft die bevorzugte Strategie darstellen. Hybride Strukturen sind Lösungen, die Daten aus verschiedenen Quellen wie On-Premise-Rechenzentren sowie ausgelagerten Public und Private Clouds verarbeiten. Der Studie zufolge nutzen 45 Prozent der europäischen Unternehmen bereits hybride IT-Lösungen, in Österreich sind es aktuell 35 Prozent. Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt befinde sich Österreich noch in der „Anfangsphase“, so die Studienautoren. Das soll sich aber rapide ändern: bereits im kommenden Jahr sollen 63 % der Unternehmen hybride IT-Lösungen nutzen.

PS: Eine Video-Präsentation der Studienergebnisse finden Sie

Download - "Der Aufstieg der Hybrid IT" (PDF 1MB)