Das Zeitalter der schlanken Rechner – Oder warum Thin Clients zunehmend die Cloud erobern

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Haben Sie schon einmal von Client as a Service (ClaaS) gehört? ClaaS bedeutet nichts anderes, als dass ein IT-Dienstleister Kunden einen kompletten Workspace – inklusive Arbeitsplatz-Rechner – zur Verfügung stellt. Für Anwender ein sehr vorteilhaftes Modell, steigt doch die Kostentransparenz enorm an. Andererseits sinkt der Aufwand, den die interne IT-Abteilung mit dem Rechner hat, gegen Null.

Cloud Computing ist in der Unternehmenspraxis angekommen, schreibt dementsprechend der IP-Insider zum Thema. Bei ClaaS werde aber üblicherweise nicht ein „kompletter“ PC als Arbeitsplatzrechner genutzt. Stattdessen kommt das Thin Client-Modell zum Tragen.

Der Begriff Thin Client geht auf den IT-Konzern Sun Microsystems zurück und bezeichnet einen „schlanken Rechner“, also einen Computer, der nur zur Darstellung von Inhalten auf einem Server dient. Der „Sun Ray“ wurde dementsprechend Thin Client genannt. Denn: Auf dem Sun-Ray-Server wurde das RDP-Protokoll von Microsoft umgesetzt, und die fertigen Bildschirminhalte zu den Sun-Ray-Endgeräten geschickt.

In die Cloud-Zeit übertragen, arbeiten Nutzer nicht mehr mittels wartungsintensiver PC-Systeme, sondern auf zentral beziehungsweise in der Cloud gehosteten IT-Ressourcen. Hierfür reicht ein ressourcenschonendes Endgerät, also eben ein Thin oder Zero Client.

Ein wichtiger, oft aber stiefmütterlich behandelter, Faktor im Zuge einer hybrid Cloud-Initiative ist indes das Thema WAN-Anbindung. Denn, egal wie gut der Cloud-Service ist, scheitert es an der WAN-Anbindung wird schnell ein Frust-Erlebnis aus der Nutzung.

Unternehmen, die Cloud nutzen wollen, müssten daher die Eigenheiten von Weitverkehrsnetzen in Ihren Planungen berücksichtigen, rät das SaaS-Magazin. Vor allem WAN-Verbindungen über das Internet würden demnach häufig unter zu hohen Latenzzeiten und Paketverlustraten. Abhilfe schaffe eine Overlay-Infrastruktur – eine Software-Defined WAN Fabric.