Wenn sommerliche Temperaturen zum Problem für die IT werden – Berechnete Luftströme und Wärmepole im Rechenzentrum

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Auch wenn es noch nicht so wirkt – der Sommer rückt näher und näher. Sommer, Sonne, Temperaturen jenseits der 30 Grad sind für die meisten Menschen ein Grund zur Freude. Weniger Freude machen steigende Temperaturen traditionell der IT, denn mit den sommerlichen Temperaturen steigt in vielen Fällen auch die Hitze im Rechenzentrum an.

Berechnete Luftströme

Eine Software des Unternehmens Applied Math Modelling soll hier nun Abhilfe schaffen. Mittels der Software, so das Versprechen des Anbieters, könnten Anwender die Flüsse von heißer und kalter Luft in Rechenzentren im Voraus berechnen lassen, berichtet der DataCenter Insider. Und zwar in Form von 3D-Bildern über die Luftströmungen und Temperaturzonen im Rechenzentrum, anhand derer dann Optimierungen durchgeführt werden könnten.


Für viele Unternehmen wird die Klimatisierung des Rechenzentrums zum wachsenden Problem, gerade wenn das Rechenzentrum schon in die Jahre gekommen ist. Hier bietet Colocation Unternehmen eine gute und kostentransparente Alternative. „Immer häufiger kaufen die IT-Verantwortlichen heute IT-Services von Drittanbietern ein oder lagern Teile der eigenen Infrastruktur in externe Rechenzentren aus. Dort gehören optimale Klimatisierung, unterbrechungsfreie Stromversorgung, neue Brandschutzanlagen und mehrstufige Sicherheitskonzepte zur Grundausstattung. Colocation spart den Unternehmen Investitionen in ein eigenes Rechenzentrum, gleichzeitig bleiben sie flexibel und können ihre Kapazitäten nach Bedarf skalieren“, erläuterte Interxion Deutschland Geschäftsführer Peter Knapp jüngst in einem Interview mit dem IT-Portal „IT-Zoom“.

Problem staubige Umgebungen

Besonders auch Branchen, in denen Staub, Hitze und Abwärme zum Alltag gehören, zeigen sich als anfällig für Klimatisierungsprobleme. So werde das Konzept von Industrie 4.0 für die Unternehmen zu Klimatisierungs-Problemen führen, da sich immer mehr IT in die Fabrikhallen verlagert, wie Silicon.de schreibt. Selbstkonfigurierende Maschinen und automatische Fertigungsstraßen würden die IT belasten, da die Komponenten in heißen und staubigen Produktionshallen zuverlässig funktionieren müssen.


Für Interxion ist die Klimatisierung des Rechenzentrums seit jeher ein wichtiger Punkt. Unser gesamtes Equipment wird daher in einer kontinuierlich überwachten und klimakontrollierten Umgebung betrieben. Die Raumtemperatur liegt bei 24 °C ± 5 °C, und die Luftfeuchtigkeit beträgt 50 % ± 10 %. Die Klimatisierung ist natürlich redundant ausgelegt. Zudem bieten wir SLA für Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit gemäß den ASHRAE-Standards und Rund-um-die-Uhr-Überwachung der gesamten Infrastruktur.