Rosige Wolken-Zukunft – oder warum die Cloud nach wie vor an Bedeutung gewinnt

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Die Cloud bestimmt zunehmend das weltweite wirtschaftliche Treiben. Rund fünf Millionen Programmierer würden mittlerweile die Cloud als Entwicklungsumgebung nutzen. Zumindest laut der „Spring 2015 Global Development and Demographic Study“ von Evans Data. In einem Artikel dazu erklärt Heise Developer, dass „nach etlichen Anlaufschwierigkeiten […] die Softwareentwicklung mithilfe von Cloud-Diensten“ mittlerweile angekommen sei. Daher sei innerhalb des nächsten Jahres mit weiteren 10 Millionen Cloud-Entwicklern zu rechnen.

Über Cloud-Entwicklung wird schon viele Jahre gesprochen, jedoch schien sie lange Zeit nicht so recht zu zünden. Obgleich schon früh bei ihr ein Mehr an Flexibilität, Skalierbarkeit, geringerer Bindung an einen bestimmten Hersteller sowie geringeren Gesamtkosten im Vergleich zu konventioneller Softwareentwicklung gesehen wurde. Für die nun zunehmende Verbreitung der Cloud-Entwicklung spricht vorrangig das größere Vertrauen vieler Programmierer bei Punkten wie Verfügbarkeit und Sicherheit.“

Dennoch - Weltweit wickelt nur ein geringer Teil von Unternehmen den IT-Betrieb in der Cloud ab. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Tapping cloud's full potential“ der internationalen Managementberatung Bain & Company. Demnach würden Unternehmen aktuell „Millionen bei der Cloud-Nutzung“ verschenken, wie die Studienautoren betonen. Bislang werde nur ein gutes Drittel der finanziellen Vorteile von Cloud-Lösungen realisiert, auf Dauer würden Unternehmen damit ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährden.

Nur Vorreiter lukrieren den vollen Vorteil

Den Analysen zufolge migrieren Vorreiter mindestens die Hälfte ihres IT-Betriebs in die Cloud und nehmen dazu entsprechend Geld in die Hand. Allerdings seien die Unterschiede von Branche zu Branche groß. So erhöhte beispielsweise die Industrie ihre Cloud-Investitionen in den vergangenen vier Jahren um 30 Prozent. Ebenfalls engagiert zeigen sich Handel, der öffentliche Dienst und Konsumgüterhersteller. Dagegen würden sich andere Branchen wie Telekommunikation, Logistik und Energie noch zurück.

Ein wichtiger Grund für die Zurückhaltung in Sachen Cloud sei der Verlust der „Datenhoheit“. „Unternehmen fällt der Abschied von eigenen Rechenzentren und ihrer Hoheit über sämtliche Daten und Programme schwer. Doch sie müssen konsequent Anwendungen verlagern und auch die Virtualisierung der Datenverarbeitung sowie -speicherung über die IT-Infrastruktur hinweg überdenken“, betonen die Studienautoren. Zudem seien die langfristigen Kostenvorteile, die durch den wegfallenden Unterhalt von Rechenzentren entstehen, in die Kalkulationen einzubeziehen. Nur so können Unternehmen das volle Potenzial von Cloud-Lösungen realisieren.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bilden hybride Cloud-Infrastukturen. Interxion ist bestens vertraut mit den Herausforderungen, denen sich Unternehmen in Sachen Cloud heute gegenüber sehen. In unseren europaweit 39 hochmodernen Rechenzentren befinden sich so genannte „Cloud Hubs“, Communities aus Cloud-Service-Providern.

Unsere Cloud Hubs beherbergen verschiedenste Hosting-Unternehmen, Infrastrukturanbieter, Hyperscale-Umgebungen, Software Provider und Netzwerke. Jeder einzelne Cloud Hub stellt eine ideale Umgebung dar, um Cloud Services zu entwickeln und bereitzustellen. Die Cloud Hubs sind hochsicher und hochverfügbar, bieten ein mehrstufiges Sicherheitskonzept und eingebaute Redundanz bei der Energieversorgung, um auch High-Densitiy-Konfigurationen zu unterstützen.