Alles kommuniziert – aber nur, wenn auch Netzwerk und Infrastruktur den wachsenden Anforderungen gerecht werden

Blog

Kategorien

Glaubt der geneigte und technisch Interessierte Leser den Prognosen der Markt- und Zukunftsforscher, dann wird bald alles miteinander kommunizieren – von Smartphone, Tablet und PC über das vernetzte Heim (also Waschmaschine, Kühlschrank, Licht, usw.) sowie die Infrastruktur und Mobilität bis hin zu Wirtschaft und Industrie (mittels – Achtung Buzzword – Industrie 4.0).

So werde etwa in der Fabrik der Zukunft jede Maschine, jedes Bauteil mit Sensoren ausgestattet sein, die „untereinander und mit Zentralen kommunizieren können“ schreibt „Die Welt“ im Artikel „Warum aus der Daten-Cloud ein Nebel wird“ Doch die heute bestehende Infrastruktur wäre damit noch komplett überfordert warnt der Autor. Und verweist auf Forscher. „Da wird es eine Revolution geben müssen“, meint etwa Professor Frank Fitzek von der TU Dresden. Daher werde im Zuge des neuen Mobilfunkstandards 5G eine völlig neue Architektur entwickelt. „Alles muss viel engmaschiger sein“, um die Datenströme der Zukunft zu beherrschen. Zu diesen zählen etwa die Datenströme, die entstehen, wenn die Vision fahrerloser Autos Realität wird und Autos kontinuierlich untereinander kommunizieren.



Aber nicht nur die Datenströme müssten beherrscht werden, auch die Datenauswertung und –Verarbeitung erfordere eine Revolution. Denn die Daten müssten (relativ) zentral verarbeitet werden, was bedeute, dass an wichtigen Knotenpunkten Cloud-Rechenzentren stehen müssten, lokale Clouds also. Aus Datenwolken würde damit – dem Artikelautor zufolge – ein regelrechter „Datennebel“.

Aus der Wolke wird ein Nebel

Dieser Wandel beziehungsweise diese Revolution birgt zahlreiche Chancen. Etwa für den Bereich der Distributoren. Denn diese würden, wie crn.de im Artikel „Distributoren werden zu Cloud-Zentralen“ beschreibt, zunehmend ihre bestehende Cloud-Müdigkeit ablegen. „Während die Grossisten noch vor wenigen Jahren die Evolution dieses Zukunftsgeschäfts aus einer skeptischen Warteposition heraus beobachteten, haben sie mittlerweile zahlreiche Anstrengungen unternommen, um sich noch rechtzeitig im Markt eine aussichtsreiche Position zu verschaffen. Gezwungenermaßen, muss man sagen. Denn der Siegeszug des Cloud Computing hat, insbesondere im Softwarebereich, schneller als erwartet traditionelles Distributionsgeschäft erodieren lassen. Nun aber haben nahezu alle Anbieter in der Lösungsdistribution, von den Broadlinern über VADs bis hin zu Nischenspezialisten, Cloud-Angebote an den Start gebracht und adressieren MSPs, ISVs und Integratoren in diesem Segment.“