Colocation im Aufwind – Oder warum selbstfahrende Autos ausgelagerte Rechenzentren brauchen

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Autonom fahrende Autos gelten als Zukunft der Automobilindustrie. Doch die etablierten Autobauer haben vielfach noch nicht mehr als Konzepte in der Schublade. Ganz anders die IT-Industrie. Google zeigt beispielsweise heuer bei der Frankfurter Automesse IAA erstmals seine autonom fahrenden Fahrzeuge. Und auch Apple arbeite an einem derartigen Fahrzeug, wie die „Futurezone“ im Artikel „Google-Auftritt auf Automesse IAA lässt Branche erzittern“ betont. „Da Software durch die zunehmende Vernetzung immer wichtiger wird und diese vor allem von Technologiefirmen kommt, könnten die Autobauer langfristig zu Zulieferern von Karosserien und Fahrwerken degradiert werden“, so der Artikel. Und weiter: „Denn das eigentliche Geschäft wird künftig mit den Informationen aus den Fahrzeugen gemacht.“



Diese Informationen müssen aber gesammelt, ausgewertet, genutzt und gespeichert werden. Und das geschieht künftig nur noch zu kleinen Teilen in eigenen Rechenzentren. Stattdessen nimmt das Thema Colocation weiter an Fahrt auf. „Colocation, das Auslagern der Unternehmens-IT in ein externes Rechenzentrum, wird zunehmend populärer und bietet mit einem maßgeschneiderten Sicherheitskonzept und dem richtigen Partner Unternehmen aller Größenordnungen Chancen verschiedenster Art, unter anderem ein Reduzieren der Betriebskosten oder das Steigern der Verfügbarkeit“, schreibt auch der DataCenter-Insider in einem Artikel.

Ausgelagerte Rechenzentren

So hat der Markt für Colocation 2014 bereits ein Volumen von 25 Milliarden Dollar erreicht, Tendenz weiter steigend. Zumindest laut einer Studie von „The 451 Group“. Laut 451 Research seien in den vergangenen zehn Jahren viele Investitionen in Mehrmieter-Rechenzentren in die großen Märkte mit möglichst hoher Dichte potenzieller Kunden geflossen. Das ändere sich aber mittlerweile. So verweist der DataCenter-Insider auf Kelly Morgan, Direktor von 451 Reserarch für Colocation im Bereich Nordamerika. Dieser beobachte ein wachsendes Interesse an Märkten außerhalb der wenigen Spitzenstädte. „Dies habe mehrere Gründe, unter anderem weil Colocation inzwischen auch für mittelgroße, lokale Märkte bedeutsam wird und auch hier zu einer Senkung der Betriebskosten beitragen kann.“


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