Die anhaltende Datenexplosion und Ihre Auswirkungen auf die Rechenzentren – Oder warum auch Hardware aus zweiter Hand manchmal Vorteile hat

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90 Prozent aller Unternehmensdaten weltweit wurden allein in den letzten zwei Jahren erzeugt – eine enorme Menge, die Unternehmen heute vor große Herausforderungen stellt. Eine wertvolle Hilfe dabei kann die Auslagerung von Workloads in die Wolke sein.

So nutzen mehr als 60 Prozent aller Unternehmen die Cloud schon heute für die Ausführung IT-bezogener Prozesse, bis 2017 würden 73 Prozent aller Daten auf diesen zentralen Plattformen liegen, wie das „BPI Network“ anhand einer aktuellen Studie zeigt. Daher seien Unternehmen zunehmend gefragt, ihre Rechenzentrums- und Cloud-Strukturen zu harmonisieren. Hilfestellung dabei soll der Bericht „Accelerate How You Innovate: Data Center Evolution in the Era of the Cloud“ der Initiative „Transform to Better Perform“ liefern.

Eine wichtige Rolle für die Unternehmen spielen dabei die Kosten, beziehungsweise der wachsende Kostendruck auf die IT-Abteilungen. Ein Faktor, der IT-Verantwortliche mitunter auch kreativ macht. So gilt vielen die Anschaffung von gebrauchter Hardware – sozusagen Hardware aus zweiter Hand – bei Neuinvestitionen als mögliche Sparmaßnahme. Oder auch der Einsatz vorhandener Hardware über den vom OEM geplanten Lebenszyklus hinaus. Was dabei zu beachten ist, hat IT-Zoom im Artikel „Hardware aus zweiter Hand“ skizziert.

Oft würden IT-Verantwortliche „von zwei Seiten unter Druck gesetzt, die performante Verfügbarkeit der Infrastruktur zu gewährleisten“. „Zum einen brauchen die Mitarbeiter sie, um produktiv zu arbeiten. Zum anderen möchte das Management dies auch noch zum günstigen Preis und entsprechend der Compliance-Regeln. Der Zwang zum Sparen führt den Blick schnell auf einen der größten Kostenblöcke: die Investition in Hardware. Branchenumfragen wie „Challenging the status quo on maintenance contracts and refresh cycles to lower costs” von Forrester belegen, dass die Komponenten der IT-Infrastruktur im Durchschnitt etwa alle vier Jahre ersetzt werden.“

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

Bleibe bestehende Hardware im Einsatz oder würden Verantwortliche auf die Anschaffung gebrauchter IT-Komponenten bei geplanten Erweiterungen der IT-Infrastruktur setzen, könnten gegenüber Neuware Einsparpotentiale von 50 Prozent und mehr realisiert werden. Technisch könnten die meisten Systeme älterer Generationen noch Jahre mithalten und den Anforderungen in einem Rechenzentrum entsprechen, so die Artikelautoren. Zudem komme, dass sich der Einsatz von IT-Komponenten aus Vorbesitz günstig auf den ökologischen Fingerabdruck des Unternehmens auswirke.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen – jetzt und in der Zukunft – liegt Interxion sehr am Herzen. Wir suchen daher ständig neue Wege, den Bau und Betrieb unserer Rechenzentren zu verbessern. Das bedeutet, wir engagieren uns kontinuierlich dafür, unsere Energieeffizienz zu optimieren und unsere CO2-Emissionen sowie den Müll zu reduzieren.