Am Weg in die hybride Cloud – Oder wie sich hybride Wolken anschicken, die Unternehmen zu erobern

Blog

Für den Aufbau einer Hybrid Cloud, also der Verbindung aus einer unternehmensinternen (Private) Cloud und einer externen (Public) Cloud gibt es verschiedene Einstiegspunkte. Und egal, aus welchem Grund ein Hybrid Cloud Modell in Betracht kommt – am Anfang muss die die Analyse stehen.

Die Hälfte der Unternehmen mit einer Hybrid Cloud beginnen mit dem Bereich Test und Entwicklung. Unternehmen sehen hier das geringste Risiko und ein gutes Experimentierfeld für das hybride Cloud-Konzept. Daher gibt der DataCenter Insider im Artikel „5 Einstiegsluken ins Hybrid-Computing - Wege in die Hybrid Cloud“ Tipps zu den verschiedenen Szenarien.

Cloud Computing habe sich in den vergangenen Jahren drastisch verändert. Schon bald könnten Hybrid Clouds zum Normalfall werden, prophezeit indes das CIO Magazin im Text . Die „grundsätzliche Ablehnung, die den Cloud-Anbietern noch vor einigen Jahren entgegenschlug“, sei mittlerweile vielfach überwunden. „Gerade kleinere Unternehmen, die selbst nicht über die personelle Ausstattung und technische Expertise verfügen, verbinden mit der Cloud-Nutzung das Ziel, die Datensicherheit zu verbessern.“

Integrierte Dienste

Die wachsende Beliebtheit von Hybrid Cloud sei kein Zufall: „Um zu vermeiden, dass Services oder Ressourcen aus der Public Cloud gleichsam in einer parallelen IT-Welt an der internen IT vorbeiläuft - seien es traditionelle On-Premise-Systeme oder Private Cloud-Infrastrukturen - müssen sie mit den externen Diensten integriert werden. Die Hybrid Cloud entsteht also fast zwangsweise, wo immer Services aus der Public Cloud zum Einsatz kommen. Aber richtig konzipiert und implementiert sind Hybrid Clouds weit mehr als die notdürftige Verknüpfung von lokalen und externen Services.“

Eine Studie von IDG Connect im Auftrag von Interxion zeigte unlängst, dass eine hohe Konnektivität zwischen den verschiedenen Quellen ein Treiber für die weitere Migration der Daten in die Cloud ist. Die wichtigsten Hürden für die Cloud-Nutzung bilden Zweifel bei Sicherheit (53 %) und Netzwerk-Performance (47 %). In Österreich besitzen 65 % der Befragten Sicherheitsbedenken gegenüber dem Cloud-Modell, 59 % der Befragten halten die Umsetzung von Datenschutz- und Corporate Governance-Regeln in der Cloud für schwierig. An dritter Stelle nannten 48 % der österreichischen Unternehmen strenge Unternehmensrichtlinien als Grund die Daten im eigenen Datenzentrum zu belassen. Gäbe es keine Netzwerkprobleme würden jedoch 52 % der befragten Unternehmen in Österreich Workloads in die Cloud verlagern.

Download - "Der Aufstieg der Hybrid IT" (PDF 1MB)