Dicke Luft im Rechenzentrum – Wenn Hitze zum tragenden Kostenfaktor im Rechenzentrum wird und wie Sie dies verhindern!

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Der heurige Sommer und die größte Hitze scheint nun endgültig vorbei zu sein. Und damit rückt eine Sorge vieler IT-Verantwortlicher wieder etwas in den Hintergrund: Die Kosten für die Klimatisierung des Rechenzentrums.

In den letzten Jahren setzten zwar zunehmend mehr Anwender auf die Freikühlung, doch welche Kühlmethode ist eigentlich die geeignetste im Rechenzentrums-Einsatz? Diese Frage stellte sich der „DataCenter-Insider“ und nahm dafür zwei indirekte Freikühlmethoden genauer unter die Lupe.

Problemfall Kühlkosten

Und zwar einerseits ein System mit Kühlung durch Kältemittel sowie ein weiteres System mit Wasser-Kühlkreislauf. „Indirekte Freiluft-Kühlsystemen kühlen das Kühlmedium, das warm aus dem Rechenzentrum geführt wird, wenn möglich mit Umgebungsluft, die Rechner selbst aber mit kalter Luft, die zuvor von dem in einem separaten Kreislauf befindlichen Kältemittel vorbeigeführt und über Wärmetauscher abgekühlt wird“, schreiben die Autoren. Ein wichtiges Fazit: Die Kosten hängen vom jeweiligen Einsatzort und dessen Fläche ab.


Ein Rechenzentrum produziert jedenfalls viel heiße Luft. Besonders wenn es um Systeme im Umfeld von High Performance Computing geht. „Durch die extreme Leistungsdichte der HPC-Rechenzentren sind die Server auf kleinstem Raum konzentriert. So entsteht ein Verbrauch von bis zu 30 Kilowatt Energie auf einer Fläche von weniger als einem Quadratmeter“, schreibt dementsprechend „IT-Zoom“ im Artikel „RZ-Kühlung für High Performance Computing“. Bei dieser Energiedichte könnten klassische Doppelbodenkonstrukte zum Transport der kalten Luft zu den Serverschränken allerdings sehr schnell an die Grenzen kommen. Um adäquat zu kühlen, müssten die Böden laut IT-Zoom extrem hoch gebaut werden. Das verfügbare Volumen sei sonst schlichtweg nicht ausreichend für die benötigte Luftmenge.

Wasser vs. Kältemittel

Bei Interxion wird unter anderem Kaltgangeinhausung verwendet, um höhere Wärmelasten abzuführen sowie Kühlungskosten zu senken. Dadurch kann die Kostenlast der Klimatisierung um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Das ist effizienter als Lösungen zur Warmgangeinhausung und eine effektive Methode, um Hot Spots im Rechenzentrum zu eliminieren.