Die Grenzen der Architekturen überwinden – Oder warum die hybride Cloud auch nicht fehlerfrei ist

Blog

Kategorien

Die hybride Cloud verspricht Effizienz und Skalierbarkeit zu vereinen und zudem Kosten zu sparen. Doch nicht selten steht ein Problem dem hybriden Cloud-Glück im Weg – die engen Grenzen der aktuellen Cloud-Angebote. Vielfach würden sich die Architekturen als unflexibel erweisen und Speicherebenen inner- und außerhalb von Unternehmen zu streng trennen, wie Experten monieren.

Dadurch würde ein Datenaustausch zwischen den einzelnen Infrastrukturen erschwert, schreibt die Computerwoche im Artikel In 4 Schritten zu echtem Multi Cloud Sourcing. Bei der Public Cloud führe dies für Unternehmen oft zu einem Vendor Lock-In, betont der Artikel-Autor, da Einsparungen durch den Zugriff auf verschiedene Hyperscaler „de facto durch die Aufwände der Datenmigration aufgehoben“ würden.



Unternehmen müssten daher zunächst die Voraussetzungen für Multi Cloud Sourcing schaffen, um verschiedene Angebote überhaupt nutzen zu können. Hier setzen vier Schritte an, die Anwender beherzigen sollten: „Analyse der Bestandsinfrastruktur und Anforderungen“, „Vollkommene Kontrolle über die eigenen Daten“, „Know-how über Hyperscaler aufbauen“ sowie „Umsetzung der Analyse und Anwendung auf die eigenen Anforderungen“.

Enormes Wachstum

Der Trend Richtung Cloud ist jedenfalls ungebrochen. So dürfte der Markt für Server, Storage, Switches und andere Infrastruktur im Jahr 2015 auf ein Volumen von rund 32,6 Mrd. Dollar kommen, und damit um ganze 24,1 Prozent anwachsen, wie „MittelstandsWiki“ schreibt. Die Investitionen in Cloud-Infrastruktur sollen in den kommenden fünf Jahren, wie die Autoren auf eine Studie des Marktforschungsunternehmens IDC verweisen, jährlich um 15,1 Prozent zulegen und 2019 eine Summe von 53,1 Mrd. Dollar erreichen. Dies entspreche 46 Prozent des gesamten professionellen IT-Markts.