Wenn der Weihnachtsmann mal stecken bleibt

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Stellen Sie sich vor, es ist Weihnachten und im Online-Handel gehen die Lichter aus. Zalando, Mediamarkt, MyToys und andere Lieblingsshops der Österreicher sind nicht zu erreichen. Woher jetzt die Geschenke nehmen?

Fiktion? Kann gar nicht passieren? Zumindest den ganz Großen nicht?

Erst vor Kurzem hat eine technische Störung in einem Rechenzentrum mehrere populäre Websites über Stunden hinweg unerreichbar gemacht – darunter Spiegel Online und Focus Online. Im August 2013 erwischte es sogar Google. Für 2 Minuten gingen auch dort die Lichter aus. 2 Minuten, die laut Google Mitarbeiter Sam Mazaheri bei Google Kosten von 545.000 Dollar verursacht haben. Auch Amazon und das Playstation Network waren schon einmal nicht erreichbar. Sony hatte bereits mit mehreren Ausfällen zu kämpfen, was die Fans der begehrten Spielkonsolen jedes Mal zur Verzweiflung trieb. Nicht auszudenken, wenn das zu Weihnachten passieren würde, wenn Millionen Kids ihre neuen Spiele online ausprobieren wollen.

Mit Augenzwinkern gesagt: Stellen Sie sich einen Totalausfall im Rechenzentrum des Weihnachtsmanns vor. Alle Daten nicht mehr zugänglich und keiner weiß mehr, welches Kind sich welches Geschenk gewünscht hat. Der Weihnachtsmann würde vollkommen ratlos vor seinem Rentierschlitten stehen! Natürlich hoffen wir alle, dass so etwas nicht passiert. Nicht auszudenken, wenn der Weihnachtsmann wirklich einmal mitten im Weihnachtsgeschäft stecken bleiben sollte.

Umsatzausfall ist nur ein Teil der Gesamtkosten

Die Kosten, die durch den Ausfall von Webseiten verursacht werden, betreffen nämlich nicht nur den Weihnachtsmann. So beziffert die „Information Week“ den Verlust auf mehr als 26,5 Milliarden Dollar Umsatz jährlich. Grundlage dieser Zahl ist eine Befragung von 200 Unternehmen in Nordamerika und Europa. Insgesamt bedeutet dies einen Verlust von 150.000 Dollar pro Unternehmen im Jahr.

Entgangene Umsätze sind dabei nur ein Teil der Kosten. Zu berücksichtigen sind auch Personalkosten, denn die Mitarbeiter können während eines Ausfalls praktisch nicht weiterarbeiten. In der IT-Abteilung werden die besten Experten auf das Problem angesetzt und von anderen, wichtigen Projekten abgezogen. Hinzu kommen Imageschaden und Vertrauensverlust, die gerade beim Online-Handel verstärkt zu Buche schlagen. Betrachtet man diese Kosten und Risiken, ist es erstaunlich, dass laut einer Umfrage von „CA Technologies“ 56 % der Unternehmen in Nordamerika und 30% in Europa über keine umfassende Disaster-Recovery-Politik verfügen. Dabei gaben 87 % der Unternehmen an, dass die Wiederherstellung fehlender Daten einen großen Schaden für sie bedeutet. 23% der Befragten bewerteten einen solchen Vorfall gar als katastrophal.

Um solche Horrorszenarien zu verhindern, gilt es, möglichst viele Gefahrenquellen vorauszusehen und sich entsprechend abzusichern. Einen Teil der Verantwortung kann ein guter Colocation Provider wie Interxion abfedern. Die hochmodernen Interxion Rechenzentren werden rund um die Uhr von erfahrenen und qualifizierten Technikern überwacht. Damit bieten sie Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit gemäß den höchsten Industriestandards. Techniker sind vor Ort und kennen sich mit den örtlichen Gegebenheiten bestens aus. Damit erhöhen sie nicht nur die Sicherheit, sondern sind zudem eine kosteneffektive Alternative zu eigenen Mitarbeitern. Die Services umfassen die Installation und Konfiguration von Equipment, technische Hilfestellung und Fehlerbehebungsmaßnahmen, geplante Wartung sowie kundenspezifische Konfigurationen und Installationen, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Mehrstufige Sicherheit gegen Ausfälle

Eine zuverlässige, effiziente und nachhaltige Energieversorgung samt vollständigem Backup und ein mehrstufiges Sicherheitskonzept schützen die Daten der Kunden. Eine hohe Stromverfügbarkeit mit redundantem Generator-Backup und USV-Systemen (2N) stellt eine maximale Verfügbarkeit sicher. Nach ISO27001 und BS25999 zertifizierte Informations-Sicherheits-Management-Systeme und Business-Continuity-Systeme in den Rechenzentren sowie branchenweit führende Service Level Agreements (SLAs) von bis zu 99,999 Prozent sorgen für höchste Sicherheit.

Damit ist Ihr Unternehmen nicht nur in der Adventszeit perfekt abgesichert, sondern das ganze Jahr. Der Weihnachtsmann liefert pünktlich seine Geschenke aus und Ihr Geschäft bleibt nicht im Weihnachtstrubel stecken.

Wir wünschen Ihnen eine fröhliche und vor allen Dingen sichere Adventszeit.