Das Nonplusultra der IT – Oder warum hybride Strukturen neue Management-Modelle brauchen

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Hybride Strukturen erweisen sich zunehmend als Nonplusultra, wenn es um die Zukunft der Unternehmens-IT geht. Wenig Wunder, ein hybrider Ansatz erleichtert den Zugang zur Cloud und senkt die Hürden. Doch je hybrider sich die Cloud erweist, desto komplexer wird das Management selbiger.

So müssten IT- und Business-Entscheider vor allem auf Digitalisierung und den Einsatz von Hybrid-Clouds setzen, um die künftige Wettbewerbssicherheit zu sichern, wie der Storage-Insider im Artikel „Digitalisierung per Hybrid-Cloud steht hoch im Kurs“ schreibt. Dem Artikel zugrunde liegt eine Studie von IDG-Research, die zum Schluss kommt, dass Unternehmen, die in Zukunft ihre Geschäftsfelder erweitern, Kunden ein zeitgemäßes Markenerlebnis bieten und dabei flexibel und agil bleiben wollen, lernen müssten, „digital zu denken“.

Um die heterogenen Komponenten einer Hybrid Cloud im Griff zu behalten, würden Unternehmen allerdings eine neue Generation von Management-Tools benötigen, wie das Marktforschungsunternehmen Forrester Research unlängst herausfand. Keine der heute verfügbaren Plattformen könne alle Anforderungen von Entwicklern und IT-Verantwortlichen gleichermaßen abdecken, betont Dave Bartoletti, Principal Analyst bei Forrester, in der Computerwoche im Artikel „Die Hybrid Cloud braucht neue Management-Tools“. Um all die vielfältigen Assets noch kontrollieren zu können, sollten Unternehmen eine Management-Software-Schicht einziehen, betont der Fachmann.

Unternehmen verfolgen laut einer Studie von IDG Connect, die Interxion im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben hat, einen gemischten Ansatz, bei dem sie verschiedene Vorgehensweisen bei der Bereitstellung ihrer IT kombinieren und nach Bedarf verwenden. Der Wandel ist tiefgreifend. Die ausschließliche Nutzung eigener Rechenzentrumskapazitäten vor Ort geht rapide zurück. Viele Unternehmen sehen sich nach Alternativen wie etwa Cloud- und Colocation-Angeboten um.