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Big Data und der Wettbewerbsfaktor – Oder wie sich Daten zu Erfolgen ummünzen lassen

Nach: Sylvia Palden, MSc, MBA

Rund um Weihnachten fließen sie beträchtlich – und zeichnen ein deutliches Bild der kommerziellen Prozesse, welche die internationale Wirtschaft antreiben. Die Rede ist von Daten, die gerade in der Weihnachtszeit, mittlerweile zentrale Bedeutung für den kommerziellen Erfolg eines Unternehmens haben. Big Data liefert heute die Antworten, die heimischen Betrieben helfen können, im internationalen Konkurrenzkampf zu bestehen.

Doch Big Data sei „zu teuer, zu kompliziert, nur was für große Konzerne, nur für extrem große Datenmengen“ lauten vielfach die Vorurteile von mittelständischen Unternehmen, wenn es um Big Data geht. Die Realität sieht jedoch anders aus und „ein Ignorieren des Themas wird für viele Unternehmen zwangsläufig in einem Wettbewerbsnachteil münden“, wie der „Report“ schreibt. Ein gängiges Missverständnis sei, dass Big Data mit sehr großen Datenmengen gleichgesetzt werde. Diese Auffassung würden selbst erfahrene IT-Leiter häufig vertreten. Dies sei allerdings „eine eindimensionale Sicht der Dinge“.

Volume, Variety, Velocity

Die Kernpunkte für die Relevanz des Einsatzes von Big-Data-Technologien seien die „drei Vs der ersten Big-Data-Definition“. Also „Volume“ für große Datenmengen, „Variety“ für die Vielfalt an Daten, die in jeder Form anfallen können, und „Velocity“ für die in unterschiedlichen und vor allem hohen Geschwindigkeiten anfallenden Daten. Sei auch nur einer dieser Bereiche im eigenen Unternehmen mit herkömmlichen Technologien schwer bedienbar, sollte der Einsatz von Big-Data-Technologien in Erwägung gezogen werden, betont der Artikelautor.

Doch nicht nur im Mittelstand ist Big Data ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. So habe sich Industrial Analytics, also Big Data in der Fertigung, in den letzten Jahren von der isoliert gemanagten Businessfunktion zum mächtigen strategischen Tool entwickelt, das maßgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit aller Industriebranchen nehmen könnte, wie das „CIO“ Magazin schreibt. Laut einer Studie wandelte sich in den Fällen, bei denen bereits Big Data Projekte im Einsatz waren, der Einsatz von Analytics immer mehr von rein deskriptiven zu Realtime-Auswertungen, also von der Ex-Post- zur Live-Betrachtung gewonnener Daten.

Datenlager

Gerade im Mittelstand aber auch in der Industrie stellt sich natürlich die Frage, wie und wo die Daten gelagert und ausgewertet werden. Vielfach sind bei den Unternehmen die Ressourcen begrenzt, ebenso wie das IT-Budget. Hier ist die Lösung ganz einfach – die Ressourcen auslagern beziehungsweise die nötigen Kapazitäten gänzlich von außen beziehen. Etwa bei einem wirklich Carrier-neutralen Rechenzentrumsanbieter, der vollkommen unabhängig von allen Netzwerk-, Hardware- oder Softwareanbietern ist. Carrier-neutrale Colocation ermöglicht den Zugang zu der größten Vielfalt an Connectivity-Anbietern, damit Kunden die passenden Anbindungen auswählen und mehrere Carrier in Anspruch nehmen können. Dadurch erreichen die Kunden Redundanz, erhöhen die Ausfallsicherheit und senken die Kosten.

Sylvia Palden, MSc, MBA  - Country Marketing Manager & Business Development Cloud

By Sylvia Palden, MSc, MBA

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