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Flexible Infrastruktur macht den Unterschied – schneller zum digitalen Wandel

Manche Unternehmen werden bereits als digitale Unternehmen geboren. Andere dagegen müssen hart daran arbeiten. Aber unabhängig davon, wie ihr Weg in das digitale Zeitalter einmal begonnen hat, haben sich die fortschrittlichsten digitalen Unternehmen inzwischen eine ideale Backoffice-Umgebung aufgebaut, mit der die Aktivitäten des Frontoffice unterstützt werden, um so das eigene Business voranzutreiben. Und genau dieser Schritt ist heute wichtiger als je zuvor.

In unserer neuen Studie haben 52% der befragten europäischen Unternehmen angegeben, dass sie es für sehr wichtig oder für entscheidend wichtig halten, innerhalb der kommenden zwei Jahre digital arbeiten zu können. Weiterhin schätzten 29% der Befragten ihre eigene Geschwindigkeit beim digitalen Wandel als „hoch“ und weitere 6% als „sehr hoch“ ein.

Womit lässt sich diese Dringlichkeit begründen? Unsere Studie ergab, dass genau die Unternehmen, die beim digitalen Wandel den größten Fortschritt aufweisen auch die sind, die die Fähigkeit zum digitalen Arbeiten als Voraussetzung für den kurz- und mittelfristigen Erfolg ansehen. Je schneller sich diese Unternehmen bewegen, desto eher sind sie in der Lage, ihre Wettbewerber hinter sich zu lassen und sich sowohl jetzt als auch für die Zukunft einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Diese Erkenntnisse sind Bestandteil unserer neuesten IDC-Studie „Das digitale Unternehmen“. Dabei wurden insgesamt 752 europäische Unternehmen befragt um herauszufinden, welche Strategien bei den führenden Unternehmen eingesetzt werden, um für ein skalierbares Wachstum des Unternehmens zu sorgen.

Wodurch zeichnet sich ein digitales Unternehmen aus?

Der Begriff „digitaler Wandel“ lässt sich grundsätzlich relativ weit auslegen, doch im Rahmen dieser Studie haben wir eine recht einfache Behauptung zugrunde gelegt. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, mehr zu leisten – dies kann eine schnellere Entwicklung neuer Produkte, eine höhere Kundenbindung oder die Erreichung einer stärkeren Wettbewerbsposition in den globalen Märkten bedeuten. Um diese Ziele zu erreichen, nutzen führende digitale Unternehmen häufig neue Technologien wie Big Data, Cloud, Mobilkommunikation oder soziale Medien, um bestehende Prozesse zu digitalisieren oder um ganz neue Wege einzuschlagen.

Wer hat die Nase vorn?

Unsere Umfrage ergab, dass häufig die IT-Infrastruktur ein wesentlicher Faktor für den digitalen Wandel ist. Für die Befragten, die beim digitalen Wandel den schnellsten Fortschritt machen – also bei unseren „digitalen Vorreitern“ - waren die Flexibilität und die Performance der IT-Infrastruktur die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Betrachtet man die Infrastruktur etwas genauer, dann wurde die Hybrid Cloud bei den Befragten an erster Stelle genannt: etwa 53% aller Befragten gaben an, dass sie derzeit bereits eine Hybrid Cloud Lösung nutzen bzw. dies planen – unter den digitalen Vorreitern betrug dieser Wert sogar 72%. Weiterhin zeigte die Umfrage eine steigende Tendenz zu ausgelagerter IT, denn ca. 50% der Befragten gaben an, dass sie in den kommenden drei Jahren von einer sinkenden Nutzung der eigenen Rechenzentren ausgehen.

Warum die Auslagerung? Europäische Unternehmen streben an, die IT-Infrastruktur näher an ihre Kunden heranzubringen. Angesichts zunehmender Globalisierung des Business erfordert dies häufig eine Nutzung der Rechenzentren von Drittanbietern, um in den betreffenden Ländern Zugang zu den benötigten Kapazitäten zu bekommen.

Letztendlich zeigt die Studie, dass die führenden digitalen Unternehmen in Europa ihre Infrastruktur unter Business-Aspekten betrachten. Indem sie ihre Infrastruktur als strategisches Tool nutzen, sind diese Unternehmen in der Lage, sich flexibel anzupassen und ihre eigene Marktposition in einem von zunehmendem Wettbewerb geprägten digitalen Markt zu stärken. In zukünftigen Blogs werden wir auf viele weitere Ergebnisse dieser Studie eingehen. Zwischenzeitlich bieten wir Ihnen an, die gesamte umfangreiche Studie hier herunterzuladen.