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Fit für die Digitalisierung – Warum hybride Cloud Modelle boomen

Wer sein Unternehmen fit für die Digitalisierung machen möchte, kommt an Cloud Computing nicht vorbei. Denn es gilt: Der Umzug von Daten und Anwendungen in eine Public Cloud und die Auslagerung der IT-Infrastruktur zu einem Colocation-Anbieter zahlen sich am schnellsten aus.

Nach: Sylvia Palden, MSc, MBA

Erst unlängst veröffentlichte das Marktforschungshaus Research in Action (RIA) eine von Interxion beauftragte Studie, die klar gezeigt hat, dass Investitionen in eine Private Cloud in Colocation in 83,4 Prozent der Fälle in weniger als zwei Jahren wieder hereingeholt werden können. Grund genug für die „Computerwelt“ darüber zu berichten.

Fast jedes zweite befragte Unternehmen in Österreich setzt bei der Wahl der bevorzugten Cloud-Dienste nach wie vor auf den Betrieb einer Private Cloud im eigenen Rechenzentrum (52,5 Prozent). Die Public Cloud als hauptsächlich genutztes Cloud-Konzept wird in Österreich bislang von lediglich 34,2 Prozent der Unternehmen favorisiert. Für eine Auslagerung der Private Cloud in ein Colocation-Rechenzentrum entscheiden sich heute schon 10,8 Prozent der befragten Führungskräfte. Darüber hinaus zeigt die Studie deutliche Unterschiede zur Nutzung verschiedener Cloud-Dienste abhängig von der Unternehmensgröße. Unternehmen mit mehr als 50.000 Mitarbeitern lehnen ein reines Public-Cloud-Modell klar ab (6,9 Prozent) und fokussieren die Infrastruktur auf eine Private Cloud im eigenen Rechenzentrum (67,2 Prozent) und Colocation-Lösungen (22,4 Prozent). Bei kleineren Unternehmen mit einer Mitarbeiteranzahl unter 5.000 Mitarbeitern herrschen dagegen deutlich weniger Bedenken. 59,3 Prozent der Befragten setzen hier hauptsächlich auf die Public Cloud.

„Die Zeit dogmatischer Diskussionen über Cloud oder On-Premise ist vorbei“, schreibt auch „Silicon.de“. In den Firmen setze sich zunehmend ein „pragmatischer Hybrid-Cloud-Ansatz“ durch. Mit dem Trend zur Hybrid Cloud hätten Unternehmen heute eine wichtige Möglichkeit, um die eigenen Assets optimal zu nutzen. Allerdings seien etwa BI-Anbieter gefordert, die „Flexibilität einer Hybrid Cloud“ im eigenen Angebot wieder zu spiegeln. „Denn sensible Daten, die Unternehmen nicht in der Public Cloud ablegen wollen, müssen Anwender genauso in die Datenanalyse laden können wie die Daten aus SaaS-Anwendungen. Mehr noch: Unternehmen wollen auch die Wahl haben, wo die Analyselösungen laufen sollen und die Analyseergebnisse sichern.“

„Als Basis für die digitale Transformation hilft die Cloud den Unternehmen dabei, den Druck durch schnellere Produktionszyklen abzufangen und die globale Zusammenarbeit zu fördern“, schreibt indes „DataCenter-Insider“. Cloud Computing habe „die Geschäftsmodelle der heutigen Zeit stark verändert“. Leistungsfähige, cloudbasierte Lösungen würden es Firmen zunehmend ermöglichen, unabhängig von ihrer Größe oder ihrem Standort, Innovationen und grenzüberschreitendes Teamwork schneller und reibungsloser voranzutreiben. Doch viele Unternehmen hätten hier noch immer Sicherheitsbedenken.

Bei Interxion finden Sie die ideale Umgebung, um sich mit Clouds zu verbinden und eigene hybride Lösungen zu entwickeln. Alle dafür nötigen Voraussetzungen sind hier gegeben: Hyperscale Public Clouds, lokale Cloud Provider, eine hohe Dichte an Netzwerkanbietern sowie verschiedene Interconnection Services.