Vorausschauende Big Data-Strategien sind gefragt

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Österreichische Unternehmen sind europäische Nachzügler was Big Data-Lösungen betrifft

Wien, 26. März 2013 – INTERXION HOLDING NV (NYSE: INXN), ein führender europäischer Anbieter von Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation, und Vanson Bourne kommen in ihrer Studie „Big Data – Jenseits des Hypes“ zu dem Ergebnis, dass lediglich ein Viertel aller europäischen Unternehmen aktuell ein Big Data-Konzept hat. Die Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den europäischen IT-Märkten, vor allem bezüglich der Bedeutung von Big Data und der Bewertung von Chancen und Risiken. Die befragten österreichischen Unternehmen messen Big Data mehrheitlich eine geringe Priorität im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bei und haben dementsprechend auch weniger Bedarf an Big Data-Lösungen.

Noch herrscht Zurückhaltung
Obwohl Big Data europaweit von vielen Unternehmen und IT-Abteilungen zugleich als Herausforderung und als Chance wahrgenommen wird, überwiegt bei österreichischen Unternehmen noch die Skepsis. Während im europäischen Durchschnitt nur 19% der Unternehmen keine Pläne haben, auch nur zu untersuchen wie ihre Organisation von Big Data profitieren kann, sind es in Österreich 32%; nur die Schweizer sind noch zurückhaltender. Etwas besser ist das Verhältnis bei der Frage nach dem Bedarf an Big Data: 18% der befragten heimischen Unternehmen sehen keinen Bedarf, während es in Europa 12% sind.

Herausforderungen und Vorteile in gesamteuropäischer Betrachtung
Es überrascht kaum, dass Analytics (55 Prozent) und Storage (53 Prozent) die am häufigsten genannten technischen Herausforderungen von Big Data sind. Bemerkenswerterweise folgt das Netzwerk an dritter Stelle: Nahezu die Hälfte (48 Prozent) der Befragten vermutet diesbezüglich Beeinträchtigungen der Netzwerk-Infrastruktur und somit Auswirkungen auf die Geschwindigkeit, mit der Informationen abgerufen, verarbeitet und bereitgestellt werden können. Diese Bedenken sind vor dem Hintergrund verständlich, dass 58 Prozent der Unternehmen davon ausgehen, dass ihre Daten innerhalb von bis zu 100 Millisekunden ihren Endkunden zur Verfügung stehen sollten.

Trotz der Herausforderungen erkennen die Befragten auch zahlreiche Vorteile von Big Data: Als wichtig bewertet wurden schnellere Entscheidungsprozesse (57 Prozent), höhere Kundenzufriedenheit (54 Prozent), mehr Cross-Selling (47 Prozent), schnellere Markteinführung neuer Produkte und Dienstleistungen (46 Prozent) sowie Innovation (46 Prozent).

„Um von den genannten Vorteilen profitieren zu können, ist es entscheidend, jetzt die richtigen Weichen zu stellen und eine erfolgreiche Big-Data-Lösung in die langfristige strategische Geschäftsplanung einzubinden“, kommentiert Christian Studeny, Geschäftsführer von Interxion Österreich, die Ergebnisse. „Die Infrastruktur im Rechenzentrum erfüllt dabei die hohen Anforderungen von Big Data-Lösungen wie die Handhabung von großen Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen, geringer Latenz, Skalierbarkeit und ausgeprägter Konnektivität.”

Auch wenn die Bedeutung von Big Data in Österreich aktuell noch gering ist: 36% der heimischen Unternehmen haben keine strategischen Pläne bzgl. Big Data, während es in Europa nur 17% sind. Auch die heimischen IT-Abteilungen sehen Big Data noch nicht wirklich als Schwerpunktthema: nur 10% der befragten IT-Abteilungen haben einen Plan die Fachabteilungen bzgl. deren Big Data Vorhaben zu unterstützen (in Europa sind es 46%).

Ein zukunftsträchtiges Potential für Big Data bieten Unternehmen wie Interxion. Die Auslagerung von Big Data-Lösungen in die Colocation wird von 46 Prozent der europäischen Unternehmen als wichtig, von 24 Prozent sogar als sehr wichtig bewertet. 50 Prozent der befragten Unternehmen bevorzugen eine Big Data-Lösung as a Service, um Netzwerkkapazitäten zu sparen, 44 Prozent sprechen sich für ein Pay-as-you-go-Modell aus.

Insgesamt ergab die Studie, dass bislang nur jedes vierte europäische Unternehmen ein auf Big Data basierendes Geschäftsmodell erfolgreich entwickelt und umgesetzt hat.

Hinweis zur Studie
Vanson Bourne hat im Auftrag von Interxion 750 Senior IT-Entscheidungsträger in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern im November und Dezember 2012 befragt. An der Studie haben 150 Befragte aus dem Vereinigten Königreich und Irland sowie je 100 aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz, den Benelux- und skandinavischen Ländern teilgenommen.


Über Interxion
Interxion ist ein führender europäischer Anbieter von Carrier-neutralen Rechenzentrums-Dienstleistungen für Colocation und betreibt insgesamt 33 Rechenzentren in 11 europäischen Ländern. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen. Durch den Zugang zu mehr als 450 Carriern und ISPs sowie 18 Internet-Austauschknoten bildet Interxion Content- und Connectivity Hubs, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.com/at

Pressekontakt:
InterXion Österreich GmbH, EUR ING Christian Studeny, MBA
Louis-Häfliger-Gasse 10, 1210 Wien
Tel: +43 (0)1 290 3636-302, E Mail: christians@interxion.com


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