Aktuelle Studie: Europäische Entscheider sehen Wachstum bei Hybrid-IT

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35 Prozent der österreichischen Unternehmen nutzen bereits hybriden Ansatz bei IT-Infrastrukturen
Direkte Cloud-Anbindungen erhöhen Akzeptanz von Cloud Computing erheblich

Wien, 24. März 2015 – Hybrid-IT-Strategien sind mittlerweile der Normalfall, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von IDG Connect. Auftraggeber der Untersuchung ist die INTERXION HOLDING NV (NYSE: INXN), ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation. IDG Connect befragte 625 IT-Entscheider in mittelständischen und großen europäischen Unternehmen zu ihrer aktuellen IT-Umgebung sowie ihren mittel- bis langfristigen Infrastrukturplänen.

Die Studie zeigt, dass hybride Infrastrukturen sowohl heute als auch in der mittel- bis langfristigen Zukunft die bevorzugte Strategie darstellen. Hybride Strukturen sind Lösungen, die Daten aus verschiedenen Quellen wie On-Premise-Rechenzentren sowie ausgelagerten Public und Private Clouds verarbeiten. 45 Prozent der europäischen Unternehmen nutzen bereits hybride IT-Lösungen, in Österreich sind es derzeit 35 Prozent. Österreich befindet sich hiermit noch in der Anfangsphase im Vergleich zum europäischen Durchschnitt. Im kommenden Jahr wird aber ein Anstieg der Nutzung hybrider IT-Lösungen auf 63 % prognostiziert. Hierzulande wird somit geschätzt, dass 2016 fast doppelt so viele Unternehmen hybride IT-Lösungen nutzen werden.

Die Hälfte der europäischen und 46 Prozent der österreichischen Unternehmen verwenden bereits Private-Cloud-Umgebungen. Public Cloud-Services haben sich europaweit bei den Befragten mit 38 Prozent, in Österreich bereits mit 22 Prozent durchgesetzt. 51 Prozent der Studienteilnehmer in Europa erwarten, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre mehr Workloads in die Public Cloud verschieben. Dennoch bleiben eigene Rechenzentren für 54 Prozent weiterhin eine sehr wichtige Komponente bei geschäftskritischen, sensiblen Daten, unabhängig davon, ob diese intern oder von einem Service-Provider verwaltet werden.

Die Studie zeigt auch, dass eine hohe Konnektivität zwischen den verschiedenen Quellen ein Treiber für die weitere Migration der Daten in die Cloud ist. Die wichtigsten Hürden für die Cloud-Nutzung bilden Zweifel bei Sicherheit (53 %) und Netzwerk-Performance (47 %). In Österreich besitzen 65 % der Befragten Sicherheitsbedenken gegenüber dem Cloud-Modell, 59 % der Befragten halten die Umsetzung von Datenschutz- und Corporate Governance-Regeln in der Cloud für schwierig. An dritter Stelle nannten 48 % der österreichischen Unternehmen strenge Unternehmensrichtlinien als Grund die Daten im eigenen Datenzentrum zu belassen. Gäbe es keine Netzwerkprobleme würden jedoch 52 % der befragten Unternehmen in Österreich Workloads in die Cloud verlagern. In diesem Fall würden sich die Daten in der Cloud von heute 24 auf 42 Prozent erhöhen. Bereits jetzt möchten 41 Prozent der Studienteilnehmer das Internet für Unternehmenslösungen umgehen und sich über eine WAN-Verbindung oder Direktverbindungslösung (Direct Connect) mit der Cloud vernetzen. In Österreich liegt hier die Rate mit 52 % über dem europäischen Durchschnitt, welches zeigt, dass österreichische Unternehmen direkte Verbindungen zur Cloud stark präferieren.

„Wie die Untersuchung beweist, befinden sich Unternehmen heute schon auf dem Weg in die Wolke und die nächste Welle der Cloud-Migration steht unmittelbar bevor“, sagt Martin Madlo, Geschäftsführer der InterXion Österreich GmbH. „Die steigende Zahl der Unternehmen, die Direct Connect Services einsetzen, wird die Cloud-Nutzung weiter vorantreiben. Die Ergebnisse zeigen, die neue IT-Realität ist hybrid.“

Weitere Informationen darüber, wie sich die Rechenzentrumsstrategien von Unternehmen verändern, liefert der Studienbericht „The Rise of Hybrid IT“ und eine Video-Präsentation der Ergebnisse.

Über Interxion

Interxion (NYSE:INXN) ist ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreibt mehr als 35 Rechenzentren in 11 europäischen Ländern. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen. Durch den Zugang zu mehr als 500 Connectivity-Anbietern und 20 europäischen Internetaustauschknoten hat Interxion Hubs für Cloud, Content, Finance und Connectivity geschaffen, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.at.

Über IDG Connect

IDG Connect ist verantwortlich für die Nachfrageförderung bei der International Data Group (IDG), dem weltgrößten Medienunternehmen im Technologiebereich. Im Jahr 2006 gegründet, nutzt es den Zugang zu 38 Millionen Kontaktdaten von Geschäftsentscheidern, um Technologiemarketer mit relevanten Zielorganisationen aus weltweit 137 Ländern zusammenzubringen. IDG Connect verfasst lokalisierte Botschaften für ein heterogenes globales IT-Publikum, veröffentlicht marktspezifische Thought Leadership-Dokumente im Namen seiner Kunden und produziert Studien für das weltweite B2B-Marketing.
www.idgconnect.com

Pressekontakt:

InterXion Österreich GmbH
Sylvia Palden, MSc, MBA, Country Marketing Manager
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Tel: +43 664 200 50 09
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