Disaster Recovery/Business Continuity Management: Ist Ihr Unternehmen gut genug gerüstet?

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An einem freundlichen sonnigen Tag denkt man nicht gerne an lauernde Katastrophen – deren Eintreffen nicht sehr wahrscheinlich, aber dennoch möglich ist. Und was möglich ist, kann auch passieren. Am schlimmsten ist dies dann, wenn man nicht darauf vorbereitet ist. Sprechen wir also von Disaster Recovery und Business Continuity, solange noch alles im grünen Bereich dreht.

Disaster Recovery/Business Continuity Management: Ist Ihr Unternehmen gut genug gerüstet?
 
Grosse Unternehmen sind in der Regel für alles gewappnet – da liegen Notfallpläne für Schreckszenarien von Sturmfluten über Epidemien bis zu kompletten Systemausfällen vor.
Bei KMUs heisst die Devise hingegen noch meist: Augen zu und durch, es wird schon schief gehen. Oft scheuen kleinere Unternehmen die Auseinandersetzung mit Katastrophenszenarien schon im Ansatz, weil sie befürchten, sie könnten sich effiziente Prävention ohnehin nicht leisten. Doch wir bei Interxion denken: Noch viel weniger kann sich ein Unternehmen beispielsweise eine längere Downzeit ihrer IT leisten. Denn immer mehr basieren Geschäftsmodelle auf einer reibungslos funktionierenden IT.
Sehen wir uns zuallererst die Begriffe zum Thema an:

Disaster Recovery («Notfallwiederherstellung») und Business Continuity Management («Betriebliches Kontinuitätsmanagement»)

«Disaster Recovery» bezeichnet Massnahmen, die nach einem Ausfall in der IT ergriffen werden, wie Datenwiederherstellung und Ersatz von unwiderbringlich zerstörter Infrastruktur. Disaster Recovery ist Teil des Business Continuity Managements. Dieser weiter gefasste Begriff stellt den unterbrechungsfreien Geschäftsablauf in den Vordergrund.
Dabei gilt es festzustellen: Was bedeutet «unterbrechungsfrei» im Individualfall? Wie lange darf ein Geschäftsprozess oder System ausfallen? Die Antwort darauf: In den seltensten Fällen genügt noch ein extern gelagertes Backup, das im Notfall zu Hilfe genommen werden kann. Denn wenn nicht nur Daten in Mitleidenschaft gezogen sind, sondern auch Infrastruktur: was geschieht dann? Wie viel Umsatz einem Unternehmen entgeht, wenn es einen Tag lang ausser Gefecht gesetzt wird, kann leicht errechnet werden. Hinzu kommt der Vertrauensverlust bei Kunden. Deshalb schützen etwa Banken ihre Daten mit mehreren unabhängigen Datencentern, sodass selbst eine umfangreiche Katastrophe nicht alle gleichzeitig zum Ausfall bringen kann.

Business Continuity Management ist auch für KMU erschwinglich: 1-Rack-Angebot von Interxion

Bis anhin war ein solches Vorgehen zur Business Continuity mit grösseren Kosten verbunden. Doch jetzt können auch kleine und mittlere Unternehmen die Politik von Grossunternehmen übernehmen. Nebst der Schaffung von Notfallplänen gilt der erste Schritt der örtlichen Trennung von Mitarbeitern und IT. Stehen zum Beispiel die Geschäftsräume unter Wasser, erhalten Mitarbeiter so die Möglichkeit, von anderswo auf Daten zuzugreifen. Das geht logischerweise nicht, wenn mit den Büros auch die Daten in den Fluten versunken sind. Und noch besser funktioniert dieses Szenario natürlich, wenn nicht nur für Daten, sondern auch für Mitarbeiter alternative Standorte bereitstehen. Für Ihre Daten bietet Interxion bereits ab 1750 Franken monatlich höchste Sicherheit– inkl. Infrastruktur, Installation, redundanter Energieversorgung, Konnektivität und Energieverbrauch. Und für Mitarbeiter stehen Ihnen im Rechenzentrum in Glattbrugg Notfallarbeitsplätze zur Verfügung.

Wo liegen die Gefahren eines IT-Ausfalls?

Erdbeben und Überschwemmungen sind Naturgefahren, die jederzeit eintreffen können. Doch auch die Technik kann versagen. Bis anhin ist die Schweiz zum Glück von grösseren Stromausfällen verschont geblieben. Das heisst nicht, dass ein flächendeckender Ausfall nicht doch einmal eintreffen könnte – ein Szenario, das übrigens seit dem beschlossenen Austritt aus der Kernkraft von manchen Seiten als wahrscheinlicher als auch schon beschrieben wird. Deshalb empfiehlt es sich, Daten dort zu lagern, wo die Stromversorgung mehrfach redundant ausgeführt ist. Auch sollte sich ein Unternehmen nicht nur auf einen einzigen Internet-Carrier verlassen, sondern je nach Geschäftsanforderungen verschiedene Carrier nutzen, um so Redundanzen aufzubauen und eine maximale Ausfallsicherheit zu erreichen.

Interxion ermöglicht Business Continuity Management

Interxion sorgt für Ihre Datensicherheit. Unter anderem mit einer Vielfalt an Möglichkeiten der Energieversorgung samt vollständigem Backup, mit fortschrittlichen Brand- und Wassererkennungssystemen und zertifizierten Informations-Sicherheits-Management-Systemen. Und damit Ihr IT-Personal auch im Katastrophenfall rasch agieren und die Business Continuity sicherstellen kann, bieten wir auch ein «Backup» für Arbeitsplätze an, in Form von Büro- oder Notfallarbeitsplätzen. Diese sind streng überwacht und gesichert (Zugangskontrolle, Kameras, Brand- und Einbruchmeldeanlagen). Sie verfügen über die notwendige Infrastruktur, um im Katastrophenfall eine nahtlose Kommunikation und damit Business Continuity sicherzustellen, wie Büromöblierung, voll ausgestattete Besprechungsräume, Notstromversorgung und Klimatisierung. Interxion bietet Ihnen Notfallarbeitsplätze in drei Stufen an: «Shared», «Designated» und «Dedicated».

Nun: Wie steht es mit der Business Continuity in IHREM Unternehmen?