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Die Cloud beherrschen – Oder warum 2017 Cloud Computing zur wichtigen Grundlage für den Unternehmenserfolg wird

2017 bringt für Unternehmen - wieder einmal - tiefgreifende Veränderungen. Sie müssen keine eigenen Kompetenzen mehr beim Cloud-Servicemodell entwickeln, sondern können einfach „die Cloud beherrschen“. 

Nach: Sylvia Palden, MSc, MBA

„Die wachsende Zahl an Business-Initiativen im Bereich der digitalen Transformation liegt heute im Verantwortungsbereich des CEOs“, schreibt der „Win Verlag“. Damit gehe ein „signifikantes Wachstum der IT-Ausgaben für die Dritte Plattform, die diese DX-Initiativen unterstützt“ einher. Keine der anderen Technologien der Dritten Plattform – also Big Data/Analytics, Mobile, Social, IoT, Cognitive Computing und so weiter – wäre in Scale-Up-Implementierungen ohne die Cloud als Basis möglich. Das gelte ebenso für große DX-Initiativen.

Transformation

Der schnelle Umstieg auf Cloud-Dienste von einer „quasi-jungen IT-Infrastruktur hin zur bevorzugten Grundlage für die Unternehmens-IT und das digital transformierte Business“ habe für IT- und Business-Entscheider wichtige Auswirkungen.

„Das Mantra für ihre bevorzugten Hard- und Software-Lieferanten sowie ihre Dienstleister ist zunehmend ‚Cloud First‘. Deren beste Angebote werden für die Cloud entwickelt sein. Unternehmen, die das Beste wollen, landen damit automatisch in der Cloud.“

Große Unternehmen werden eigenbetriebene Rechenzentren in den nächsten fünf Jahren signifikant abbauen, hat eine Studie von Research In Action (RIA) im Auftrag von Interxion ergeben. Die Zahl der On Premise-Rechenzentren reduziere sich auf weniger als die Hälfte von heute 43,6 bis 2020 auf 20,4 Prozent. Dabei gehe der Trend zur Diversifizierung, wie die „Funkschau“ schreibt.

Die Verantwortlichen würden sich zunehmend für hybride Konzepte entscheiden, die die Private Cloud mit Public Cloud-Angeboten und/oder eigenen Rechenzentren mischen. Setzen heute 7,6 Prozent der Befragten auf hybride Infrastrukturmodelle, sollen in vier Jahren dreimal so viele Unternehmen (22,8 Prozent) den hybriden Weg beschreiten.

Infrastruktur

Ähnlich gut würden sich auch Infrastrukturangebote aus der Public Cloud entwickeln. Bis 2020 würden annähernd 10,8 Prozent derartige Services nutzen. Denn immer mehr Unternehmen würden sich mit den eigenen Servern in einem hochmodernen Colocation-Rechenzentrum einmieten. Die Zahl der Colocation-Interessenten verdopple sich bis 2020 auf 18,6 Prozent. Dagegen sinke das Interesse an Managed-Services und Outsourcing von jetzt 33,8 Prozent auf 24,8 Prozent in 2020.

Wie es weitergeht

Die Betriebsmodelle werden sich weiter diversifizieren. Die hybriden Cloud-Nutzung sowie die Nutzung von ausgelagerter Rechenzentrums-Dienstleistung („Colocation“) scheinen sich dabei mittelfristig als große Gewinner herauszukristallisieren. Die Kombination aus beidem – also eine hybride Cloud-Nutzung innerhalb
eines Cloud-affinen Colocation-Rechenzentrums – erscheint dabei laut der Studie von RIA besonders attraktiv.