Interxion kauft Rechenzentrumskomplex in Marseille

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Zürich, 06 August 2014INTERXION HOLDING NV (NYSE: INXN), ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation, hat den Vertrag für den Kauf des SFR Netcenter Rechenzentrumskomplex in Marseille, Frankreich, unterzeichnet. Das Rechenzentrum (MRS 1) wird nach Fertigstellung rund 5.700 Quadratmeter voll ausgestatteter Rechenzentrumsnettofläche umfassen und stellt ein Minimum von 6 Megawatt Stromkapazität für Kunden bereit. Der erste Abschnitt umfasst 500 Quadratmeter und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2014 eröffnet; der zweite Abschnitt, ebenfalls rund 500 Quadratmeter, geht voraussichtlich im ersten Quartal 2015 in Betrieb.

MRS 1, das derzeit als Transit- und Caching-Knoten für mehr als 60 Netzwerkanbieter dient, ermöglicht den Zugang zu einem Aggregationspunkt mit acht Unterseekabeln, die in Marseille enden. Neben dem Erwerb des Grundstücks, des Gebäudes und der Rechenzentrumsausstattung hat Interxion einen Vertrag mit SFR unterzeichnet, der einen sofortigen und direkten Zugriff auf die bestehende Community von Netzanbietern und Kabelbetreibern ermöglicht. Die vertraglichen Vereinbarungen regeln zudem die Übertragungs-Services zwischen Interxion und SFR und den Transfer eines Großteils der räumlichen Kapazitäten, die SFR derzeit belegt oder weitervermietet, an Interxion.

„Mit den Investitionen in MRS 1 positioniert sich Interxion am Daten-Knotenpunkt zwischen Europa, Asien, Afrika und dem Nahen Osten. Der starke Netzwerk-Hub, der durch die Aggregation von mehreren Unterseekabeln und Verbindungspunkten zu terrestrischen Leitungen entsteht, macht Marseille zu einem sehr attraktiven Tor für neue Märkte. Wir haben eine hohe Nachfrage von unseren Konnektivitäts-, CDN- , Social Media- und Cloud-Kunden wahrgenommen, die mit diesem Zugang neue Märkte bedienen wollen. Unser Ziel ist es, den vorhandenen Connectivity Hub in MRS 1 zu erweitern und aktive, magnetische Cloud- und Content-Hubs zu entwickeln", sagt David Ruberg, CEO von Interxion. „Der Kauf von MRS 1 steht ganz im Zeichen unserer Strategie: Kapital zu investieren, um der starken Kundennachfrage zu begegnen, Kunden mit Magneteffekten zu halten und Communities zu entwickeln, die uns langfristig attraktive Gewinne sichern.“

Der Kauf wird voraussichtlich im dritten Quartal 2014 abgeschlossen. Die Investitionen für den Kauf und den Bau von MRS 1 umfassen etwa 45 Millionen Euro, von denen rund 20 Millionen Euro für den Erwerb des Eigentumsgrundstücks und Gebäudes sowie dem Bau der ersten beiden Phasen aufgewendet werden.


Über Interxion

Interxion (NYSE:INXN) ist ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreibt insgesamt 37 Rechenzentren in 11 europäischen Ländern. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmass an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen. Durch den Zugang zu mehr als 500 Connectivity-Anbietern und 20 europäischen Internetaustauschknoten hat Interxion Hubs für Cloud, Content, Finance und Connectivity geschaffen, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.com


Zukunftsorientierte Aussagen

Die Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Tatsächliche Ergebnisse können erheblich von den Erwartungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Faktoren, die solche Unterschiede verursachen können, sind nicht beschränkt und beinhalten die Schwierigkeiten bei der kurzfristigen Verringerung von Betriebskosten, die Auslastung der Kapazität neu geplanter Rechenzentren und Rechenzentrumserweiterungen, dem starken Wettbewerb, die Kosten für die Bereitstellung von Strom, Überkapazitäten der Rechenzentrumsbranche, Einflüsse von Service Level Agreements sowie andere Risiken, die von Zeit zu Zeit in den Akten der Börsenaufsichtsbehörde beschrieben werden. Interxion übernimmt keine Verpflichtung die zukunftsgerichteten Informationen, die in dieser Pressemitteilung enthalten sind, zu aktualisieren.


Pressekontakt:

Jim Huseby
Investor Relations, Interxion
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