Referenzstorys

HeidelbergCement

Strategische Entscheidung für Colocation

HeidelbergCement betreibt neues Rechenzentrum bei Interxion

HeidelbergCement gehört zu den weltweit größten Baustoffunternehmen. Mit der Übernahme des italienischen Unternehmens Italcementi wurde HeidelbergCement weltweit zur Nummer 1 bei Zuschlagstoffen, Nummer 2 bei Zement und Nummer 3 bei Transportbeton. Im Konzern sind rund 62.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 60 Ländern an über 3.000 Standorten auf fünf Kontinenten tätig. Da die Zementherstellung rohstoff- und energieintensiv ist, bildet nachhaltiges Wirtschaften die Basis für den langfristigen Erfolg. 

Herausforderung

Dazu zählen die Sicherung von Rohstoffreserven, effiziente und innovative Produktionsprozesse, die Entwicklung neuer Produkte und der Einsatz alternativer Roh- und Brennstoffe.

„Zement ist auch ein transportintensives Produkt“, ergänzt Volker Förster, Head of Global Data Center Operations bei HeidelbergCement. „Daher optimieren wir kontinuierlich unsere Logistikprozesse und modernisieren die Disposition. Unser Ziel ist es, so kurzfristig wie möglich zu entscheiden, welcher LKW welche Lieferung zu welchen Kunden bringt. Die Logistikdaten der LKW werden also permanent in Echtzeit benötigt, um sie schnellstmöglich auszuwerten. Nur so können wir Zeitaufwand und Transportkosten reduzieren. Die zugrunde liegende Infrastruktur für diese Echtzeitberechnungen mit permanenter Verfügbarkeit und niedriger Latenz liefert Interxion.“

Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Effizienz

Im Zuge der Errichtung einer neuen Hauptverwaltung in Heidelberg prüfte das Unternehmen sein bisheriges Konzept für die IT-Infrastruktur. Es betreibt ein eigenes Rechenzentrum am Hauptstandort und darüber hinaus seit 2011 ein Data Center bei Interxion in Frankfurt. Aufgrund der steigenden Anforderungen in den Bereichen Verfügbarkeit, Sicherheit und Effizienz entschied sich HeidelbergCement, einen weiteren Cage in den Rechenzentren von Interxion in Betrieb zu nehmen. Damit stehen nun deutlich mehr Kapazitäten zur Verfügung und es lassen sich weitere Technologien, wie ein transparenter Failover zwischen den Rechenzentren nutzen.

„Sowohl das Preis-Leistungs-Verhältnis als auch die zuverlässigen Dienstleistungen und die pragmatische Zusammenarbeit haben uns in den letzten fünf Jahren überzeugt“, erklärt Volker Förster. „Auch der Standort sprach für den Anbieter, da sich die Systeme einfach von einem Rechenzentrum zum anderen in Frankfurt migrieren lassen. Und eine WAN-Verbindung gewährleistet den ständigen Daten-Backup und damit höchste Ausfallsicherheit.“ 

Das Rechenzentrum von Interxion dient als wichtige Basis zur Verwirklichung unserer Wachstumsstrategie, dabei haben wir immer einen zuverlässigen Partner an unserer Seite.

Volker Förster Head of Global Data Center Operations bei HeidelbergCement

Lösung

24/7-Betrieb gewährleistet

HeidelbergCement wird im ersten Schritt sein Rechenzentrum in Heidelberg weiter betreiben. So besteht eine gewisse geografische Distanz für optimale Disaster Recovery zwischen den Rechenzentrumsstandorten. Doch schon heute laufen alle Anwendungen von HeidelbergCement, die rund um die Uhr verfügbar sein müssen, europaweit bei Interxion in Frankfurt. Dazu gehören unter anderem die zentralen ERP-Systeme, die sozusagen das Rückgrat der Unternehmensprozesse bilden, sowie die E-Mail- und Office-Systeme.

„Dank Interxion profitieren wir von höchster Verfügbarkeit, optimaler Sicherheit und gesteigerter Performance“, sagt Volker Förster. „Zudem können wir nun unsere Arbeitsabläufe weiter optimieren, um sie an der Strategie des Unternehmens auszurichten. Wir erhalten dadurch einen höheren Reifegrad, neudeutsch auch Maturity-Level genannt. Dabei fand die Wahl des Colocation-Ansatzes im Rahmen der unternehmerischen und strategischen Entscheidungsfindung statt und zeigt auch die Professionalität unseres Unternehmens. Denn wir vertrauen auf einen externen Provider, dessen Kerngeschäft der Betrieb moderner, leistungsfähiger und ausfallsicherer Rechenzentren ist. Diese Qualität und Service Levels könnten wir aus eigener Kraft nicht erreichen. Das neue Rechenzentrum bei Interxion dient daher als wichtige Basis zur Verwirklichung unseres strategischen Wegs in die Zukunft.“

Bereit für die Zukunft

Im neuen Rechenzentrum hat HeidelbergCement einen doppelt so großen Cage gemietet wie bislang und rechnet mit einem Lifecycle der Systeme von fünf Jahren. Nach der Migration ist das Baustoffunternehmen damit mittelfristig für die kommenden Technologien und Marktentwicklungen gerüstet. „Man weiß zwar nie genau, was die Zukunft bringt, doch gemeinsam mit Interxion werden wir allen Herausforderungen erfolgreich begegnen“, resümiert Volker Förster. „Ob Industrie 4.0, Konsolidierung, integrative Konzepte für die Disposition oder die Nutzung von Synergieeffekten: Da wir unsere Kern-Infrastruktur bei Interxion betreiben, haben wir immer einen zuverlässigen Partner an unserer Seite.“

Ergebnis

  • Höchste Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit durch transparenten Failover zwischen den Rechenzentren
  • Sicherheit, Performance, Qualität und Service Levels eines auf den Betrieb von Rechenzentrum spezialisierten Dienstleisters
  • Optimale Logistikprozesse für effiziente, kurzfristige Disposition
  • Langfristige Investitions- und Zukunftssicherheit durch modernes, ständig aktualisiertes Rechenzentrum

Über HeidelbergCement

HeidelbergCement ist einer der weltweit größten integrierten Hersteller von Baustoffen mit führenden Marktpositionen bei Zuschlagstoffen, Zement und Transportbeton. Nach dem Erwerb von Italcementi beschäftigt der Konzern 62.000 Mitarbeiter an über 3.000 Standorten in rund 60 Ländern.

Mehr unter www.heidelbergcement.com/de

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