Warum Hosting Provider sich für qualitativ hochwertigere Rechenzentren entscheiden

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Service Provider befinden sich in der Übergangsphase zwischen traditionellem Hosting und Cloud Services. Dieser Wechsel geht auf veränderte Kundenwünsche zurück und bewirkt eine massive Neuausrichtung in Bezug darauf, wie Service Provider ihre Rechenzentren auswählen und nutzen. In der Vergangenheit entschieden sich Service Provider gerne für Tier-1- oder Tier-2-Rechenzentren, weil sie so ihre Gewinnspannen steigern konnten – dahingegen entscheiden sie sich heute immer öfter für Rechenzentren, die auch höhere Qualitätsanforderungen erfüllen.


Grundsätzlich stehen Service Providern drei verschiedene Wege offen, ihre IT-Infrastruktur (also Rechenzentren, Netzwerke und Hardware) zu betreiben: „Do it yourself“, „Do it yourself“ unter Einbeziehung des Rechenzentrums eines Drittanbieters oder die Verwendung einer serviceorientierten Plattform, die von einem lokalen oder globalen Betreiber von Public-Cloud-Plattformen zur Verfügung gestellt wird.

In unserer jüngsten Umfrage  unter mehr als 400 europäischen Hosting- und Cloud Providern haben wir festgestellt, dass Service Provider ihre Infrastruktur noch immer größtenteils bevorzugt selbst betreiben, sei es im eigenen Rechenzentrum oder durch Nutzung von Colocation-Angeboten eines Drittanbieters.

Der Wechsel bei den Anforderungen, die Service Provider an ihr Rechenzentrum stellen, geht auf veränderte Kundenwünsche zurück. Hosting Provider migrieren bestehende und neue Kunden hin zu Cloud-basierten Plattformen. Gleichzeitig findet eine massive Veränderung bei den Anforderungen an die von ihnen betriebenen Rechenzentren statt. In der Vergangenheit waren oftmals die Kosten das ausschlaggebende Kriterium (um Gewinnspannen abzusichern), doch nun geht der Trend in Richtung Implementierung von Cloud-Plattformen in Rechenzentren, die in ihren SLAs eine Verfügbarkeit von 99,999 % gewährleisten. Zusätzlich wird herausragende Connectivity durch direkte Verbindung zum nächsten Internetaustauschknoten sowie zu lokalen und internationalen Netzwerken verlangt. Diese Anforderungen rücken auch dadurch stärker in den Vordergrund, dass es bei geteilten, serviceorientierten Plattformen üblicherweise die Kunden mit den höchsten Ansprüchen sind, die die Maßstäbe bei Connectivity und SLAs zur Verfügbarkeit vorgeben.

Cloud- und Carrier-neutrale, Tier-3-äquivalente Anlagen wie die von Interxion helfen dabei, die gestiegenen Anforderungen zu erfüllen, indem sie umfangreiche Connectivity-Optionen ebenso anbieten wie 99,999 % Verfügbarkeit, High-Density-Konfigurationen, skalierbare Wachstumsmodelle und Support rund um die Uhr. Zudem ergibt sich zwischen Anbietern neutraler Rechenzentrumsdienstleistungen und Hosting Providern eine naheliegende Kooperation, da sich ihre Geschäftsmodelle gegenseitig ergänzen, das heißt, Service Providern stehen durch Colocation neue Geschäftsmöglichkeiten offen.