BEWEGTBILD 2.0 – ODER: „DAS VIDEO DER DINGE”

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Digital Media, Streaming Video und TV on Demand: Zwei Whitepaper zu Technik und Strategie für die Herausforderungen der Zukunft.

Das „Internet der Dinge“ gehört zu DEN bahnbrechenden Entwicklungen, die neu definieren werden, wie wir in Zukunft leben. Mehr noch: Wie wir schon heute in bestimmten Bereichen leben. Hier zählen Schlagworte wie “always on” und “connected device” – vom Smartphone zur Smart Watch bis hin zum Smart TV. Der “Smart Customer” von heute nutzt eine ganze Armada von Endgeräten, die neben den Sehgewohnheiten naturgemäß auch die Nutzungsgewohnheiten verändern. Fast könnte man sagen, “Youtube war gestern”, denn Dienste wie hulu, netflix, myvideo und Co. liefern die Inhalte „over-the-top“ (OTT) auf sämtliche Devices – egal, ob zum Heimkinosystem ins Wohnzimmer oder auf Smartphone und Tablet in der U-Bahn. Medienunternehmen stehen als Content Provider häufig vor dieser entscheidenden Herausforderung: Wenn heute die Umsätze mit Premium-Content nicht mehr auf der Straße, sondern auf der Datenautobahn liegen – wie lässt sich die Bedrohung für das traditionelle Geschäft von gestern in eine Zukunftschance für übermorgen wandeln?

Um genau hier mehr Klarheit zu schaffen, haben wir in Kooperation mit FirstPartner gleich zwei Studien erstellt und fassen die Ergebnisse kompakt für Sie zusammen:


“The challenges of IP TV and video delivery” (kostenfrei zum Download, auf Englisch)

Die Art und Weise, Inhalte zu produzieren, sie reichweiten- und umsatzstark zu verwerten, hat sich grundlegend gewandelt: Denn die Verbreitung über das Internet und Video over-the-top (OTT) sind die Wachstumstreiber schlechthin. Ganz einfach, weil TV Everywhere mittlerweile zum Alltag gehört und sich das Nutzerverhalten inzwischen grundlegend gewandelt hat. Wenn der Zuschauer heute alles auf allen Geräten und alles überall sehen möchte, heißt das für die Medienunternehmen: Wie lässt sich die wachsende Nachfrage nach Inhalten erfüllen? Wie gelingt die Liveübertragung oder die zeitnahe Sendung? Wie lassen sich die Arbeitsabläufe mit der Produktion integrieren? Was müssen wir tun, um die Rechte an unseren Inhalten effektiv zu sichern? Und wer soll all der erforderlichen Dateiformate Herr werden?

Streaming Video und TV on Demand eröffnen Unternehmen im Bereich der digitalen Medien eine Fülle von Chancen, um die Konsumenten zu erreichen und zu binden. Welche Strategien sich auf der technischen Seite bewähren, zeigt das zweite Whitepaper:

“The Role of Cloud in Content Production and Delivery” (kostenfrei zum Download, auf Englisch)

Der fundamentale Wandel im Konsumverhalten bringt neben einigen Herausforderungen noch viel mehr Chancen mit sich, und genau die gilt es auszuschöpfen: Nicht nur für die Rechteinhaber, Produzenten und Sender. Auch die Infrastruktur muss neue Wege gehen, denn die Produktion der Inhalte ist nur die eine Seite. Ihr gegenüber steht die Frage, welche Methoden geeignet sind, den Content zu managen, zu speichern und schlussendlich auszuliefern: Etwa über IP-Direktverbindungen, cloudbasierte Dienste und andere Softwarelösungen. Mit welchem Zeithorizont und zu welchem Grad man als Medienunternehmen Cloud-Dienste einsetzt, ist ein komplexer Prozess. Denn die geeignete Infrastruktur – etwa Cloud- oder Hybrid-IT-Lösungen – wird von zahlreichen Faktoren bedingt; darunter die Kostenseite, die Inhalte selbst, Sicherheitsfragen oder die Interoperabilität.

Dieses Whitepaper beleuchtet neben den infrastrukturellen Veränderungen auch die Frage, wie sich neue Infrastruktur auf Prozesse in der Produktion und der Verbreitung von Content auswirkt. Denn bei allen Vorteilen der Cloud muss es in der Praxis auch immer darum gehen, mögliche Nachteile zu minimieren: Hier liegen die Schlüssel sowohl in der ausgewogenen Balance zwischen dedizierter Infrastruktur und Cloud-Services als auch in exakt abgestimmten Lösungen für Hosting und Konnektivität.