Moderne Mobilität: Daten für sich reisen lassen und selbst daheim bleiben

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„Frankfurt ist einer der wichtigsten Knoten der Welt. Direktverbindungen in alle wichtigen Städte und Regionen Europas, geringe Wartezeiten sowie ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit zeichnen den Hub am Main aus. In Frankfurt wird die Zukunft der Mobilität geschrieben, um die Bedürfnisse unserer Welt, die ständig vernetzter und agiler wird, in Zukunft nachhaltig befriedigen zu können.“

Noch vor ein paar Jahren hätte diese Beschreibung nur auf eine Frankfurter Institution gepasst: den Flughafen. Doch heute ist Frankfurt nicht mehr nur für Fluggäste und Cargo ein wichtiges Drehkreuz, sondern auch für Daten. Daten, die in der modernen Welt immer wichtiger werden.

Kein Datenbunker, sondern Datenumschlagplatz

Daten werden in Rechenzentren wie denen von Interxion verarbeitet oder genauer gesagt: auf die Reise geschickt. Denn moderne Rechenzentren sind weniger Datenbunker als vielmehr Datenumschlagplätze. Moderne Unternehmen erwarten von ihren Daten, dass sie produktiv sind und um produktiv zu sein, müssen sie geteilt werden. Daher sind Daten mobil und wenn es um Mobilität und die damit verbundenen Ansprüche geht, gibt es viele Parallelen zwischen dem Betrieb eines Flughafens und dem eines Rechenzentrums. Bei beiden sind die Ansprüche enorm und bei beiden kreisen sie um die Schwerpunkte Geschwindigkeit, Sicherheit und möglichst direkte Verbindungen.

In den Rechenzentren von Interxion sind die Ansprüche hoch und sie werden per Service Level Agreements (SLAs) garantiert. Ausfälle darf sich niemand leisten. Um die IT der Kunden vor Downtime zu schützen, werden alle für den Betrieb des Rechenzentrums relevanten Systeme redundant vorgehalten. Fällt der Strom aus, springen sofort Dieselgeneratoren an und gewährleisten so einen unterbrechungsfreien Betrieb.

Mit diesen und weiteren Maßnahmen erreicht Interxion in Frankfurt eine garantierte Verfügbarkeit von 99,999 Prozent. Übertragen auf den Flughafen hieße das:
Von 10.000 Flügen dürfte nur einer gestrichen werden.

Über den Atlantik und zurück in 200 Millisekunden

Was im Flugzeugbetrieb Alltag ist, ist im Internet nicht denkbar: Nehmen Flugzeuge, um Kerosin zu sparen, schon mal Schub weg und verlängern ihre Reisezeit somit spürbar, wird das Internet immer schneller. Einmal über den Atlantik und zurück dauert von Frankfurt aus derzeit nicht länger als 200 Millisekunden. Diese Hochgeschwindigkeitsleitungen sind kein Luxus, der nur dazu dient, verwöhnten Usern lästige Wartezeiten beim Laden ihrer Internetseiten zu ersparen. Tatsächlich ist im Internet Zeit Geld.

Bei modernen Unternehmen, beispielsweise in der Finanzbranche, kommt es auf Millisekunden an. Sie vernetzen sich daher direkt mit den Partnern, die sie brauchen, um ihre Daten möglichst schnell ans Ziel zu bringen. Diese heißen im Rechenzentrum, ähnlich wie am Flughafen, Carrier – oder ISP. In Frankfurt haben sich mehrere Hundert dieser Anbieter angesiedelt, um ihre oft hochspezialisierten Dienste direkt in den Rechenzentren von Interxion anzubieten. Die hier entstehenden Verbindungen zwischen verschiedenen Teilnetzen des Internets oder zwischen einzelnen Unternehmen oder, immer öfter, zwischen Unternehmen und den verschiedenen Public Clouds sind sicher, zuverlässig und schnell.

Keine natürlichen Grenzen für nachhaltiges Wachstum

Diese Communitys aus internetbasierten, internetaffinen und schlichtweg vom Internet abhängigen Unternehmen sorgen dafür, dass Frankfurt auf der globalen Internetlandkarte immer wichtiger wird. Denn anders als bei einem Drehkreuz für Flugzeuge sind einem Umschlagplatz für Daten keine natürlichen Wachstumsgrenzen gesetzt. Die Rechenzentren von Interxion stoßen durch ihre Popularität nicht an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Im Gegenteil: Sie werden mit jedem neuen Partner, der sich ihnen anschließt und hier neue Verbindungen eingeht, zu einem noch attraktiveren Ökosystem – und neue Rechenzentren in den Campus zu integrieren, ist wesentlich ressourcenschonender als beispielsweise der Bau einer neuen Start- und Landebahn oder eines ganzen Terminals.

Wie können wir in einer immer stärker vernetzten Welt angesichts limitierter Ressourcen nachhaltige Mobilität erreichen? Vielleicht finden wir die Antwort auf die Frage nicht am Flughafen, sondern im Rechenzentrum. Vielleicht lautet sie: Indem wir einfach immer öfter darauf verzichten, uns selbst von A nach B zu bewegen – und stattdessen unsere Daten auf die Reise schicken.