Blog

Verfügbarkeit: Warum Unternehmen auf die Nachkommastellen achten sollten

Von: Mareike Jacobshagen

Kündigt die Wettervorhersage eine Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent für einen sonnigen Tag an, gehen nur waschechte Pessimisten mit Regenschirm aus dem Haus. 99 Prozent, so der gesunde Menschenverstand, sind deutlich mehr als genug. Doch was fürs Wetter passen mag, würde im Rechenzentrum schnell zum Chaos führen. Wer für IT Verantwortung trägt, ist gut beraten, sich bis auf die dritte Nachkommastelle abzusichern.

Wer glaubt, eine garantierte Verfügbarkeit von 99 Prozent sei im Rechenzentrum genug, ließe sich nämlich aufs Jahr gerechnet auf 87 Stunden, 29 Minuten und 29 Sekunden Downtime ein. In der heutigen digitalen Welt kostet eine Minute Downtime im Durchschnitt 5.700 Euro. Je nach Branche können die Kosten auch deutlich höher liegen. Spitzenreiter ist der Börsenhandel: Hier würde eine Minute Downtime durchschnittlich einen Schaden in Höhe von 79.833 Euro verursachen.

Die berühmten fünf Neunen

So ein Risiko kann sich kaum ein Unternehmen leisten. Rechenzentren von Interxion bieten daher eine garantierte und per SLA abgesicherte Verfügbarkeit von 99,999 Prozent. Das sind die berühmten fünf Neunen. Diese garantieren, dass die Infrastruktur zum Betrieb der im Rechenzentrum gehosteten Kundensysteme aufs Jahr gerechnet insgesamt höchstens 5 Minuten und 15 Sekunden nicht verfügbar ist.

Diese Garantie erhalten Unternehmen in allen 45 Rechenzentren, die wir in 13 Städten von Dublin bis Wien und von Madrid bis Kopenhagen betreiben, davon allein zehn in Frankfurt und zwei in Düsseldorf. In den 99,999 Prozent Verfügbarkeit ist die Zeit, die wir brauchen, um ein ausgefallenes System wieder in Betrieb zu nehmen, bereits eingerechnet.

Warum kann Interxion so strenge SLAs bieten?

Der Grund für diese strengen SLAs, die auch höchsten Anforderungen genügen, liegt in der ausfallsicheren und redundanten Architektur unserer Rechenzentren. Ein Beispiel dafür sind unsere Dieselgeneratoren: Für den höchst unwahrscheinlichen Fall, dass unsere redundant angelegte externe Stromversorgung zusammenbricht, beispielsweise durch eine Naturkatastrophe, springen unsere ebenfalls redundant angelegten Dieselgeneratoren an. So können wir die IT unserer Kunden auch dann noch mit Strom versorgen, wenn rundherum längst die Lichter ausgegangen sind.

Mehr zum Thema Verfügbarkeit und anschauliche Beispiele dafür, warum 99 Prozent auch in anderen Branchen nicht genug sind, finden Sie in unserer Infografik: