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Was haben Hochhäuser, Flughäfen und Rechenzentren gemein?

Frankfurt ist dem Himmel näher als andere Städte: Hier kratzen die Häuser an den Wolken und über den Wolken ziehen die Flugzeuge ihre Spuren. Seit einigen Jahren floriert in der Stadt am Main zudem die Branche der Rechenzentrumsbetreiber und damit ist das Wolken-Trio komplett: Rechenzentren wie die von Interxion machen Frankfurt zum Cloud Hub Deutschlands.

Wir hören es immer öfter. Die Zukunft gehört der Cloud. Aber so einfach, wie sich das anhört, ist es nicht. Das fängt damit an, dass es „die Cloud“ eigentlich gar nicht gibt. Was es gibt, sind verschiedene Clouds – und es gibt unterschiedliche Szenarien, wie Unternehmen diese verschiedenen Clouds für ihre IT nutzbar machen können.

Genau genommen müsste es darum heißen: Die Zukunft gehört hybriden Multi-Cloud-Lösungen. „Hybrid“ sind diese, weil die wenigsten Unternehmen ihre komplette IT in eine Cloud verlagern werden. Es geht also darum, eigene IT sinnvoll mit der Cloud zu verbinden. Bei der großen Menge an internen sowie externen Anwendungen, der unternehmenseigenen Kommunikationsstruktur und auch den verschiedenen Anforderungen, Daten kurz-, mittel- oder langfristig zu speichern, ist das auch der einzig sinnvolle Ansatz für ein Großteil der Unternehmen. (Hier lesen Sie mehr darüber, wie Sie Ihre ideale Cloud-Strategie entwickeln.)

Der eleganteste Weg in die Cloud führt über ein Colocation-Rechenzentrum. Hier können Unternehmen ihre eigene IT kostensparend und hochsicher betreiben – und ohne Umweg mit dem Cloud-Provider ihrer Wahl verbinden. Oder besser gesagt mit den Cloud-Providern, denn in vielen Fällen ist es nicht der eine Anbieter, der alle Bedürfnisse abdeckt, sondern eine Kombination verschiedener Anbieter – und sei es aus Gründen der Redundanz. Daher das „Multi“.


Cloud Computing ist ein bodenständiges Business

Es ist noch nicht lange her, da galt Cloud Computing als riskant. Mit dem Umzug in die Cloud schien ein Kontrollverlust einherzugehen, vor dem die Vorteile der Cloud verblassten. Inzwischen hat sich gezeigt, dass diese Befürchtung naiv war. Das Gegenteil ist der Fall. Die Cloud steht heute für ein Maß an Sicherheit, Geschwindigkeit und Effizienz, das mit einem eigenen Rechenzentrum, wenn überhaupt, nur mit unverhältnismäßig hohem Ressourceneinsatz gewährleistet werden kann.

Auch Bedenken, dass wichtige Daten nur innerhalb der nationalen oder europäischen Grenzen verarbeitet werden sollten, muss heute niemand mehr haben: Microsoft stellt mit der Microsoft Cloud Deutschland einen Service zur Verfügung, bei dem die Kundendaten ausschließlich an ausgewählten Standorten verarbeitet werden – darunter die Rechenzentren von Interxion in Frankfurt. Mehr Bodenständigkeit geht nicht.


Vielfalt ist gut für alle

Der echte Himmel über Frankfurt ist für die Nutzung begrenzt, denn wir können nicht beliebig viele Flugzeuge gleichzeitig in der Luft halten. Auch der Baugrund für neue Häuser ist limitiert. Am deutschen Cloud Hub in Frankfurt ist künftiges Wachstum nicht nur möglich, sondern fest eingeplant. Es ist sogar erwünscht, denn Colocation wird durch Vielfalt erst richtig interessant.

Je mehr Cloud Provider, Carrier, ISPs und Internetaustauschknoten an einem Standort präsent sind, desto attraktiver wird dieser für alle. Daher werden die großen Hubs tendenziell immer größer – und Frankfurt ist schon heute einer der wichtigsten Cloud- und Datenhubs der Welt. Unternehmen, die Frankfurt als Zugangspunkt zu den Clouds wählen, entscheiden sich daher für eine zukunftsfähige Strategie.

Sie wollen mehr über den deutschen Cloud Hub in Frankfurt erfahren? In diesem Video-Tutorial gibt Holger Nicolay, Business Development Manager, Interxion Deutschland, tiefere Einblicke in folgende Themen:

  • Vom US-Rechenzentrum näher zum User – die unaufhaltsame Ausbreitung der Public Clouds

  • Cloud-Infrastruktur-Trends in Deutschland

  • Fallbeispiel Latenzoptimierung

  • Das Konzept der Colocated Hybrid Cloud

  • Wie auch Sie von Cloud Colocation profitieren können

  • Weitere Fallbeispiele aus der Praxis: Der Weg in die Cloud und neue Geschäftsmodelle