Für die Zukunft von Frankfurt als digitale Metropole: Digital Hub Frankfurt RheinMain e.V. hat sich heute in Frankfurt am Main gegründet

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Frankfurt, 3. Mai 2011
 Die Stadt Frankfurt, vertreten durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt, und Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben am 3. Mai 2011 den „Digital Hub FrankfurtRheinMain e. V.“ gegründet. „Als digitaler Knotenpunkt genießt Frankfurt im digitalen Datenverkehr eine ebenso große Bedeutung wie im internationalen Luftverkehr der Flughafen Frankfurt“, führt Wirtschaftsdezernent Markus Frank anlässlich der Gründungsversammlung in Frankfurt am Main aus. „Der neu gegründete Verein wird diese einzigartigen Standortqualitäten sichtbar machen und zukunftsfähig weiterentwickeln. Unsere digitale Infrastruktur stellt für viele unserer Kernbranchen – von der Biotechnologie über Finanzen und Kreativwirtschaft bis hin zur Industrie – eine Schlüsselkompetenz dar, die über wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich mitentscheidet.“

 Frankfurt am Main verfügt im Bereich der digitalen Infrastruktur bereits heute über außerordentliche Assets, die die Region als Wirtschaftsstandort besonders attraktiv machen. Dazu zählen u. a. die zweitgrößte Anzahl an Rechenzentren in Europa, eine überdurchschnittlich hohe Sicherheit in der Stromversorgung oder der DE-CIX – der größte internationale Internet-Knotenpunkt der Welt, der heute schon zu Spitzenzeiten einen Datendurchsatz von mehr als 1,5 Terabit/s bewältigt. Der neu gegründete Verein hat es sich zum Ziel gemacht, die Bedeutung der Metropolregion FrankfurtRheinMain als digitaler Knoten aufzuzeigen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Zukunftsfähigkeit dieses Standorts im nationalen und internationalen Wettbewerb zu sichern.

 Gründungsmitglieder des „Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.“ sind ancotel GmbH, DE-CIX Management GmbH, FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Interxion Deutschland GmbH, NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, die Goethe- Universität und INM - Institut für Neue Medien. Ziel ist es, das Thema ganzheitlich – von Wirtschaft über Institutionen der öffentlichen Hand zur Wissenschaft und Forschung – zu betrachten, zukünftige Anforderungen schon jetzt festzustellen und so die Förderung und Stärkung des digitalen Knoten FrankfurtRheinMain zu unterstützen. Die Gründungsmitglieder sind relevante Akteure, die der Verein branchenübergreifend und interdisziplinär vernetzt: Anbieter und Nutzer digitaler Infrastrukturleistungen, Energieversorger, die Wirtschaftsförderung und wissenschaftliche Institutionen. Dabei agiert „Digital Hub FrankfurtRheinMain e. V.“ „aus der Wirtschaft für die Wirtschaft“ und verfolgt klare wirtschaftsfördernde Ziele und die Förderung von Wissenschaft und Forschung.

 „Der Internet-Traffic verdoppelt sich nach wie vor jedes Jahr. Schon bis Ende 2015 wird ein 20-fach höheres Datenaufkommen als heute erwartet. Das erfordert eine gezielte, langfristige Entwicklung des digitalen Knotens hier am Standort. Eine zentrale Herausforderung ist daher die Erarbeitung nachhaltiger Lösungen in diesem Prozess,“ erklärt Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH und Vorsitzender im Vorstand des Vereins Digital Hub Frankfurt RheinMain e.V. Ein zentrales Projekt für 2011 im Arbeitsprogramm des Vereins ist daher die Initiative „Digital Hub 2020 - Fit for the Future”, die sich u.a. mit den Themen Energieversorgung, Human Resources und zukünftigen technischen Herausforderungen beschäftigt, damit die digitale Metropole Frankfurt am Main auch in Zukunft so leistungsfähig ist wie heute.

 Der Vorstand des Vereins Digital Hub Frankfurt RheinMain e.V. besteht neben dem Vorsitzenden Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH aus seinem Stellvertreter Peter Kania, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH sowie Frank Orlowski, Director Business Development und Marketing der DE-CIX Management GmbH. „Im Verein Digital Hub Frankfurt RheinMain e.V. treffen Standortexpertise und Themenkompetenz zusammen, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Metropolregion FrankfurtRheinMain garantieren“, stellt Stadtrat Markus Frank fest, der sich aktiv für die Gewinnung weiterer Mitglieder einsetzen wird.