Cloud in Deutschland: Trotz Skepsis liegen Dropbox & Co. vorne Verbraucher wünschen Rechenzentren auf deutschem Boden

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Frankfurt, 10. Dezember 2015 – Damit die Flut an Fotos, Videos oder Musikdateien den eigenen PC nicht verstopft, speichern immerhin schon 38 Prozent der deutschen Verbraucher ihre digitalen Daten in der Cloud. Das ist praktisch, denn Bilder, Dokumente oder Kontakte können auch unterwegs jederzeit aus der öffentlichen Wolke mit dem Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Doch was praktisch ist, ist nicht immer sicher. Selbst Cloud-Fans haben große Bedenken, wenn es um die Datensicherheit geht: 54 Prozent glauben, dass deutsche Datenschutzgesetze nicht eingehalten werden, wenn die Rechenzentren der Cloud-Betreiber im Ausland stehen. Trotz dieser Befürchtungen stehen aber Cloud-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Apple iCloud, die Kundendaten vorwiegend in ausländischen Rechenzentren speichern, ganz vorne in der Gunst deutscher Onliner. Zu diesem Ergebnis kommt Interxion in der repräsentativen Umfrage „Akzeptanz und Bedenken gegenüber Public Cloud-Angeboten in Deutschland“* Dabei liegen Wunsch und Wirklichkeit gar nicht weit voneinander entfernt: Denn flexible Cloud-Dienste, die Kundendaten in deutschen Rechenzentren speichern, können bei Cloud-Interessenten mehr Vertrauen schaffen.

Wunsch nach Cloud in Deutschland

Das Potenzial für öffentlich zugängliche Cloud-Dienste ist in Deutschland noch relativ hoch: 62 Prozent der deutschen Endverbraucher legen private digitale Informationen lieber auf dem eigenen Rechner oder auf externen Festplatten ab. Unter den 1.000 Befragten ist die Skepsis gegenüber Cloud-Angeboten insbesondere dann hoch, wenn private Daten im Ausland gespeichert werden. 75 Prozent der Gegner öffentlicher Cloud-Speicher schätzen die Gefahr von Missbrauch oder Verlust ihrer Daten hier hoch bis sehr hoch ein. Sogar bei den Cloud-Kunden fürchten 65 Prozent um den Schutz ihrer Daten in ausländischen Rechenzentren. Bei einer Datenspeicherung auf deutschem Boden sehen 31 Prozent der Public-Cloud-Nutzer nur noch geringe bis sehr geringe Gefahren für den Verlust der eigenen Informationen. Diese Zahlen machen den Wunsch der Nutzer nach sicheren Cloud-Rechenzentren in Deutschland deutlich. Und Cloud-Anbieter mit Rechenzentren im Inland verfügen über ein wertvolles Argument, um das Vertrauen deutscher Cloud-Skeptiker zu gewinnen.

Trotzdem machen Cloud-Dienste von Unternehmen, die ihre Rechenzentren noch vorwiegend im Ausland betreiben, bei den Deutschen das Rennen. Denn sie sind bekannt, preiswert, einfach einzurichten und schnell verfügbar: 71 Prozent nutzen Dropbox gefolgt von Google Drive (37 Prozent), Apple iCloud (33 Prozent), Microsoft OneDrive (21 Prozent), Amazon Cloud Drive (16 Prozent). Nationale Angebote wie die TelekomCloud (9 Prozent) und StratoHiDrive (4 Prozent) werden relativ selten gewählt, obwohl diese Unternehmen die Informationen ihrer Kunden auf deutschen Servern speichern. Die Vermutung liegt also nahe, dass die meisten Cloud-Fans die Lage der Rechenzentren ihrer Public Cloud-Anbieter nicht genau kennen. Über die Speicherorte der Sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder WhatsApp sind die deutschen Cloud User dagegen bestens informiert: 93 Prozent wissen dass Fotos, Chats und Posts in Rechenzentren im Ausland gespeichert werden.

Die Cloud zieht um

„Die Bedenken, die Endverbraucher im Zusammenhang mit dem Schutz ihrer persönlichen Daten in einer öffentlichen Cloud äußern und den impliziten Wunsch der Datenhaltung in deutschen Rechenzentren, kennen wir als Rechenzentrumsanbieter bereits sehr gut von unseren Kunden“, erklärt Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland. „Immer mehr amerikanische Cloud-Anbieter betreiben Teile ihres Cloud-Angebots auf Wunsch ihrer Kunden in deutschen Rechenzentren.“

Amazon Web Services (AWS) erfüllt die Wünsche seiner deutschen Kunden bereits und bietet Datenhaltung auf deutschem Boden an. Noch sicherer wird das Angebot durch Direct Connect: Firmenkunden erreichen das Cloud-Angebot von AWS über eine durch den Rechenzentrums-Betreiber bereitgestellte direkte Netzwerkverbindung, mit der das öffentliche Internet umgangen wird – bei Interxion in Frankfurt seit September 2015 verfügbar. IBM Softlayer betreibt Cloud-Dienste in einem Rechenzentrum in Frankfurt, und diese können ebenfalls über einen Direct Link POP bei Interxion direkt angebunden werden. Microsoft hat vor einigen Tagen angekündigt, eine deutsche Cloud anzubieten, bei der die Daten in Rechenzentren in Deutschland gespeichert werden und die Deutsche Telekom die Rolle eines Datentreuhänders übernehmen wird.

*Befragungsmethodik

Für die Umfrage „Akzeptanz und Bedenken gegenüber Public Cloud-Angeboten in Deutschland“ haben die Hamburger Markt- und Trendforscher von EARSandEYES im November 2015 1.000 Personen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren online befragt. Die Stichprobe ist internetrepräsentativ und auf Alter und Geschlecht kreuzquotiert.

Über Interxion

Interxion (NYSE:INXN) ist ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreibt insgesamt 40 Rechenzentren in 13 europäischen Städten verteilt auf 11 Länder. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen. Durch den Zugang zu mehr als 500 Connectivity-Anbietern, 20 europäischen Internetaustauschknoten und den führenden Cloud- und Media-Plattformen an seinen Standorten hat Interxion Hubs für Cloud, Content, Finance und Connectivity geschaffen, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.de.

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