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Brace yourselves, GDPR is coming!

Seit zwei Jahren geistert sie als Buzzword durch sämtliche Medien und IT-Abteilungen, hat sich ein ganz bestimmtes Datum fest ins kollektive Gedächtnis eingebrannt – nun wird daraus knallharte Realität: am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO oder GDPR) in Kraft. Kein Grund zur Panik –  sie sollte vor allem als Chance begriffen werden.

Nach: Sylvia Palden-Lukan, MSc, MBA

Mittlerweile können wir alle die Hard Facts mühelos im Schlaf aufzählen: natürliche Personen bekommen mehr Rechte, Unternehmen mehr Pflichten; bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes drohen bei Verstoß als Strafe; am 25. Mai 2018 ist es so weit, dann gibt es kein Entrinnen. Derweil findet sich im Netz eine Vielzahl an Last-Minute-Tipps, quasi für „Datenschutz-Kurzentschlossene“. Schließlich sind laut einer aktuellen Erhebung erst sieben Prozent aller Unternehmen weltweit auf die DSGVO vorbereitet. Freilich sind Angst und Panik keine guten Ratgeber, ernst genommen werden sollte die DSGVO dennoch, vor allem, weil sie eine große Chance für heimische Betriebe darstellt.

Mit Sicherheit in die Zukunft

Die neue Verordnung bewirkt vor allem, dass Unternehmen nun gezwungen sind, sich ernsthaft mit dem Thema IT-Security zu befassen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung sämtlicher Lebens- und Geschäftsbereiche und den daraus wachsenden rieseigen Datenmengen ist dies ohnehin längst überfällig. Die DSGVO ist nun der ideale Anlass, um Lücken zu schließen und das Sicherheits-Level im Unternehmen zu erhöhen.

Lage, Lage Lage…

…lautet eine alte Immobilienweisheit, die sich genauso in die Welt der Daten übertragen lässt. Denn vollkommen zurecht gilt die EU gerade wegen ihrer strengen Auflagen und Verordnungen in puncto Datenschutz als besonders attraktiver Standort für Unternehmen aus aller Welt. Aktuell hat jeder EU-Mitgliedsstaat zwar noch seine eigenen Datenschutzgesetze. Doch mit der DSGVO kommen einheitliche Regelungen. Damit werden Barrieren im grenzüberschreitenden Handel abgebaut, sodass Unternehmen mit einem erheblich geringeren Aufwand neue Märkte erschließen können und nicht mehr vor der Herausforderung stehen, verschiedene Standards erfüllen zu müssen, wenn sie expandieren.

Mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen in puncto physische IT-Sicherheit und Sicherheitszertifizierungen nach ISO-27001 sowie ISO-22301 bietet Interxion ultrasichere Anlagen, die Kunden dabei unterstützen, sich genau jene Wettbewerbsvorteile zu sichern, die den Standort Europa so attraktiv machen. Sie können zudem nachweisen, dass sie der im Rahmen der DSGVO geforderten Pflicht, Maßnahmen für den Schutz von personenbezogene Daten zu setzen, nachkommen.