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Mehr Sicherheit mit der Colocated Hybrid Cloud

An der Cloud-Nutzung führt aus wirtschaftlichen Gründen kein Weg vorbei, aber Sicherheitsängste halten Unternehmen zurück. In diesem Blog hinterfragen wir, ob die Sicherheitsbedenken der C-Ebene gerechtfertigt sind, und untersuchen den besten Weg nach vorn.

Die digitale Disruption definiert die Grenzen des Möglichen in beispielloser Geschwindigkeit und Größe immer weiter neu. Organisationen setzen zunehmend auf Cloud-basierte Funktionen, um zu überleben und zu wachsen. Die Cloud ist nicht nur für das Alltagsgeschäft unerlässlich geworden, sondern auch für die IT-Innovation, die morgen den Unternehmenserfolg bestimmen wird.

Laut dem Cloud Industry Forum begrüßen inzwischen fast drei Viertel (78%) der britischen Unternehmen die Cloud. Als wichtigste Treiber werden Flexibilität (77%), Skalierbarkeit (76%) und Zuverlässigkeit (74%) genannt.

Trotz der offensichtlichen wirtschaftlichen Vorteile der Cloud haftet ihr dennoch ein Stigma in punkto Sicherheit an. Drei Viertel der CEOs (77%) nennen Sicherheit als ihre Hauptsorge, wenn es um die Cloud geht. Sicherheit wird auch immer wieder als eines der drei größten Hindernisse für die Adaption genannt, unabhängig davon, ob Organisationen öffentliche (41%), private (21%) oder hybride Cloud-Strategien (24%) in Betracht ziehen.

Angesichts des Marketing-Hypes, der Medienhysterie und der regulatorischen Komplexität, die das Thema Cybersicherheit heute umgibt, ist es nicht verwunderlich, dass Geschäftsführer Befürchtungen bezüglich der Cloud-Sicherheit hegen – aber sind sie gerechtfertigt?

Mythen und Realitäten

Betrachtet man die Sicherheitsreferenzen der Cloud, sollte die erste Frage lauten: „Im Vergleich zu was?“  Sind die Daten eines Unternehmens in der Cloud gefährdeter als vor Ort? Die Antwort von Wieland Alge, Vice President und GM, EMEAR bei Barracuda Networks, lautet:  „Fast alle der massiven Datenschutzverletzungen, die wir in letzter Zeit gesehen haben, waren in der traditionellen On-Premise-IT zu finden.“

Die führenden Cloud-Plattformen investieren sogar massiv in die Cyberabwehr. Microsoft, Amazon und andere große Cloud-Anbieter sind nicht nur hochmotiviert, ihren Kunden größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, sondern sie verfügen auch über die finanziellen Mittel, Fachkenntnisse und Technologien, um dies in die Realität umzusetzen.

Einzelne Unternehmen können in punkto Sicherheit einfach nicht mit diesen Cloud-Anbietern konkurrieren – egal ob man die physischen Schutzmaßnahmen für Cloud-Rechenzentren und Office-basierte Server oder die Qualität des Cyberwissens und der Tools zum Schutz virtueller Systeme vergleicht. Einfacher gesagt: Es ist für Unternehmen schwieriger ihre IT vor Ort zu sichern, da Sicherheit nicht ihr Kerngeschäft ist; Zeit-, Geld- und Wissensdefizite behindern ihre Anstrengungen.

Am vielleicht eindrücklichsten ist die Tatsache, dass gerade die sicherheitsorientiertesten Branchen, einschließlich des Bankwesens und der Verteidigung, verstärkt zur Cloud-Nutzung übergehen. Führungskräfte im Finanzsektor geben an, dass 30% ihrer IT-Anforderungen innerhalb von drei Jahren durch die Public Cloud erfüllt werden könnten. Inzwischen hat sogar die US-amerikanische CIA (Central Intelligence Agency) einen 600-Millionen-Dollar-Vertrag für Cloud-Dienste mit Amazon Web Services abgeschlossen.

Wenngleich sich Unternehmensleiter mit dem Status Quo der internen Datenverwaltung wohler fühlen mögen, ist die IT vor Ort nicht so sicher, wie sie glauben, während die Cloud sicherer ist als sie denken.

Hybride Kraft voraus

Obwohl die Cloud-Sicherheit der lokalen IT im Allgemeinen meist überlegen ist, wird die Adaption vermutlich sukzessive vorangehen. Heute verfolgen die meisten Unternehmen (57%) einen hybriden Ansatz, der die Sicherheit und Leistung lokaler Infrastrukturen mit der Agilität, Kosteneffizienz und dem Größenvorteil der Public Cloud kombiniert.

Solche hybriden Strategien werfen jedoch die Frage auf, wie sich On-Premise- und Cloud-basierte Workloads am besten verknüpfen lassen. Während die führenden Cloud-Plattformen sicher sind, kommt es beim Zugriff auf sie über das öffentliche Internet sowohl zu Sicherheits- als auch Leistungsproblemen. Nicht nur können Daten potenziell von schädlichen Quellen abgefangen werden; auch die Geschäftstätigkeiten sind den Spitzen öffentlicher Internetnachfragen ausgesetzt.

Indem sie es Unternehmen ermöglicht, ihre On-Premise-Infrastruktur direkt neben den privaten Zugangspunkten zu den populärsten Cloud-Plattformen anzusiedeln, bietet die Colocated Hybrid Cloud eine attraktive Lösung. Direkte Glasfaserverbindungen zu privaten Cloud-Zugangspunkten umgehen das öffentliche Internet und die damit verbundenen Sicherheits- und Leistungsrisiken. Gleichzeitig sorgen die besten Colocation-Anbieter für unübertreffbare physische IT-Sicherheit auf mehreren Ebenen mit Infrastructure-Cages, strikten Zugangskontrollen, Rund-um-die-Uhr-Sicherheitschecks und CCTV-Überwachung.

Colocation kann darüber hinaus Zugang zu einem breiten Sicherheitsangebot von MSPs (Managed Service Providers) innerhalb derselben Einrichtung eröffnen. Da diese MSPs sozusagen nur eine Querschaltung entfernt sind, können Unternehmen fundiert in sichere und kosteneffiziente Verbindungen investieren, um spezifische Cyber-Security-Herausforderungen zu bewältigen – vom Identitäts- und Zugriffsmanagement bis hin zum DDoS-Schutz.

Damit ist für alle Unternehmen, die sich um ihre Cloud-Sicherheit sorgen, klar: der Weg kann nur über die Colocated Hybrid Cloud führen.

Erfahren Sie mehr über den Interxion Cloud Connect Service, um zu sehen, wie die Colocated Hybrid Cloud Ihrem Unternehmen dabei helfen kann, die heutigen Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen und die Furcht vor der Cloud zu überwinden.