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Sssssssso schwärmen wir in die Zukunft

Intelligenz, genauer gesagt ihre künstliche Variante, ist aktuell in aller Munde und unbestritten das Top-Thema des Jahres – man beachte nur die hohe Anzahl an einschlägigen Business-Events, Workshops und Diskussionsrunden, die heuer unsere Terminkalender füllen. Dabei lohnt sich der Blick auf jene von Schwärmen.

Nach: Sylvia Palden-Lukan, MSc, MBA

Die Geschichte der Künstlichen Intelligenz reicht weit zurück bis in das frühe 20. Jahrhundert. Neu ist das Thema keinesfalls. Einen wichtigen Push erhielt seine Weiterentwicklung Anfang der 1990er Jahre als der US-amerikanische KI-Forscher Marvin Minsky die Theorie der Verteilten Künstlichen Intelligenz entwickelte. Demnach setzt sich Intelligenz aus kleinen Einheiten zusammen, die primitive Aufgaben erledigen. Erst durch deren Zusammenwirken wird intelligentes Verhalten erzeugt, so die These. Woran erinnert dieser Gedanke aus heutiger Sicht? Richtig, an das Internet of Things und an Konzepte hinsichtlich Big Data Analytics oder Neuronaler Netzwerke, die wiederum Basis für Deep und Machine Learning sind. Ganz und gar nicht verstaubt, bildet diese, bald 30-jährige, Theorie das Fundament für die Weiterentwicklung neuer Technologien und Konzepte, die unseren Alltag schon bald prägen werden.

Fleißige Bienchen-Schwärme

Beim Modewort Schwarmintelligenz denkt man zunächst wohl eher an Restaurant- oder Ausflugstipps, wonach man Freunde oder die geneigte Crowd via Social Media fragt. Ja. Aber dahinter verbirgt sich sehr viel mehr. Tatsächlich sind „Schwärme“ die Antwort auf eine Vielzahl von Fragen, mit denen wir uns im Diskurs über neue Technologien befassen. Ein Beispiel hierfür ist etwa das heißdiskutierte Thema Autonomes Fahren – gerade wegen der großen Sicherheitsbedenken. Künftig werden fahrerlose Vehikel als Flotten, quasi blecherne Schwärme, unterwegs sein, deren einzelne „Bienchen“ miteinander kommunizieren und so für bessere Verkehrsflüsse sorgen, Staus reduzieren, effizienter von A nach B gelangen und schließlich auch Unfälle vermeiden können. Industrie 4.0 bzw. die intelligente Fabrik der Zukunft sind ebenso dem Bereich der intelligenten Schwärme zuordenbar. Denn erst durch das Zusammenwirken vieler kleiner Sensoren lässt sich tatsächlich von einer Smart Factory sprechen. Dies gilt im Übrigen für alle „smarten“ Konzepte – sei es das eigene Zuhause oder gleich eine ganze Stadt.

Hochverfügbare Waben

Essenzielle Grundlage für eine wirklich smarte Welt sind aber nicht nur Schwärme, sondern ist auch die Datenanalyse in Echtzeit. Vorausgesetzt, die entsprechenden Infrastrukturen, quasi die technologischen Waben, sind hochverfügbar und sicher, sodass diese datenintensiven Anwendungsszenarien nicht bloß Theorie bleiben. Als führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation bietet Interxion nicht nur eine europaweit hohe Dichte an Rechenzentren, sondern bietet zudem direkten Zugriff auf Services von sage und schreibe 400 Providern sowie ein Höchstmaß an Sicherheit und Connectivity. Sssssssso können wir erfolgreich in die Zukunft schwärmen.