Blog

So schmeckt die Digitalisierung

Ob Münchner Oktoberfest, Wiener Wiesn oder die bevorstehende Ganslzeit – Hochkonjunktur im Gastronomieherbst. Gründe genug, um die Welt der Kulinarik einer digitalen Kritik zu unterziehen.

Nach: Sylvia Palden-Lukan, MSc, MBA

In einem der ältesten Gewerbe der Welt – wir sprechen hier von der Gastronomiebranche (!) – wurden seit dem Anbruch des Online-Zeitalters vor und hinter den Kulissen unzählige digitale Innovationen aufgetischt. Seien es zeitgemäße Präsentationsformen (von interaktiven Lokalrundgängen im Web bis zur digitalen Speisekarte im Restaurant), bequemer Kundenservice (z.B. Lieferservice-Apps, Bewertungsmöglichkeiten, Gratis-WLAN, Bargeldloses Zahlen…), smarte Küchen- und Kühltechnik oder ausgeklügelte Systeme für Warenwirtschaftslogistik oder Personalmanagement. Das war aber erst der Anfang. Die digitale Transformation der Gastronomie als solche ist unterschiedlich weit fortgeschritten, aber im Gange.

Von Robo-Chefs und 3D-Schnitzeln

Es muss ja nicht gleich das Schnitzel aus dem 3D-Drucker sein, aber Prozessdigitalisierung könnte der Gastronomie schon bald eine Extra-Portion Würze verleihen – Stichwort Automation. Ein französisches Startup beispielsweise hat einen Roboter entwickelt, der sage und schreibe 120 Pizzen pro Stunde produzieren kann. Dahinter verbirgt sich nicht nur der Wunsch, Fast Food noch faster serviert zu bekommen, sondern auch eine gleichbleibend gute Qualität sicherzustellen (was noch zu verkosten wäre). In ersten Pilotprojekten wird bereits Robo-Service getestet, sowohl am Point of Sale als auch direkt vor die eigene Haustür. Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet of Things sind zweifelsohne jene Ingredienzen, die auch die Gastronomiebranche gerade ordentlich aufmischen.

Profi-Service für die Datenküche

Ob man Neuerungen wie diese nun begrüßt, weil sie einiges erleichtern und beschleunigen, oder ihnen skeptisch gegenübersteht, ist wohl ebenfalls Geschmacksache. Auf dem Menüplan vieler Gastrobetriebe und Systemgastronomen stehen innovative Engineering-Projekte jedenfalls weit oben. Gerade diese Unternehmen, die viel Kraft und Ressourcen in datengetriebene Konzepte investieren, profitieren von einem Colocation-Modell für ihre IT-Infrastruktur. Denn für sie zahlt sich in der Regel weder ein eigens Data Center aus, noch können sie in ihren Restaurants jene hohen Sicherheitsstandards gewährleisten, die notwendig sind, um das eigene Business zu schützen. Mit europaweit mehr als 45 Standorten steht Interxion diesen Pionieren stets zu Diensten.