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Roboter: Friend or Foe?

Durch immer kürzere Innovationszyklen entwickelt sich der Bereich der Robotik rasend schnell weiter. Zu schnell für uns?

Nach: Sylvia Palden-Lukan, MSc, MBA

Als vor wenigen Wochen die Meldung um den Globus ging, dass es in China nun einen Roboter-Nachrichtensprecher gibt, reichten die Reaktionen von begeistertem Staunen bis hin zum Heraufbeschwören apokalyptischer Zustände. Kaum eine Technologie erhitzt die Gemüter so sehr wie Künstliche Intelligenz. Dabei sind Roboter keinesfalls ein neues Phänomen. Die meisten von uns kennen Roboter vor allem aus Science-Fiction-Romanen oder -Filmen – und daher schon immer im Kontext ethischer, moralischer Fragstellungen. Das mag wohl auch der Grund dafür sein, warum das Gefühl der Angst zu dominieren scheint, wenn über neue Fortschritte in den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz berichtet wird. Doch tun wir unseren kleinen und großen Helfern, die sich immer weniger von uns unterscheiden, damit nicht Unrecht?

Kleine und große Helfer

Ethische Bedenken in Hinblick auf neue Technologien gab es schon immer, man bedenke nur die Industrialisierung oder die Einführung des Fernsehens. Und das ist auch gut so. Dennoch darf man dabei nicht die vielen Vorteile übersehen, die sie uns dank jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit bringen.

Beispiel Industrieroboter: Sie nehmen uns körperlich anstrengende Arbeit ab, helfen Zeit und Kosten zu sparen sowie die Produktivität und Qualität zu erhöhen, weil wir uns anspruchsvolleren Aufgaben als etwa dem manuellen Stanzen von Löchern widmen können. Was beispielsweise in der Automobilindustrie längst Standard ist, durchdringt immer mehr Bereiche: So wird bereits seit einiger Zeit über den Einsatz von Robotern in Pflegeberufen diskutiert. Jede Altenpflegerin, die tagtäglich harte körperliche Arbeit leistet, dürfte sich freuen, wenn sie sich wieder mehr der individuellen, persönlichen Betreuung ihrer Patienten widmen könnte – wenngleich der eine oder andere Hersteller bereist verspricht, seine Roboter mit Emotionen auszustatten. Inzwischen gibt es Roboter, die Cocktails mixen, als Hotelconcierge arbeiten, Essen servieren oder unsere Kinder bespaßen. Ihre Einsatzmöglichkeiten scheinen grenzenlos zu sein. Gepaart mit Künstlicher Intelligenz werden sie uns tatsächlich immer ähnlicher. Doch müssen wir wirklich Angst vor ihnen haben?

Helfer im Hintergrund

Glaubt man den Prognosen, wonach bereits bis 2020 doppelt so viele Roboter im Einsatz sein werden wie heute, scheinen ihre Vorteile jedenfalls zu überwiegen. Robotik-Forscher sind sich zudem einig, dass Roboter noch lange unsere Hilfe brauchen werden und vor allem, dass sie uns nicht ersetzen, sondern kollaborativ mit uns zusammenarbeiten werden. Damit unsere metallenen Freunde auch so funktionieren wie sie sollen, brauchen sie freilich die nötige Power, um intelligent und in Echtzeit agieren zu können. Egal, wohin die Reise geht, wir von Interxion bieten ihnen genau das schon heute: höchste Verfügbarkeit, exzellente Connectivity und mehr als 20 Jahren Erfahrung im Design von Rechenzentren – damit uns unsere kleinen und großen Helfer optimal unterstützen können, wo und wann immer wir sie brauchen.