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Smart Farming: Wie die Digitalisierung die Landwirtschaft befruchtet

Der Agrarsektor ist einer der ältesten unserer Geschichte, laut Schätzungen von Archäologen werden seit mehr als 12.000 Jahren systematisch Pflanzen angebaut. Traditionsreich, doch keinesfalls verstaubt. Im Gegenteil: In punkto Digitalisierung ist die Branche ganz vorne und setzt bereits seit Jahrzehnten auf die neueste Technologie.

Nach: Sylvia Palden-Lukan, MSc, MBA

Laut einer Prognose der Vereinten Nationen soll die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,8 Milliarden Menschen wachsen. Im Zuge dessen steht unser Planet vor der Herausforderung, mehr Lebensmittel mit weniger Ressourcen produzieren zu müssen. Parallel dazu müssen Mammutaufgaben in Hinblick auf Klimaschutz, Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier sowie den Schutz natürlicher Ressourcen und biologischer Vielfalt gestemmt werden. Mithilfe moderner Technologien lassen sich diese Herausforderungen bewältigen. Tatsächlich nimmt die Digitalisierung der Agrarwirtschaft zunehmend an Fahrt auf.

Big Data, Big Ernte

Traditionell war der Agrarsektor schon immer offen für neue Technologien, die die Arbeit erleichtern oder dabei helfen, die Produktivität in Betrieben zu erhöhen. Seit mehreren Jahren ist der landwirtschaftliche Alltag geprägt von Informatik und Elektronik. Dazu zählen beispielsweise automatische Melksysteme, selbstfahrende Erntefahrzeuge, oder auch Wetter-Apps. Doch die Digitalisierung geht viel weiter: Smart Farming lautet das Stichwort. Ziel ist es, Landwirtschaft durch Vernetzung effizienter und ökologischer zu gestalten. Immer mehr Landwirte nutzen Satelliten und Drohnen, um den exakten Zustand ihrer Felder sowie Wetterbedingungen zu erfassen. Durch den Einsatz der Blockchain werden Verbraucher ihre Lebensmittel künftig exakt rückverfolgen können. Mithilfe von smarten Sensoren am Boden werden wertvolle Informationen zu Nährstoffen, Bodenfeuchtigkeit und Temperaturen sowie den Status von eingesetzten Maschinen gewonnen. Die entscheidende Schlüsselkomponente dahinter ist die intelligente Analyse von Daten, die durch Sensoren, IoT-Geräte und GPS-Daten generiert werden.

Digitale Kornkammer

Ob Automatisierung, Roboter, autonome Fahrzeuge oder Machine Learning – die Digitalisierung der Landwirtschaft ist keinesfalls ein Hype, sondern eine echte Chance, um Erträge zu verbessern, den wachsenden Bedarf an Lebensmittel zu bedienen und ökologischen Herausforderungen zu meistern. Dass dies nicht ohne eine hochverfügbare und sichere IT-Infrastruktur zu bewältigen ist, liegt auf der Hand. Als führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und als Betreiber von insgesamt 50 Rechenzentren in 13 europäischen Städten in elf Ländern ist Interxion bestens aufgestellt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, den maximalen Mehrwert aus ihren Daten zu ziehen.