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Business Continuity Management: The show must go on, auch wenn‘s unerwartet kommt!

Vorbereitung für den Notfall. Das heißt im Zeitalter, in dem Unternehmen stark von ihrer IT-Infrastruktur abhängig sind: Drohende Schäden durch Cyberangriffe, Naturkatastrophen oder Terroranschläge mittels Business Continuity Management abzuwenden.

Nach: Sylvia Palden-Lukan, MSc, MBA

Laut Digitalverband Bitkom wurden in den vergangenen zwei Jahren sieben von zehn Industrieunternehmen in Deutschland Opfer von Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage. Der Gesamtschaden betrug etwa 43,4 Milliarden Euro. Obwohl keine exakten Zahlen bekannt sind ist eines klar: Höchste Zeit, sich gegen Attacken und Angriffe zu rüsten und bestmögliche Vorkehrungen zu treffen, um Schäden so minimal wie möglich zu halten. Hier kommt das Business Continuity Management, kurz BCM, ins Spiel.

Das Unerwartete erwarten

BCM ist aber kein Fall für den schnellen McGyver-Einsatz zwischendurch, sondern ein geplanter, ganzheitlicher Prozess, der Unternehmen dabei unterstützt, potenzielle Bedrohungen und deren Einfluss auf Geschäftsprozesse zu identifizieren. Darauf abgestimmt werden Maßnahmen abgeleitet, die Schäden minimieren oder gar verhindern sollen.

Tritt trotz aller Vorkehrungen dennoch eine Krise ein, sorgt das Business Continuity Management mit festgelegten Notfallkonzepten und -plänen dafür, eine zeitnahe Wiederaufnahme des Normalbetriebs zu erreichen. Unternehmen sind also auf das Unerwartete bestmöglich vorbereitet und in der Lage, strukturiert auf Störungen zu reagieren. Ein essenzieller Prozess, denn oft entscheiden sogar Sekunden über das Versagen oder den Erfolg von Unternehmen.

Gemeinsam für das Unerwartete rüsten

Die Implementierung eines erfolgreichen BCMs benötigt Zeit, Geld, eventuell neues Personal, und, ganz sicher die Unterstützung der Geschäftsleitung! Vor allem der CEO muss die festgelegten Konzepte des Business Continuity Managements unterstützen und die Fachbereiche miteinbeziehen. Ebenso wichtig wie die BCM-Awareness im gesamten Unternehmen ist auch das regelmäßige Testen der Funktionalität und Effektivität der fixierten Maßnahmen.

Unterstützung im erwarteten Fall

Ziel einer BCM-Strategie ist es, kritische Systeme angemessen zu schützen. Dazu zählt beispielsweise auch der Schutz physischer Systeme wie Unternehmensserver. Als führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen und Betreiber von insgesamt 50 Rechenzentren in 13 europäischen Städten ist Interxion ein verlässlicher Partner, der Servern ein sicheres zu Hause bietet und dadurch aktiv zum Business Continuity Management von Kunden beiträgt. In case of emergency – alles im Griff.

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