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KI in der Industrie 4.0 – nächster Halt: maschinelle Revolution

Vergangene Woche tagte die weltgrößte Industriemesse in Hannover. Bereits die Auftaktshow rückte die Leistungsfähigkeit von Maschinen in den Mittelpunkt und zeigte, wie die smarte Fabrik der Zukunft aussehen soll. Ist nun endgültig die Zeit der maschinellen Revolution gekommen?

Nach: Sylvia Palden-Lukan, MSc, MBA

Das erste Maschinenzeitalter begann bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit der Erfindung der Dampfmaschine. Damals ersetzte die Mechanisierung allmählich die Notwendigkeit von Muskelkraft, der Mensch blieb Schaffner und Steuermann. Heute, im von Forschern so bezeichneten zweiten Maschinenzeitalter, lernen Maschinen eigenständig und werden sich kaum aufhalten lassen.

Achtung! Zug der Industrie 4.0 fährt ab.

Vor allem die Kommunikation zwischen Maschinen verspricht innovative Geschäftsmodelle und neue Wachstumsmöglichkeiten. Intelligente Maschinen, die selbstständig Daten und Informationen austauschen, bieten Unternehmen die Möglichkeit für flexibel gestaltete Produktionsabläufe, die sich schnell umstellen lassen und dadurch die zeitnahe Reaktion auf Lieferengpässe oder geänderte Kundenwünsche ermöglichen.

Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom setzt bereits gut jedes zehnte deutsche Unternehmen auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Fabrik. Um nationale und internationale Spitzenpositionen zu erreichen oder zu halten, müssen Unternehmen so schnell wie möglich Anschluss finden und die neuen Technologien der Industrie 4.0 sowie das darin liegende Potential für sich nutzen. Leichter gesagt als getan, denn in der Praxis ist die Digitalisierung von Industrieunternehmen noch immer eine Herausforderung.

Halten Sie Ihre Datensicherheit fest

Ein Problem bei der Umstellung zur Industrie 4.0 stellen beispielsweise die langen Nutzungszyklen von Maschinen dar. Während IT-Systeme meist schon nach wenigen Jahren ausgetauscht werden, ist bei Maschinen eine Lebensdauer von mehr als zwei Jahrzehnten durchaus üblich. Auch diese bereits vorhandenen und älteren Maschinen müssen mit den neuen Systemen verknüpft werden, um so eine Basis für die notwendige Infrastruktur in Form einer hochperformanten IoT-Plattform schaffen zu können.

Mittels IoT-Gateway, das über die nötigen Sicherheitsfunktionen verfügt, lassen sich die verknüpften Maschinen anschließend mit dem Internet verbinden. Firewall, Anti-Virensoftware und Verschlüsselungsmethoden sollen die Daten, die zwischen Maschinen und Internet ausgetauscht werden, vor Manipulation und Diebstahl bewahren.

Wir wünschen eine angenehme Fahrt in die Zukunft der Industrie!

Vorteile für Unternehmen, die sich auf die Industrie 4.0 einstellen, gibt es viele. So lassen sich etwa Daten von global verteilten Maschinenstandorten, die in die zentrale IoT-Plattform fließen, ganz einfach visualisieren und analysieren. Dies macht Auswertungen von Betriebsstunden und Prognosen von Fehlern möglich, die wiederum Optimierungspotenziale aufdecken.

Um den maximalen Mehrwert aus den Maschinendaten ziehen zu können, ist eine sichere und hochverfügbare IT-Infrastruktur essenziell. Als führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und Betreiber von Rechenzentren in elf Ländern ist Interxion bestens dafür aufgestellt, Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft der Industrie zu unterstützen.