Wiens Anziehungskraft wächst

Wiens Anziehungskraft wächst

Wiens Anziehungskraft wächst… und wächst… und wächst…

Wien genießt national wie international einen ausgezeichneten Ruf und übt seit jeher eine unheimlich starke Anziehungskraft auf Menschen – zum Leben, Studieren oder Arbeiten – und auf Unternehmen aus, die hier ihre CEE-Headquarter ansiedeln. Doch wussten Sie schon, dass die Bundeshauptstadt auch ein rasant wachsendes Gravitationszentrum für Unternehmensdaten ist?

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29 Juli 2021

Die sogenannte „Data Gravity“ – erfunden von keinem Geringeren als Dave McCrory, dem Global Head of Insights and Analytics bei Digital Realty, der zudem mehr als neun Technologie-Patente hält – beschreibt das Phänomen, wonach Orte, an denen große Datenvolumina generiert werden, kontinuierlich immer mehr Systeme, Anwendungen und Dienste physisch anziehen. Die Anziehungskraft wirkt umso stärker, je größer die Datenmenge ist. Die Erstellung, Aggregation und der Austausch von Unternehmensdaten wird mit dem sogenannten „Data Gravity Index“ gemessen. Einer ersten Messung zufolge wird die Datenintensität in der EMEA-Region schneller wachsen als in Nordamerika oder im asiatisch-pazifischen Raum und sich hier bis 2024 jährlich sogar mehr als verdoppeln. Der durchschnittliche Data-Gravity-Score aller Städte liegt weltweit bei 22,64 und europaweit bei 48,45. Dies liegt vor allem daran, dass sich die regulatorischen Erleichterungen bei der Abwicklung von Geschäften zwischen den europäischen Metropolen begünstigend auswirken sowie an den florierenden Finanzzentren der Städte. In der jüngsten Ausgabe der Studie – dem Data Gravity Index DGx™ v1.5 – hat Digital Realty den Umfang der ersten Studie erweitert, um Unternehmensdaten aus 23 verschiedenen vertikalen Branchen und 53 globalen Metropolen zu erfassen, darunter auch Wien. Für die österreichische Hauptstadt wird ein rasanter Anstieg der Datengravitationsintensität erwartet, der sich bis 2024 mehr als verdoppeln wird.

Dies bedeutet also, dass Regionen mit einer starken globalen Vernetzung und einer hohen Zahl an datenbasierten Branchen auch kontinuierlich immer mehr Daten und damit auch immer mehr Unternehmen anziehen. Denn die Nähe zu Daten ist für Zukunftstechnologien wie Industrie 4.0, IoT oder KI entscheidend – weil diese auf einer Verarbeitung in Echtzeit basieren. Das bedeutet für Wien, dass sie in den kommenden Jahren ein noch stärkerer Wirtschaftsstandort und wichtiges Finanzzentrum wird, als sie es ohnehin schon ist. Schon heute zählt Wien als größte Metropole im CEE-Raum zu den weltweiten Top 20 der am meisten globalisierten Städte. Dass diese Datenmengen von den Unternehmen dann nicht mehr im hauseigenen Rechenzentrum zu handlen sind, leuchtet ein. Als Innovations-Enabler, Partner der österreichischen Wirtschaft und bestvernetztes Rechenzentrum in der CEE-Region hat Interxion diese Entwicklung bereits frühzeitig erkannt und adressiert:  So investieren wir schon heuer in den Ausbau unseres Rechenzentrums-Campus. Die Erweiterung mit einer Gesamtfläche von 22.000 Quadratmetern wird die Bereitstellung von bis zu 40 Megawatt zusätzlicher IT-Kapazität ermöglichen. Wiens Anziehungskraft kann also weiter wachsen… und wachsen… und wachsen…

Mehr zu den Vorteilen eines Wiener Standorts lesen Sie in unserem Blogbeitrag „Alle Wege führen nach Wien“!

Wie wir Sie dabei unterstützen, von Wien in die gesamte Welt zu expandieren, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag Welteroberung mit Wiener Basis.