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Studie: Wie lässt sich das Cloud-Chaos bewältigen?

Fast alle Unternehmen in Österreich beschäftigen sich mit der Multi-Cloud

Wien, 18. Juni 2019 – Wie viele Unternehmen in Österreich besitzen oder planen eine Multi-Cloud-Strategie? Stehen dabei Kosteneinsparungen oder die flexible Nutzung der angebotenen Funktionen im Vordergrund? Diese und weitere Fragen haben die Marktforscher von Research in Action im Auftrag von Interxion (INTERXION HOLDING NV; NYSE: INXN) untersucht*. Die Antworten ergeben ein klares Bild: Das drohende Cloud-Chaos lässt sich mit Hilfe einer integrierten Multi-Cloud-Strategie bewältigen. Bislang haben zwar nur 8,0 Prozent der österreichischen Unternehmen eine solche implementiert, doch 30,0 Prozent planen dies in den nächsten 18 Monaten und 42,7 Prozent langfristig. Bei weiteren 11,3 Prozent ist die Multi-Cloud als Folge von Schatten-IT organisch gewachsen.

„Insgesamt beschäftigen sich derzeit fast alle österreichischen Unternehmen in irgendeiner Form mit der Multi-Cloud“, erklärt Martin Madlo, Managing Director von Interxion Österreich. „Nur 4,7 Prozent haben das Thema bislang ignoriert oder nutzen nur einen oder gar keinen Cloud-Provider. Damit zeigt die RIA-Studie klar, dass nicht nur die Cloud, sondern sogar die Multi-Cloud in Österreich angekommen ist.“

Funktionen wichtiger als Finanzen

Doch warum wollen Unternehmen überhaupt die Multi-Cloud nutzen? 30,0 Prozent der österreichischen Unternehmen sehen vor allem die jeweiligen fachlichen Vorteile und Schwerpunkte der Angebote als wichtigste Vorteile. Knapp dahinter folgen mit 28,0 Prozent möglichst günstige Kosten. Deutlich abgeschlagen auf den Plätzen drei bis fünf landen die Maximierung der Ausfallsicherheit für Services (14,0 Prozent), die Vermeidung eines Vendor Lock-ins (13,3 Prozent) und ein besserer Datenschutz (4,7 Prozent).

Hohe Hürden zu überwinden

Um diese Vorteile zu erreichen, müssen Unternehmen jedoch einige Hindernisse überwinden. Das größte bildet laut der Umfrage die Integration der Services, da die technische Verbindung zwischen den Cloud-Diensten nicht einfach zu bewerkstelligen ist (37,3 Prozent). Hier können Angebote wie Interxion’s Cloud Connect eine wertvolle Hilfestellung bieten. 17,3 Prozent sehen Sicherheitsrisiken durch die Verwendung verschiedener Cloud-Dienste. In diesem Fall kann zum Beispiel der Management-Service Key Guardian den Datenschutz in privaten, hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen vereinfachen. Viele Unternehmen wissen nicht genau, auf welcher Infrastruktur die kritischen Daten und Anwendungen betrieben werden (16,7 Prozent). Auch die stärkere Komplexität des Managements und die größere Auslastung der personellen Ressourcen (16,0 Prozent) stellen erhebliche Herausforderungen dar.

Die beliebtesten Services

Entscheiden sich österreichische Unternehmen für die Multi-Cloud, nutzen sie diese vor allem für Infrastructure as a Service (32,0 Prozent), hybride Infrastrukturen (28,7 Prozent), Platform as a Service (24,7 Prozent) und Software as a Service (12,0 Prozent). Damit sehen IT-Entscheider die Multi-Cloud also eher als Optimierungsmöglichkeit für die IT-Infrastruktur, während sie im Software-Umfeld eher auf einen Anbieter setzen.

Die populärsten Anbieter

Bei den Partnern für die Multi-Cloud wählen österreichische Unternehmen vor allem Hyperscaler (36,7 Prozent) sowie branchenspezifische Cloud-Angebote in Kombination mit Hyperscalern (20,0 Prozent). Für die großen Anbieter sprechen zum Beispiel die einfache Nutzung, die hohe Skalierbarkeit sowie die Kompatibilität mit bestehenden Lösungen. Nur branchenspezifische Cloud-Angebote oder anwendungsspezifische Clouds nutzen 20,7 Prozent der Befragten, eine Kombination lokaler mit anderen Anbietern 4,7 Prozent und nur lokale Cloud-Provider 2,7 Prozent.

„Österreichische Unternehmen gehen das Thema Multi-Cloud vor allem strategisch geplant und damit behutsam an, stellen sich also ganz bewusst den kommenden Herausforderungen in Bezug auf Innovation und technologischer Flexibilität bei gleichzeitigem Kostenbewusstsein“, resümiert Sylvia Palden-Lukan, Marketing Manager & Business Development Cloud bei Interxion Österreich. „Doch dabei gibt es einige Hürden zu überwinden, insbesondere in den Bereichen Service-Integration und Sicherheit. Hier können aktuelle Services wie Cloud Connect oder Key Guardian helfen, die Interxion auf seinem Wiener Rechenzentrums-Campus bereitstellt. Mit diesen profitieren Unternehmen nicht nur bei der Implementierung von Hybrid Clouds, sondern haben zudem die Vorteile einer Multi-Cloud mit den Hyperscalern wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google.“

Die vollständige Studie können Sie hier einsehen. Die Infografik zur Studie finden Sie hier.

*Befragungsmethodik RIA Umfrage

Für die Studie wurden 1.400 Personen aus sieben europäischen Ländern befragt, darunter 150 aus Österreich. Sie alle waren IT-Entscheider in Unternehmen ab 250 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Zahlen beziehen sich nur auf die österreichischen Befragten.

Über Interxion

Interxion (NYSE: INXN) ist ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreibt insgesamt 50 Rechenzentren in 13 europäischen Städten verteilt auf 11 Länder. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen. Durch den Zugang zu mehr als 700 Connectivity-Anbietern, 21 europäischen Internetaustauschknoten und den führenden Cloud- und Media-Plattformen an seinen Standorten hat Interxion Hubs für Cloud, Content, Finance und Connectivity geschaffen, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.at.

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InterXion Österreich GmbH
Sylvia Palden, MSc, MBA
Country Marketing Manager & Business Development Cloud
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