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Menschen im Rechenzentrum: Kevin Weber

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Das Rechenzentrum ist das Herz der digitalen Welt. Damit das Herz auch schön schlägt, sind in den Rechenzentren von Interxion nicht nur Strom, Kühlung und Sicherheit wichtig, sondern auch motivierte Mitarbeiter, die den Betrieb aufrecht erhalten. Wir führen Sie regelmässig hinter die Kulissen und stellen Ihnen unsere tollen Mitarbeiter vor. Diesmal sprechen wir mit Kevin Weber, Senior Engineer Cooling.

Wie bist Du zu Interxion gekommen?

Ich bin seit über einem Jahr bei Interxion. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung wurde ich zufällig durch einen Recruiter auf Interxion aufmerksam gemacht. Der Einstieg bei Interxion war eine super Entscheidung. Ich bin direkt am Puls der Technik und lerne immer wieder etwas Neues. Es wird einem nie langweilig, und ich werde täglich vor neue Herausforderungen gestellt.

Interxion (Schweiz) AG, Glattbrugg

Was ist Dein Lieblingsort im Rechenzentrum (und warum)?

Mein persönlicher Lieblingsort ist wohl die Kältezentrale im UG unseres Rechenzentrums. Sie ist das Herz des ganzen Kältesystems, welches sich über vier Stockwerke und alle Kundenräume verteilt und alles am Laufen hält. In der Kältezentrale befinden sich die grossen Kältemaschinen, Netzpumpen und deren Steuerung. Hier spürt man die ganze Technik und Energie. Es ist sehr eindrücklich, wenn man hier unten steht, auch wenn es dem einen oder anderen doch etwas zu warm oder zu laut ist. Würde hier nicht alles perfekt harmonieren und funktionieren, dann würden alle Server heiss laufen.

 

Was viele nicht wissen in Bezug auf das Rechenzentrum…

Ich denke, dass viele überrascht sind, wie viel Technik und Knowhow es eigentlich braucht, um ein Rechenzentrum zu betreiben. Ohne Strom geht gar nichts: Generatoren, Trafos, Batterien und USV sorgen für einen einwandfreien Betrieb. Kälteanlagen, Umluftkühler und Pumpen halten dabei die Server auf Temperatur.

Auch zu erwähnen sind die Sicherheitsmassnahmen wie Security-Anlagen und die Löschung. Diese werden zentral strengstens überwacht über BMS und andere Systeme. All dies muss täglich in Betrieb gehalten und jährlich gewartet werden.

Dahinter stecken eine Hand voll Techniker und weiteres Personal mit riesigem Knowhow, die alles am Laufen halten.

 

Was machst du am liebsten, wenn Du offline bist?

Eine Frage, die mich zum Schmunzeln bringt, arbeite ich doch in einem Rechenzentrum. Hier herrscht höchste Digitalisierung und Konnektivität.

Ich betätige mich sehr gerne sportlich, bin viel auf meinem Bike unterwegs und gehe sehr gerne wandern oder im Rhein schwimmen. Sehr gerne verbringe ich auch mal ein verlängertes Wochenende in unserem Chalet, welches völlig autark ist, ohne Strom und Wasseranschluss. Also kann ich sagen, dass ich einer der wenigen bin, die dann wirklich definitiv offline sind.

 

Ein Höhepunkt der vergangenen Wochen war…

Wir haben in den letzten Wochen unser Kältesystem weiter ausgebaut, indem wir einen weiteren Kältering für extra 2 Megawatt erstellt haben. Ich durfte dieses Projekt selbst von der Planung bis zur Durchführung ausarbeiten. Es war eine sehr coole, aber auch herausfordernde Erfahrung, da es eines der bisher grössten Projekte für mich war.

Der Ausbau konnte erfolgreich in einer Spitzenzeit fertig gestellt werden, wenn es auch nicht immer einfach war und auch in Kundenräumen gearbeitet werden musste, die live waren. Am Schluss das fertige Projekt in Betrieb zu nehmen war eine tolle Erfahrung. Nun können weitere Kunden mit ihren Servern, die gekühlt werden müssen, einziehen.

Kältering – in Theorie und Praxis