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Studie: Cloud Trends 2020 – Wege aus dem Cloud-Chaos

Die Zeiten ändern sich. Schweizer Unternehmen nutzen vermehrt den Einsatz von Cloud Computing. Dies hat sowohl strategische Gründe, als auch situative.

Zürich, 23. April 2019 – Mit welchen Mitteln wollen Unternehmen das drohende Cloud-Chaos verhindern oder bewältigen? Wie wird das Thema von Schweizer Unternehmen angegangen und welche Herausforderungen stellen sich? Das haben die Marktforscher von Research in Action im Auftrag von Interxion (INTERXION HOLDING NV; NYSE: INXN) untersucht. Research in Action hat dafür 1400 Personen aus sieben europäischen Ländern befragt, 150 davon aus der Schweiz. *

Ihre Antworten ergeben, dass fast alle Unternehmen sich derzeit mit Multi-Cloud beschäftigen, entweder schon eine Strategie besitzen oder aktuell erarbeiten. Der Fortschritt ist meist wohl bedacht und planerisch. Im Blick sind die Herausforderungen in Bezug auf Innovation und technologischer Flexibilität bei gleichzeitigem Kostenbewusstsein. Rund 74% planen an einer mittel- oder langfristigen Multi-Cloud-Strategie und bei 8,0% ist diese bereits implementiert. Und die restlichen Unternehmen? Bei 10.7% gibt es eine sogenannte Schatten IT. Diese ist organisch gewachsen und soll auch zukünftig nicht in Form einer Strategie integriert werden. Mehr noch 7.4% der Unternehmen ignoriert die Cloud Entwicklung komplett.

Das Ranking nach Branchen in Europa

Der Bereich „Technologie und Beratung“ ist aktuell europaweit mit 26,4% am weitesten bei der Implementierung einer Multi-Cloud-Strategie, gefolgt von „Medien und Telekommunikation“ mit 15,4% sowie dem Finanzsektor mit 13,2%. Schlusslicht sind der Einzelhandel sowie „Transport und Logistik“ mit 3,5%.

Eine Sonderstellung nimmt der Bereich „Öffentliche Hand und Gemeinnütziger Sektor“ ein. Hier setzen 37,5% der Befragten auf einen oder gar keinen Cloud-Provider. Liegt es daran, dass viele Behörden entweder nur einem staatlich organisierten IT-Provider vertrauen, oder aufgrund der DSGVO gar keine Daten in der Cloud auslagern?

Doch diese Haltung lässt sich in der Praxis wohl nicht hundertprozentig durchsetzen. So berichten 27,8% der Befragten in diesem Bereich von einer durch Schatten-IT gewachsenen Multi-Cloud, für die sie keine Integrationsstrategie haben.

Die Planungen einer Multi-Cloud-Strategie im Öffentlichen Sektor sind eher mittel- oder langfristig angelegt.

Die Vorteile der Multicloud aus Schweizer Sicht

Kostensenkung versus Funktionsvielfalt? Beides ist nahezu gleichermassen gefragt. 30,7%% haben die Reduktion der Ausgaben im Fokus, 26,0%% der Unternehmen schätzen die fachlichen Vorteile und Schwerpunkte der Angebote in der Multi-Cloud. Die weiteren Pros sind mit 15,3%%die Maximierung der Ausfallsicherheit für Services und die Vermeidung eines Vendor Lock-ins mit einem Wert von 12,7%%.

Die Herausforderungen mit der Multicloud

30% der Befragten nannten vor allem die Integration der Services als potenzielles technisches Hindernis auf dem Weg in die Multi-Cloud, die nicht einfach zu bewerkstelligen wäre. 22,0% sehen Sicherheitsrisiken durch die Verwendung verschiedener Cloud-Dienste und 19,3% der Unternehmen wissen nicht genau, auf welcher Infrastruktur die kritischen Daten und Anwendungen betrieben werden. Weiter Faktoren sind die Komplexität des Managements und Auslastung der personellen Ressourcen bei 15,3% der Befragten. Für 10,0 passt Multi-Cloud nicht in die Strategie des Unternehmens.

Der Ausblick auf die Multi-Cloud

Als vielversprechendsten Bereich sehen Schweizer Unternehmen mit 36% Infrastructure as a Service (IaaS) , 30% setzen auf Plattform as a Service (PaaS), 10% sehen in Software as a Service (SaaS) den grössten Nutzen und 20,7% hybride Infrastrukturen.

Welches Cloud Angebot soll es sein?

Die Zukunft der Multi-Cloud liegt aus Schweizer Sicht bei den Hyperscalern mit 28,7% sowie mit 23,3% bei branchenspezifischen Cloud-Angebote in Kombination mit Hyperscalern. Hier bieten Angebote wie Cloud Connect eine wertvolle Hilfestellung. Sie stellen sichere und hochperfomante private Cloud-Lösungen von Hyperscalern wie Microsoft Azure, Google Cloud oder Amazon Web Services über eine physikalische Verbindung bereit.

Am Standort Zürich bietet Interxion auch die Möglichkeit, sich direkt mit den Infrastrukturen von AWS, Microsoft Azure und Google Cloud zu verbinden. Interxion Zürich ist der Standort des einzigen Microsoft Express Route-Knotens und des einzigen >AWS Direct Connect PoPs in der Schweiz, und einer von 2 Schweizer Standorten des Google Cloud Interconnect PoPs.

Die vollständige Studie können Sie hier einsehen. Die Infografik zur Studie finden Sie hier.

*Befragungsmethodik RIA Umfrage

Für die Studie wurden 1400 Personen aus sieben europäischen Ländern befragt, darunter 150 aus der Schweiz. Sie alle waren IT-Entscheider in Unternehmen ab 250 Millionen Schweizer Franken Jahresumsatz. Die Zahlen beziehen sich, wenn nicht anders gekennzeichnet, nur auf die Befragten in der Schweiz.

Über Interxion

Interxion (NYSE:INXN) ist ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreibt insgesamt 50 Rechenzentren in elf europäischen Ländern. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmass an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen.

Durch den Zugang zu mehr als 700 Connectivity-Anbietern, 21 europäischen Internetaustauschknoten und den führenden Cloud- und Media-Plattformen an seinen Standorten hat Interxion Hubs für Cloud, Content, Finance und Connectivity geschaffen, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.ch.

Pressekontakt

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Interxion (Schweiz) AG

Thomas Kreser
Marketing & BD Manager
Sägereistrasse 35, 8152 Glattbrugg, Schweiz
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E-Mail: thomask@interxion.com