Onboarding in der Corona-Krise – ein Neustart, nicht nur für die neuen Kollegen

20 April 2020

Ein neuer Job ist immer auch eine Herausforderung. Neue Kollegen und neue Abläufe, mit denen man sich vertraut machen muss. Das haben wir alle schon erlebt. Aber wie fühlt es sich an den ersten Tag direkt im Homeoffice starten zu müssen?

Ausnahmesituation Corona. Für Eduardo Jassy Senior Project Manager und Olivier Joureau Service Delivery Specialist startet der Jobanfang am 01. April ziemlich anders als das Onboarding von neuen Mitarbeitern bei Interxion normalerweise.

Unser Rechenzentrum vereint viele Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten. Angefangen von Security-Mitarbeitern über Gebäude- und Service-Techniker bis hin zu Marketing, Finance und Sales Spezialisten. Um den Austausch zwischen den Abteilungen so effektiv wie möglich zu gestalten, wurde unser Office als Open-Space Konzept gestaltet. Mit dem gemeinsamen Ziel: Unseren Kunden einen effizienten, sicheren und kontinuierlichen Geschäftsbetrieb zu ermöglichen. 

 

Open Space Office Interxion Zurich

“Business Continuity ist Teil unserer DNA“, sagt Nadja Lashley, HR-Advisor bei Interxion: A Digital Realty Company. „Kunden kommen zu uns, weil auch unter aussergewöhnlichen Umständen alle IT-Prozesse bei uns sicher und unbesorgt am Laufen gehalten werden." 

 

Olivier
Olivier Joureau Service Delivery Specialist

Als Teil der der kritischen Infrastruktur der Schweiz, sind wir auf viele Krisen besser vorbereitet als andere.

Doch neue Mitarbeiter vom Homeoffice aus einzuarbeiten, die selbst auch im Homeoffice arbeiten, das gab es bei uns bislang noch nicht.

Wie überall, arrangieren wir uns mit der aktuellen Situation. Eduardo und Olivier erhielten ihre Vorstellungsrunde im täglichen «Skype Kafi» Teams Call und in anschliessenden One-to-one Meetings mit den Fachabteilungen. Nur der gemeinsame Gang in die Küche, zur Kaffeemaschine und Früchtebox, der fiel aus.

Die beiden nehmen es mit Humor, da das so ziemlich das Einzige was ist, was wir nicht ins Homeoffice liefern.

 

 

 

Stay safe, stay healthy

Eduardo
Eduardo Jassy Senior Project Manager

Eduardo Jassy kümmert sich primär um den Neubau ZUR2 – Zürich Datacenter Campus.

Eine Baustelle nur aus dem Homeoffice zu managen geht natürlich nicht. Somit gehört er zum Team der Mitarbeiter, die ihren Job nicht nur von zu Hause aus erledigt werden können.

«Der erste Tag auf dem Campus war im Grossen und Ganzen wie an jeder neuen Arbeitsstelle, allerdings haben wir die Begrüssung durch ein Winken ersetzt. Jeder bemüht sich, Abstand zu halten und nur wenn notwendig, mit anderen oder Oberflächen in Kontakt zu kommen. Das Händewaschen und Desinfizieren bei jeder Gelegenheit ist bereits in unbewusste Routine übergegangen. Darüber hinaus desinfizieren beauftragte Firmen mehrmals täglich die Touch-Points im Rechenzentrum, wie Schleusen, Aufenthaltsräume und weitere.»

 

Teamspirit von Anfang an 

Nicht alle für seine Tätigkeit nötigen digitalen Tools waren gleich verfügbar, aber dadurch konnte er seine neuen Kollegen vielleicht noch besser kennenlernen: „Trotz kleinerer Probleme, die sich in so einer ungewöhnlichen Situation nicht vermeiden lassen, hat sich jeder der Verantwortlichen schnell und zuverlässig um meine Anliegen gekümmert.» beschreibt Eduardo, diese Challenge.  

Ein erfolgreiches Onboarding beschränkt sich bei Interxion nicht nur auf neue Mitarbeiter, sondern integriert Kunden und Partner ebenso. In allen zwölf europäischen Rechenzentrums Standorten leben wir unsere eigenen Werte nach innen und aussen vor.

«Courage, Passion, Teamwork und Customer Focus – konnten wir beim Arbeitsbeginn von Eduardo und Oliver gleich dreifach demonstrieren», sagt Nadja Lashley. «Unter solchen Umständen einen guten Start hinzulegen, braucht Mut, Leidenschaft und Zusammenhalt im Team

 

Corona als Benchmark für unsere Onboarding Pläne

Dank guter Ausstattung und der Unterstützung durch erfahrene Kollegen konnten sich die beiden neuen Teammitglieder direkt in ihre neuen Aufgaben einarbeiten. Als international tätiges und börsennotiertes Unternehmen nutzen wir in der Regel bewährte Abläufe. „Unterlagen und Dokumente wie den Einarbeitungs- und Trainingsplan hat uns HR direkt zukommen lassen“, erklärt Olivier. „Diese arbeite ich jetzt durch. Ausserdem tausche ich mich sowohl online als auch telefonisch stets mit meinen Kollegen aus.“ Dabei profitiert er von Anfang an vom individuell zugeschnittenen Aus- und Weiterbildungsangebot. 

Normalerweise ist die Timeline sechs Monate, um neue Mitarbeiter einzuarbeiten. Hieran wird auch in Zeiten von COVID-19 festgehalten. Die beiden neuen Teammitglieder sollen spätestens im Oktober 2020 voll einsatzfähig sein. Ob bis dahin alle Arbeitsprozesse im Zürcher Rechenzentrumscampus wieder nach den üblichen Mustern ablaufen, weiss derzeit niemand zu sagen.

Aber das Wichtigste ist, dass unabhängig vom Datum sämtliche technische Anlagen sowie die IT-Systeme unserer Kunden auch weiterhin durch diese ungewöhnlichen Zeiten kommen.