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Studie: Cloud Trends 2020 - Wo wohnen die Daten?

In den nächsten zwei Jahren wird es zu Veränderungen in der IT-Infrastruktur kommen. Anwendungen wandern aus dem eigenen Rechenzentrum in die Cloud. Wohin genau, hängt von der konkreten Anwendung ab. Vier Gruppen lassen sich erkennen.

Zürich, 27. Juni 2018 – Welche IT-Infrastruktur kommt künftig für welche Daten und Anwendungen zum Einsatz? Welche Vorteile geben den Ausschlag, und welche Veränderungen sollten Entscheider jetzt einleiten? Das haben die Marktforscher von Research in Action im Auftrag von Interxion (INTERXION HOLDING NV; NYSE: INXN) untersucht Research in Action hat dafür 1730 Personen aus acht europäischen Ländern befragt, 120 davon aus der Schweiz. *

Ihre Antworten ergeben ein klares Bild: Vom heutigen On-Premise-Schwerpunkt (47,7 Prozent der Schweizer Befragten lagern ihre Daten in On-Premise-Lösungen – entweder im eigenen Rechenzentrum oder in einer Private Cloud) werden die Daten bis 2020 zu grossen Teilen Richtung Public Cloud wandern. Bis dahin wollen über die Hälfte der Schweizer IT-Entscheider (51,4 Prozent) ihre Daten in die Public Cloud auslagern. Der On-Premise-Anteil sinkt bis 2020 auf 26,3 Prozent – knapp etwas mehr als die Hälfte des Status Quo. In den nächsten zwei Jahren soll der Colocation-Anteil von 12 auf 17,7 Prozent steigen.

Anwendungen, die in der Nähe bleiben

Nicht alle Daten wandern aber in die gleiche Infrastruktur ab. Es lassen sich vier Gruppen unterscheiden. Die erste Gruppe umfasst die Anwendungen, die in der Nähe bleiben: Für ERP, CRM, Supply Chain Management und Storage ist eine Wanderbewegung in Richtung Cloud erkennbar. 2018 ist noch bis zu drei Viertel der Datenlast im eigenen Rechenzentrum, bis 2020 soll sie sich aber schon deutlich stärker auf Colocation- und Public-Cloud-Lösungen verteilt haben. Statt die Hälfte, soll 2020 aber lediglich ein Drittel dieser Anwendungen in der Public Cloud verweilen. Geschäftsrelevante Daten müssen nicht schnell skaliert werden, zudem sind Sicherheit und direkte Zugriffe wichtig.

Die Lokalisten

Die zweite Gruppe kann man die Lokalisten nennen: HR, Marketing Automation und Backup sind bereits jetzt stark in der Public Cloud vertreten. HR nutzen bereits 41,7 Prozent der Befragten in der Public Cloud, Marketing Automation 64,7 Prozent und Backup 41,6 Prozent. Der Grund: Hier geht es um flexiblen Zugang und gesicherte Performance. Im Bereich Marketing Automation müssen die Daten zudem auch einfach externen Partnern und Dienstleistern zur Verfügbar stehen. Diese Zahlen werden auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.

Die Cloud-Mischmodelle

Datenbankanwendungen werden der Studie zufolge am breitesten streuen: Von der Private Cloud im eigenen Rechenzentrum bis zum Hyperscaler ist hier alles im Einsatz. Es hängt in dieser Anwendungsgruppe von der Branche und den jeweils konkret gehandhabten Daten ab, welche Infrastruktur die meisten Vorteile bietet.

Das eigene Rechenzentrum verödet

Im letzten Segment zeigt sich die Abkehr von der traditionellen Infrastruktur am Deutlichsten: Auch wenn die monolithische Anwendung und die Private Cloud im eigenen Rechenzentrum 2020 insgesamt noch bei 26,3 Prozent liegt – bei einigen Anwendungen wird es faktisch keine grosse Rolle mehr spielen. Bei Anwendungen im Bereich Development/Testing beispielsweise fällt der Anteil bereits 2018 unter die 16 Prozent-Marke. Bis 2020 soll der Anteil auf 6,7 Prozent fallen. Der Public Cloud-Anteil klettert in der Zeit auf 85 Prozent – der höchste Wert der ganzen Schweizer Studie.

2020: Die Multi-Cloud-Welt

Die Studie zeigt, dass die Multi-Cloud-Welt bereits jetzt für viele Realität ist. 2020 werden Multi-Cloud-Konzepte die Norm darstellen. Bereits jetzt berichten 60 Prozent der befragten Entscheider, dass sie bei Infrastructure-as-a-Service und Platform-as-a-Service bis zu fünf Dienstleister einsetzen.

Cloud Connectivity Hubs sind die Schnittstelle zu allen Infrastrukturen

IT-Entscheider, die nach der richtigen Infrastruktur für ihren zukünftigen Unternehmenserfolg suchen, finden den besten Standort mit Cloud Connectivity Hubs. Dort können sie eigene Private Clouds sicher und effizient betreiben, haben durch den Colocation-Standort aber auch sicheren, performanten Zugang zu Hyperscalern und lokalen Public Clouds. Somit lassen sich hybride Clouds effizient aufsetzen.

Die vollständige Studie können Sie hier einsehen. Die Infografik zur Studie finden Sie hier.

*Befragungsmethodik RIA Umfrage

Für die Studie wurden 1730 Personen aus acht europäischen Ländern befragt, darunter 120 aus der Schweiz. Sie alle waren IT-Entscheider in Unternehmen ab 250 Millionen Schweizer Franken Jahresumsatz. Die Zahlen beziehen sich nur auf die Befragten in der Schweiz.

Über Interxion

Interxion (NYSE:INXN) ist ein führender europäischer Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreibt insgesamt 50 Rechenzentren in elf europäischen Ländern. Interxions energieeffiziente Rechenzentren sind in einem standardisierten Design errichtet und bieten ein Höchstmass an Sicherheit und Verfügbarkeit zum Betrieb geschäftskritischer Anwendungen.

Durch den Zugang zu mehr als 700 Connectivity-Anbietern, 21 europäischen Internetaustauschknoten und den führenden Cloud- und Media-Plattformen an seinen Standorten hat Interxion Hubs für Cloud, Content, Finance und Connectivity geschaffen, welche die Etablierung von Ökosystemen für Branchen-Cluster nachhaltig fördern. Weitere Informationen über Interxion finden Sie unter www.interxion.ch.

Pressekontakt

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Interxion (Schweiz) AG

Thomas Kreser
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