FMCG & Retail: Mit digitaler Infrastruktur auf die Überholspur

Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und Retail gehören zu den Branchen, die durch die digitale Transformation unter besonders hohem Innovationsdruck stehen. Daten sind ein Schlüssel zum Erfolg. Die Datenmenge steigt durch die Vernetzung zwischen Herstellern, Händlern und Kunden. Auch der Erfolg des E-Commerce sorgt für mehr Daten. Um diese Daten gut verarbeiten zu können, brauchen Unternehmen eine passende digitale Infrastruktur.

24 November 2021

Moderne Kunden bringen FMCG-Hersteller und Einzelhändler unter Druck: Eine typische Shoppingtour führt sie nicht nur durch mehrere stationäre Läden, sondern auch durch multiple Online-Angebote auf Hersteller-, Händler- und Verbraucher-Kanälen. Auf ihrer Customer Journey erwarten sie ein nahtloses und stimmiges Erlebnis, dessen Bereitstellung und Betrieb viel Datenverkehr mit sich bringt.

Zudem erzeugen Kunden selbst Daten. Diese Daten sind schon heute eine Ressource, die eine entscheidende, strategische Rolle spielt. Dafür sorgt der weiter schnell wachsende Anteil von E-Commerce, der 2020 in den USA bereits 19,6 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes ausmachte. Dazu trägt aber auch die zunehmende Verbreitung von IoT-Geräten bei, deren Anzahl bis 2028 um jährlich mehr als 25 Prozent zunehmen wird.

Datenflut erfordert moderne IT-Infrastruktur

Die Customer Experience und die Ausweitung datenbasierter Geschäftsmodelle: Das sind die beiden vielleicht wichtigsten Aufgaben, die FMCG und Retail mit ihrer digitalen Transformation lösen wollen. Mit ihren bestehenden IT-Infrastrukturen wird ihnen das schwerlich gelingen. Denn mit der Technik von gestern können sie Datenmengen von morgen nicht bewältigen.

Die Grundlage jeglicher IT-Infrastruktur ist das Rechenzentrum. Viele Unternehmen betreiben aus historischen Gründen die Mehrzahl ihrer Server noch immer im eigenen Rechenzentrum. Neben einigen Vorteilen wie der Nähe zum Firmensitz oder der vollständigen Kontrolle, hält das Modell des On-Premise-Rechenzentrums jedoch etliche Nachteile bereit. Im Moment erscheinen diese Nachteile vielleicht noch erträglich, doch in naher Zukunft machen sie womöglich wichtige Schritte auf dem Weg der digitalen Transformation unmöglich.

Latenz und Bandbreite können zu unüberwindbaren Engpässen führen

Große Mengen an Daten können nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn erstens die Bandbreite ausreicht und zweitens die Latenz die definierten Toleranzen nicht überschreitet. Während die Datenmenge schnell wächst und viele On-Premise-Rechenzentren dieses Wachstum auch noch unterstützen können, führen hohe Latenz und geringe Bandbreite bald schnell zu Schwierigkeiten.

Unternehmen, die hier nicht rechtzeitig umstrukturieren, drohen in die Data-Gravity-Falle zu geraten: Ihr Datenvolumen wird so groß, dass sie nicht mehr vernünftig damit arbeiten können. Selbst der Umzug der Daten in eine leistungsfähigere Umgebung wird erheblich komplexer, vor allem, wenn die Daten intensiv genutzt werden und Lieferketten oder Kundenbeziehungen davon abhängen. Für Unternehmen aus der Konsumgüterbranche und dem Handel ein kaum akzeptables Risiko.

100.000 Quadratmeter solide Basis für die digitale Zukunft

Dieses Risiko besteht in Colocation-Rechenzentren nicht. Hier können sich Unternehmen nicht nur darauf verlassen, dass sie auch bei schnellem Wachstum ihrer Datenmengen ausreichend Stellfläche für ihre Server finden, bei der sie sich um Fragen wie physische Sicherheit und Verfügbarkeit keine Gedanken machen müssen. Sie haben auch die Gewissheit, dass es, was Latenz und Bandbreite angeht, keinen besseren Standort gibt.

Der Grund dafür ist die hohe Konnektivität. In den mehr als 20 Rechenzentren von Interxion in Frankfurt haben Unternehmen schon heute Zugang zu mehr als 700 Connectivity-Anbietern, darunter alle wichtigen Cloud-Provider und ISPs, sowie der weltweit größte Internetaustauschknoten DE-CIX. In Europa ist Interxion in 13 Ländern in allen wichtigen Metroregionen direkt vor Ort, weltweit bietet Digital Realty Zugang zu über 280 Rechenzentren.

In Frankfurt errichtet Interxion auf über 100.000 Quadratmeter neue Rechenzentrumsflächen, um u.a. Unternehmen der FMCG- und Retail-Branche ein zukunftssicheres Zuhause für ihre Daten zu bieten. In den hochmodernen Rechenzentren, die dort neu entstehen, können sie ihre strategischen Partnerschaften ganz konkret auf der Ebene von Netzwerkverbindungen manifestieren – und so gemeinsam an historischer Stätte, dem ehemaligen Neckermann-Areal, ihre digitale Zukunft auf eine solide Basis stellen.