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Im Zeitalter der Digitalisierung hängt Erfolg von einer einfachen Frage ab: „Wo und wie verarbeiten Sie Ihre Daten?“

Damit Ihr Unternehmen Teil der Wertschöpfungskette bleibt, ist es in unserer datengetriebenen Welt ausschlaggebend, wie Sie Ihre Daten behandeln. Hier erfahren Sie, warum verschiedene Arten von Daten verschiedene Strategien erfordern – und was Sie von den Plänen führender Entscheider lernen können.

Von: Mareike Jacobshagen

Die Digitalisierung hat schon in etlichen Branchen die Machtverhältnisse geändert und wir können davon ausgehen, dass das so bleibt: In der Wertschöpfungskette gewinnen Unternehmen an Bedeutung, die gute Strategien zur Nutzung von Daten haben und diese Strategien auch umsetzen können. Das gilt auch für das Rückgrat der deutschen und europäischen Wirtschaft: Unternehmen, die ihren Erfolg nicht auf digitalen Produkten aufgebaut haben, sondern auf analogen – die nun im Zuge von Entwicklungen wie Smart Home und Smart City, Mobility oder Industrie 4.0 vernetzt werden.

Tendenziell wird der Umgang mit Daten immer zentraler für den Geschäftserfolg. Doch wie sieht der richtige Umgang aus? Die aktuelle Studie „Cloud Trends 2020: Wo wohnen die Daten?“, die Research In Action im Auftrag von Interxion durchgeführt hat, bietet hierzu wichtige Fakten und Erkenntnisse.

Widmen Sie dem Speicherort Ihrer Daten ausreichend Aufmerksamkeit

Unternehmen, die eine für die nächsten Jahre passende Strategie für die Verarbeitung ihrer Daten entwickeln wollen, sollten dabei zunächst eine Frage genau klären: Um welche Art Daten handelt es sich? Den passenden Aufbewahrungsort für seine Daten kann nur finden, wer die zugehörigen Anwendungen und Ziele kennt. Die Studie liefert interessante Einblicke in die Strategien von Entscheidern in Bezug auf vier Gruppen von Daten:

  • Enterprise Resource Planning, Customer Relationship Management, Supply Chain Management und Storage,
  • Human Resources, Marketing Automation und Backup,
  • Kunden-Datenbank, Produkt-Datenbank und Digital Asset Management,
  • Projekt-Management, Collaboration, IT-Service-Management, Development/Testing und Security.

Unternehmen, deren Erfolg von Daten aus diesen Bereichen abhängt, erfahren in der Studie nicht nur, wo und wie führende Entscheider ihre Daten heute verarbeiten und künftig verarbeiten wollen. Sie erfahren auch, warum sie sich für die verschiedenen Varianten entscheiden. Die Antworten sind so vielfältig wie die Unternehmen der 500 Entscheider, die zu der Studie beigetragen haben. Kosten, Sicherheit, Verfügbarkeit, Connectivity, Compliance, Skalierbarkeit und Flexibilität: Diese Anforderungen spielen bei der Antwort eine Rolle, jede einzelne davon ist komplex und in der Regel müssen Unternehmen die meisten davon gleichzeitig planen und bewältigen.

Wer mithalten will, kommt um ein Thema nicht herum

Der Umgang mit Daten entscheidet immer mehr über den Erfolg und die Anforderungen sind komplex. Zudem wird gerade in der IT-Branche der Innovationszyklus durch exponentielle Leistungssprünge getrieben. Wer unter diesen Voraussetzungen mithalten und am Markt bestehen will, wird schwerlich um ein Thema herumkommen, das vollkommen zu Recht im Fokus steht: die Cloud.

Mit der Cloud, auch das zeigt die aktuelle Studie, verhält es sich ähnlich wie mit Daten. Es gibt nicht „die Daten“ und ebenso wenig gibt es „die Cloud“ – stattdessen gilt es, aus einer Vielzahl verschiedener Clouds samt zugehöriger Ökosysteme auszuwählen. Folgerichtig setzen die befragten Entscheider je nach Daten auf verschiedene Cloud-Modelle: Zwischen den Private Cloud und Public Cloud liegt die Hybrid Cloud, die in Form einer Multi-Cloud daherkommt.

Die Vorteile von heute nutzen und aufgeschlossen bleiben für morgen

Der Trend zu Cloud-Lösungen ist eindeutig und unaufhaltsam: Über 70 Prozent aller Unternehmen wollen bis 2020 entsprechende Konzepte umsetzen. Auch hier lohnt es sich wieder, die Frage nach dem Warum zu stellen. Die Antworten zeugen davon, dass Unternehmen sehr klar die kurz- und mittelfristigen Vorteile benennen können. Kosten und Datensicherheit stehen hier an vorderster Stelle.

Vor allem aber zeigt sich, dass Unternehmen, die schon heute auf passende Cloud-Modelle setzen, sich gut auf die Zukunft vorbereiten: Immer häufiger setzen sie an Cloud Hubs wie Frankfurt, Amsterdam oder London auf Cloud-neutrale Colocation-Anbieter. Damit können sie jederzeit schnell skalieren und gehören auch künftig zu den Ersten, die neue Entwicklungen für ihr Unternehmen nutzen können. Auch bei der Auswahl des richtigen Rechenzentrums bietet die Studie „Cloud Trends 2020: Wo wohnen die Daten?“ wertvolle Tipps.