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Auch im digitalen Ökosystem gilt: Die Grundlage für Wachstum ist Vielfalt

In den Maschinenräumen des Internets herrscht Ordnung: Jedes Kabel, ja sogar jede einzelne Steckerleiste befindet sich am richtigen Ort. Reihe um Reihe stehen Server neben Servern neben Servern, teilweise verbunden zu Serverfarmen. Doch was aussieht wie eine Monokultur, ist tatsächlich ein vielfältiges Ökosystem. Und diese Vielfalt ist die Voraussetzung für Wachstum und Erfolg.

Vielfalt – dafür steht auch der Verband der Internetwirtschaft, dessen Jahreskongress wir in diesem Jahr als Hauptsponsor unterstützen. Er trägt es ja schon im Namen, steckt „eco“ doch sowohl in „economy“ als auch in „ecosystem“. Eine gesunde Wirtschaft ist ein gesundes Ökosystem. Das galt schon zu analogen Zeiten und gilt im digitalen Zeitalter erst recht. Der Erfolg der digitalen Wirtschaft ist nur denkbar, weil im Selbstverständnis des Internets und der digitalen Wirtschaft die gemeinsame Plattform schon immer das Wichtigste war.

Nirgends ist das offensichtlicher als in der Stadt, in der Interxion die Maschinenräume des europäischen Internets betreibt: Frankfurt. Hier fassten vor mehr als zwei Jahrzehnten die ersten Provider den mutigen Entschluss, sich nicht vorrangig als Konkurrenten zu betrachten. Sie sahen sich als Teil ein und desselben Ökosystems, in dem es jedem Einzelnen von ihnen besser ging, wenn es den anderen auch gut ging. Sie vernetzten sich untereinander und wurden so zur Keimzelle dessen, was heute als Internetknoten bekannt ist.

Je mehr mitmachen, desto größer die Auswahl, desto mehr machen mit!

Im digitalen Ökosystem gilt: Je mehr Partner sich beteiligen, desto größer ist die Auswahl. Dies wiederum erhöht die Attraktivität und führt dazu, dass noch mehr Partner mitmachen. Nach dieser Logik nehmen nicht nur Internetknoten wie DE-CIX immer stärker Fahrt auf. Auch Rechenzentren florieren wegen dieser Regel und sind dadurch für viele Branchen zum idealen Nährboden geworden.

In Frankfurt sind das beispielsweise Banken und andere Finanzdienstleister: Zeit ist Geld und weil Zeit im digitalen Ökosystem in Millisekunden gemessen wird, sind die richtigen Verbindungen hier wettbewerbsentscheidend. Aus diesem Grund gehen Unternehmen, die ihre IT in einem externen Rechenzentrum betreiben, dorthin, wo sie die beste Auswahl an verlässlichen Partnern finden – und werden so selbst zum Teil des attraktiven Angebots.

Vielfalt als Trumpf im Zeitalter der Cloud

Die Vielfalt ist eine Voraussetzung für Wachstum. Dieser Grundsatz gilt auch im Zeitalter der Cloud, vielleicht sogar mehr denn je. Die Betriebsmodelle für IT-Workloads werden vielfältiger und die Cloudifizierung nimmt zu. Das macht die Dinge komplex. In die Cloud zu gehen, heißt nicht, dass eine Standardmodell zu wählen, das für alle passt. Wer heute in die Cloud geht, unternimmt das auf einem sehr individuellen, an die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse angepassten Weg.

Aus diesem Grund gibt es auch nicht „die Cloud“. Was es gibt, ist größere Auswahl denn je, die eigene IT mit Hilfe verschiedener Cloud-Lösungen so zu betreiben, dass für jeden einzelnen Workload der jeweils passende Mix aus Kosten, Verfügbarkeit, Sicherheit, Latenz, Redundanz und Geschwindigkeit gewählt werden kann. Wer heute „unsere Cloud“ sagt, macht das daher vielleicht nur deshalb, weil „die für uns adaptierte, in einem Colocation-Rechenzentrum betriebene hybride Multi-Cloud“ zu umständlich klingt.

Vielfalt erfordert Neutralität

Weil Interxion schon früh verstanden hat, wie wichtig lebendige Communitys und eine unkomplizierte, sichere Vernetzung für die digitale Wirtschaft sind, bleiben alle unsere Rechenzentren neutral. Der Maschinenraum des Internets ist unabhängig von einzelnen Carriern, Providern und Cloud-Anbietern. Unternehmen, die ihre IT in den Rechenzentren von Interxion betreiben, können damit aus dem breitesten Angebot an verfügbaren Partnern wählen und immer genau die Verbindung eingehen, die ihren aktuellen und künftigen Ansprüchen genügt – und so den maximalen Nutzen aus der Vielfalt unserer digitalen Welt ziehen.

Wir freuen uns, diese Vielfalt gemeinsam mit eco am 28. November in Köln erleben zu dürfen.