Fintechs und Colocation-Rechenzentren: Mehr als nur eine sinnvolle Partnerschaft

Für Fintechs bringt die Nutzung eines Colocation-Rechenzentrums eine Reihe von Vorteilen. Hier können sie ihre Server sicher und unterbrechungsfrei betreiben, bei steigender Nachfrage schnell skalieren – und sie können Teil der Connected Community werden, in der die Ideen von morgen entstehen und verwirklicht werden.

All das, was die digitale Wirtschaft so besonders macht, verkörpern Fintechs. Sie sind schnell, innovativ und kundenorientiert. Was zählt, ist digital, weshalb der digitale Auftritt stimmig sein muss: Performance, Nutzerfreundlichkeit und nicht zuletzt Sicherheit sind wichtige Komponenten, mit denen Fintechs im globalen Wettbewerb überzeugen sollten. 

Im klassischen Finanzgeschäft ist Sicherheit physisch deutlich sichtbar – von Schließfächern, über Tresore bis hin zu gepanzerten Geldtransportern. Bei Fintechs spielt Bargeld in der Regel keine Rolle, Vermögen und Transaktionen sind lediglich als Daten sichtbar. Ihr Schutz ist dennoch genauso wichtig, auch wenn die physischen Vorkehrungen nicht so offensichtlich sind. Das Sicherheitsbedürfnis der Kunden ist vielleicht sogar noch größer, da die Werte nicht greifbar sind und Meldungen über Sicherheitslücken oder Datenlecks zum Grundrauschen in der Presse gehören.
 

Für die Infrastruktur im Hintergrund gelten gleichermaßen hohe Anforderungen

Performant und sicher muss nicht nur der Teil des Angebots sein, der auf den Bildschirmen der Kunden sichtbar ist. Die gleichen Standards gelten auch für die IT-Infrastruktur, die diese Angebote im Hintergrund ermöglicht. Um die Anforderungen zu erfüllen, nutzen viele Fintechs Colocation-Rechenzentren wie die von Interxion: A Digital Realty Company. 

In solchen externen Rechenzentren können sie ihre Server in der fast optimalen Umgebung betreiben, denn die IT muss den höchsten Ansprüchen genügen. Und um alles, was zu ihrem Betrieb gehört, kümmern sich hier Profis, jeden Tag, rund um die Uhr. Der gesamte Rechenzentrumscampus und sämtliche hier betriebenen Anlagen sind auf Ausfallsicherheit und Effizienz getrimmt. Im idealen Klima mit redundanter Stromversorgung, riesigen Notstromaggregaten und vor ungebetenen Besuchern mehrschichtig geschützt, erfüllt Interxion die strikten Voraussetzungen, die zum Betrieb kritischer Infrastrukturen nötig sind.

 

Anbindung an die Clouds beschleunigt die Geschäfte

In den Colocation-Rechenzentren von Interxion finden Fintechs auch Anschluss an Internetknoten, in Frankfurt beispielsweise an den weltweit größten, den DE-CIX. Zudem erhalten sie hier Zugang zu allen relevanten Clouds. Lösungen flexibel in der Cloud zu entwickeln und bereitzustellen, ermöglicht es ihnen, neue Anwendungen schneller zur Marktreife zu führen. Dies kann den Unterschied ausmachen zwischen einem vielversprechenden Geschäftsmodell und einem vielversprechenden Geschäftsmodell, das auch wirklich funktioniert. 

Bei steigender Nachfrage können Kapazitäten sehr schnell aufgestockt werden – ebenso wie in Zeiten geringer Nachfrage keine unnötigen Kosten durch Überkapazitäten entstehen müssen. Die Skalierbarkeit in beide Richtungen ist jederzeit gegeben. 
 

Gemeinsam zu umfassend durchdachten Lösungen

Fintechs, die das Angebot von Colocation-Rechenzentren nutzen, befinden sich in bester Nachbarschaft: Wer die Gänge entlangläuft, sieht zwar nicht viel mehr als blinkende Lichter und farbige Kabel hinter Sicht- und Sicherheitsblenden. Aber die Daten, die hier rund um die Uhr und in stetig steigendem Volumen ankommen, verarbeitet werden und wieder auf die Reise gehen, sind der Stoff, aus dem unsere digitale Welt besteht. Viele große und kleine, bekannte und weniger bekannte Unternehmen stehen hier, vertreten durch ihre Server, Seite an Seite.

Fintechs haben früh erkannt, dass die Zukunft nicht dem Silo gehört und auch nicht dem einzelnen Produkt. Nicht einmal auf die Anziehungskraft starker Namen und Marken ist noch unbedingt Verlass. Der Schlüssel zum Erfolg im digitalen Zeitalter liegt in umfassend gedachten, digitalen Lösungen. Mit Machine Learning, Künstlicher Intelligenz und Data Analytics nimmt diese Entwicklung weiter zu. Themen, die weniger für Fin und mehr für Tech stehen, werden wichtiger. Wer all diese Vorteile nutzen will, wird auf Partnerschaften setzen müssen.

Der für Fintechs vielleicht größte Nutzen eines Colocation-Rechenzentrums liegt vielleicht genau darin, dass sie diese Partnerschaften hier unkompliziert eingehen können. Schon heute lässt sich anhand der Verkabelung nachvollziehen, wie weit einzelne Unternehmen miteinander verflochten sind. Die Kabel, durch die die Finanzströme dieser Welt fließen, verlaufen nämlich nicht nur von draußen ins Rechenzentrum und zurück. Sie verbinden auch immer öfter Server eigenständiger Unternehmen miteinander. 

So entstehen die Connected Communitys, die ein externes Rechenzentrum so wertvoll machen: Ansammlungen vieler Anbieter etwa aus der Finanzbranche mit ähnlichen oder sich ergänzenden Interessen, die sich günstig und unkompliziert in Partnerschaften zum gegenseitigen Vorteil unterstützen – und die hier gemeinsam an der Umsetzung der Ideen arbeiten, die die Finanzwelt von Morgen prägen.