#CampusTalk mit Markus Oestreicher

Markus Oestreicher, QualityHosting

Markus Oestreicher, Vorstand
Technik Quality Hosting 

Logo_QualityHostingIn unserer Reihe #CampusTalk sprachen wir mit Markus Oestreicher, Vorstand Technik bei der QualityHosting AG. Das Unternehmen ist auf Microsoft-Technologien für geschäftskritische IT-Anwendungen spezialisiert und bietet als Microsoft Cloud Solution Provider (CSP) ein erweitertes Cloud-Portfolio inklusive Office 365, Microsoft 365, eine eigene Microsoft Cloud Security-Lösung sowie leistungsfähige Cloud-Server für Unternehmen jeder Größe an. Im Kurzinterview berichtet Oestreicher über die Treiber der Digitalisierung, die Veränderungen in seinem Geschäft und die Rolle von Interxion.

Herr Oestreicher, was sind aus Ihrer Sicht die größten Treiber der Digitalisierung?

In unserem Fall natürlich Cloud Computing. Durch das gesteigerte Empfinden für Sicherheit stellen Unternehmen ihre bestehende IT in Frage. Dabei stellen viele fest, dass sie seit fünf, sechs oder sogar acht Jahren nicht investiert haben. Wenn sie im nächsten Schritt feststellen, was eine Neugestaltung kosten würde, landen sie schnell bei Cloud-Lösungen.

Sie bieten Cloud-Lösungen auf Microsoft-Basis an. Was unterscheidet Ihre Services von anderen?

Die Microsoft-Dienste kommen mit einem gewissen Grundstandard. Man hat viele Knöpfchen, an denen man Parameter einstellen kann, die tendenziell zu höherer Sicherheit führen. Dazu wäre aber jeder Kunde erstmal gefordert, sich selbst einzulesen und die für ihn passenden Einstellungen vorzunehmen. Gerade Unternehmen, die zwischen fünf und 50 Mitarbeitern zählen, verfügen oft über keine dedizierten IT-Fachleute - eher über Mitarbeiter, die das in ihrer Rolle nebenher erledigen.

Wir bieten beispielsweise als Mehrwert zu den Lizenzen ein Managed-Security-Produkt. Der Kunde hat damit für den Bereich Security die Gewissheit, dass bestimmte Sicherheitsaspekte dauerhaft abgedeckt sind. Dass auch bei Skalierung die Produkte für den Kunden perfekt konfiguriert sind - das ist aus meiner Sicht heute die Rolle von Service Providern.

Hat sich Ihr Geschäft in letzter Zeit verändert?

Ja, definitiv. Die Nachfrage nach Homeoffice-Lösungen hat durch die Corona-Epidemie schlagartig zugenommen. Viele Unternehmen mussten ihre Prozesse bzw. Remote-Lösungen plötzlich auf die Probe stellen und schauen, was tatsächlich vom Homeoffice aus möglich ist.

Zudem hat die Beratungsleistung enorm zugenommen. Für Kunden fallen bestimmte Themen weg, wenn sie selbst keinen Server mehr betreiben: Kundenseitig müssen keine Updates mehr eingepflegt oder Sicherungen kontrolliert werden. Gleichzeitig verlagert sich die Komplexität in die Optionen, die Anbieter wie Microsoft bieten. Es wird im Endeffekt nicht einfacher, es ändert sich nur stetig.

Welche Rolle spielt dabei Interxion?

Bevor wir 2005 auf dem Campus in Frankfurt eingezogen sind, hatten wir die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern und Lokationen, die wir uns angeschaut haben. Für unser Geschäft war es wichtig, einen stabilen Partner zu haben, der verlässlich funktioniert.

Und das hat funktioniert?

Absolut: Mit der Interxion-Partnerschaft sind wir voll zufrieden! Die Prozesse funktionieren – von Strom über Klima bis Zutritt – und die Daten sind dort sicher. Im besten Fall haben wir nie irgendwelche Themen zu besprechen, irgendwelche ungeplanten Ausfälle oder Ähnliches, sondern alles läuft einfach vor sich hin.